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Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker

BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

Newsletter 06/2017 29.3.2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

hier die aktuellen Online-News rund um die Themen Psychiatrie, Soziales, Selbsthilfe und Gesundheitswesen: 

Zwangsbehandlung: Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Ärztezeitung: Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Wie kann ein ethischer Rahmen für so wenig Zwang wie möglich aussehen? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. In einer ersten Anhörung ging es um die aktuelle Lage bei psychischen Erkrankungen.

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Terminservice Psychotherapie – hat das lange Warten ein Ende?

Onmeda.de: Seit Anfang 2016 können gesetzlich versicherte Patienten mit „dringlicher Überweisung“ sogenannte Terminservicestellen nutzen, um schnell einen Termin beim Facharzt zu bekommen. Ab April 2017 sollen diese nun auch Termine bei Psychotherapeuten vermitteln.

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Streit um Versandapotheken: Krankenkassen sind gegen Gröhes Handelsverbot

Focus online: Apotheker im Wahlkampf gegen sich zu haben, kann unangenehm werden. Deswegen beeilte sich Gesundheitsminister Gröhe, ein EuGH-Urteil mit einem Verbot des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Arzneien zu unterlaufen. Doch jetzt kommt Gegenwind von den Krankenkassen.

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Präventionsgesetz: Gesundheitswissenschaftler verärgert über Kassen

Ärztezeitung: Die Krankenkassen missachten die Vorgaben des Präventionsgesetzes. Diese Kritik äußerte der Gesundheitswissenschaftler Professor Rolf Rosenbrock im Vorfeld des Kongresses Armut und Gesundheit in Berlin. Er bemängelte vor allem die Qualität der Landesrahmenvereinbarungen. 

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Langfristiger Erfolg: Tiefe Hirnstimulation lindert schwere Depressionen

Ärztezeitung: Für Patienten mit schwerster Depression könnte eine Tiefe Hirnstimulation in einigen Jahren eine Behandlungsoption sein, berichten Forscher aus Freiburg. Sie haben damit bei Betroffenen die Symptome vier Jahre lang wirksam gelindert.

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Behörde gegen Selbstbestimmung

WDR Mediathek: Eine schwer körperbehinderte junge Frau soll in einem Pflegeheim für alte Menschen untergebracht werden. Sie kämpft dagegen.

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Axtangriff in Düsseldorf: "Psychisch Kranke sind nicht häufiger gewalttätig als Gesunde"

Zeit online: Der Amokläufer von Düsseldorf war wohl wahnhaft psychotisch. Psychisch Kranke seien aber nicht per se gefährlich, sagt Psychologe Jens Hoffmann. Aber es gebe Warnsignale.

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Psychiaterin im Interview: „Flüchtlinge mit psychischen Erkrankungen werden allein gelassen“

FAZ: Eine Studie der Charité in Berlin hat die Lage von geflüchteten Frauen in Deutschland untersucht. Sie stellte große Mängel bei der psychologischen und medizinischen Versorgung fest. Meryam Schouler-Ocak, Oberärztin an der Psychiatrischen Klinik der Charité, leitete die Untersuchung.

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Studie: Frauen beklagen desolate Zustände in Flüchtlingsheimen

Spiegel online: Wie leben Frauen in deutschen Flüchtlingsheimen? Eine repräsentative Studie zeigt: Die Wohnsituation ist mies, es mangelt an Dolmetschern, Psychotherapien und Schutz vor sexuellen Übergriffen.

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Veranstaltungshinweise

Tagung „Teilhabe für alle!“ – Übergänge gestalten

Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. (DGSP): Zum Zeitpunkt der Fachtagung werden fünf Jahre seit der Kölner Tagung „Verantwortung für die „Schwierigsten“ übernehmen“ und knapp ein halbes Jahr seit Inkrafttreten des neuen Bundesteilhabegesetzes (BTHG) vergangen sein. Noch sind wesentliche Neuregelungen des BTHG nicht in Kraft getreten, noch bedarf es zahlreicher Ausführungsbestimmungen auf Landes- und kommunaler Ebene. Bei der Tagung soll es um die absehbaren Auswirkungen des BTHG auf die „Schwierigsten“ gehen, also um Menschen mit psychischer Behinderung, die einen hohen oder komplexen Hilfebedarf haben.

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Einladung zum Fachtag am 5.5.2017: Psychose-Begleitung und Neuroleptika 

Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP): Auf dem Fachtag berichten Expert*innen über ihre Erfahrungen mit dem Absetzen und Reduzieren von Neuroleptika und stellen alternative Begleit- und Behandlungsansätze vor. Sie geben einen Einblick in die Vielfalt der Möglichkeiten, um Neuroleptika in der Genesungsbegleitung und Behandlung nur noch minimal oder gar nicht mehr einzusetzen. Zum Download des Veranstaltungsflyers:

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Infotipps

Sozialhilfe: Vermögensschonbetrag für kleinere Barbeträge oder sonstige Geldwerte wird erhöht

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS): Die Höhe der kleineren Barbeträge oder sonstiger Geldwerte, von deren Einsatz die Sozialhilfe nicht abhängig gemacht werden darf, wird einheitlich für jede volljährige, leistungsberechtigte Person auf 5.000 Euro festgelegt. Die Änderung der Verordnung tritt am 1. April 2017 in Kraft.

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Verordnungsmöglichkeiten von Leistungen durch Psychotherapeuten geregelt 

Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA): Auch nichtärztliche Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten können ihren Patienten Soziotherapie, Leistungen zur medizinischen Rehabilitation, Krankenhausbehandlung sowie Krankentransport verordnen. Der G-BA hat die hierfür jeweils zu beachtenden Voraussetzungen sowie den Umfang des Verordnungsrechts beschlossen. Zum Download der Pressemitteilung:

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Ersatztherapie von Drogenabhängigen wird verbessert

Pharmazeutische Zeitung: Die Bundesregierung will die Ersatztherapie von Drogenabhängigen in einigen Punkten verbessern. Unter anderem soll der Katalog an Einrichtungen, die Substitutionsmittel an Betroffene ausgeben dürfen, ausgeweitet werden, um eine wohnortnahe Versorgung der Betroffenen zu ermöglichen. Das geht aus einem Verordnungsentwurf des Bundesgesundheitsministeriums zur entsprechenden Änderung der Betäubungsmittelverschreibung hervor, den das Kabinett am 15.3. in Berlin verabschiedete.

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Literaturtipps

Thomas Köhler-Saretzki, Anika Merten: Wo ist Wilma? - Ein Fachbilderbuch über Bindungsmuster

Balance Verlag: Alarm! Erzieherinnenwechsel in der Kita! Die Kinder reagieren extrem unterschiedlich, aber die neue Erzieherin weiß das richtig zu deuten. Sie reagiert auf das unterschiedliche Bindungsverhalten der Kinder und weiß auch, wie sie die Eltern dafür sensibilisiert.

Fachkräfte stecken meist tief im Praxisalltag. Der Brückenschlag zwischen theoretischem Wissen und der reflektierten Anwendung ist oft nicht leicht zu bewerkstelligen. Dieses Bilderbuch präsentiert das Wissen über frühkindliche Entwicklung und das Bindungsverhalten von Kleinkindern in einem Medium, das nicht nur pädagogische Fachkräfte, sondern auch die Eltern von Kleinkindern lieben.

44 Seiten, 14,95 €, ISBN 978-3-86739-120-7

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Anja Offermann, Christiane Tilly: Wasims Weste - Kindern Flucht und Trauma erklären

Balance Verlag: Wasims Familie muss ihre Heimatstadt verlassen, weil dort Krieg herrscht. Oma und Opa können nicht mitfliehen, deshalb ist Wasim sehr froh über die Weste, die Oma selbst genäht hat. Er ist sich sicher, dass sie ihn schützen wird. Das ist auch nötig, denn das Meer ist rau und der Weg lang, bis die Familie Hilfe im Café Welcome findet. Herr Hubert hilft, wo er kann, doch die besten Ideen fallen Wasim selbst ein, und damit hilft er sich, seinem Vater und seinem neuen Freund Bashir, der von Alpträumen geplagt wird.

Diese liebevoll illustrierte Geschichte über Flucht und Trauma zeigt nicht nur, was Kindern hilft, besser durch Krisenzeiten zu kommen, sondern wie auch traumatisierte Kinder Resilienz entwickeln können. 40 Seiten,

14,95 €, ISBN 978-3-86739-119-1

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In eigener Sache

Sehr geehrte Leserinnen und Leser des Newsletters,

zum 31.3.2017 werde ich meine Tätigkeit für den BApK Newsletter beenden.

Ich bedanke mich ganz herzlich für Ihr Interesse am Newsletter und für die vielen freundlichen Zuschriften und wertvollen Anregungen, die ich im Laufe der Zeit von Ihnen erhalten habe. Sie haben meine Arbeit sehr bereichert. 

Ihnen wünsche ich viel Glück, Erfolg und vor allem Gesundheit!

Ihre Claudia Böhringer

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