Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker

BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

„Es lebt vom Engagement Einzelner“

Der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) e.V. lebt von dem Engagement Einzelner. Dies ist unabhängig von der Ebene, auf der die Menschen aktiv sind. Menschen prägen einen Verein und einen Verband. Dies ist im BApK genauso wie in vielen anderen Verbänden.

Auf der Bundesebene gibt es die Geschäftsstelle mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die die Arbeit des Vorstandes unterstützen. Die Mitglieder des Vorstands vertreten den BApK in zahlreichen Gremien. So wird der BApK beispielsweise bei Gesetzesvorhaben zur Finanzierung psychiatrischer Krankenhäuser, zur Teilhabe an Arbeit und Beschäftigung sowie zur Ausgestaltung eines Sozialgesetzbuchs um eine Stellungnahme gefragt. Dies ist in der Regel damit verbunden, dass ein Vorstandsmitglied auch zur Anhörung im Deutschen Bundestag anwesend sein muss. Mitglieder des BApK-Vorstands engagieren sich auch im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), dem obersten Beschluss­g­re­mium der gemein­samen Selbst­ver­wal­tung der Ärzte, Zahn­ärzte, Psycho­the­ra­peuten, Kran­ken­häuser und Kran­ken­kassen in Deut­sch­land, und bringen die Sichtweisen der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen ein. Die Stimme des BApK ist gleichzeitig gefragt in Zusammenschlüssen wie dem Aktionsbündnis Seelische Gesundheit oder in Fachgesellschaften wie der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). Dort werden die Perspektiven der Angehörigen in die Entwicklung von Leitlinien eingebracht.

„Unverzichtbare Stimme“

In den Landesverbänden gibt es ein großes Engagement in den politischen Strukturen. Die Landesverbände des BApK werden um die Meinung gefragt, wenn Gesetze novelliert werden. Sie sind eine unverzichtbare Stimme, wenn es um die Wirklichkeit der Menschen vor Ort geht. Die Landesverbände starten viele eigene Initiativen, mit denen sie auf notwendige Veränderungen im psychiatrischen Versorgungssystem aufmerksam machen wollen. In den Landesverbänden finden viele Tagungen zu aktuellen Themen im psychiatrischen Alltag statt, von denen Angehörige psychisch erkrankter Menschen im Konkreten wie Menschen in der psychiatrischen Selbsthilfe im Allgemeinen betroffen sind.

Die regionalen Vereine erfüllen konkrete Aufgaben. Sie zeichnen sich verantwortlich für regelmäßig stattfindende Selbsthilfegruppen. Regionale Vereine haben Beratungstelefone und Beratungsstellen, die ehrenamtlich besetzt sind. Engagierte aus den regionalen Zusammenhängen gehen aber auch in Schulen vor Ort, um einen Beitrag zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen zu leisten.