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Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen

BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

BApK-Newsletter 07/2020 (19. März)

Aus dem BApK

► Erreichbarkeit des BApK und des SeeleFons

Aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem Corona-Virus kann es möglich sein, dass die Geschäftsstelle des BApK nicht mehr zu den gewohnten Zeiten zu erreichen ist. In dringenden Fällen können Sie die Leiterin der Geschäftsstelle Frau Kerstin Trostmann unter der folgenden Mobilnummer erreichen: 0171 – 8496354. Auch die Beratungszeiten des SeeleFons können nicht immer garantiert werden.

Corona und die Psyche/Psychiatrie

► "Psychische Krankheiten können forciert werden"

Ärzteblatt: Die mit der Corona-Pandemie verbundenen Unsicherheiten und Befürchtungen sowie der Verlust an sozialen Kontakten aufgrund des Aufrufs zur Isolation können psychische Erkrankungen verstärken. Heike Winter, Verhaltenstherapeutin in Offenbach und Präsidentin der Psychotherapeutenkammer Hessen, beantwortet Fragen dazu. [Link]

► Ich bin nicht allein zu Hause, ich habe ja meine Depression

ZEIT Magazin: Corona führt zur Isolation, der Alltag bricht weg: Für psychisch kranke Menschen wie Kathrin Weßling ist das besonders hart. Was sie belastet – und was ihr hilft. [Link]

► Tipps für die seelische Gesundheit

Die massiven Einschränkungen im Alltagsleben verstärken die psychische Belastung. Um mit der Krisensituation hilfreich umzugehen, ist es aber entscheidend, das seelische Gleichgewicht nicht zu verlieren. Die DGPPN hat fünf Empfehlungen zusammengestellt, die dabei helfen können. [Link]

► Menschen mit einer psychischer Erkrankung brauchen besonderen Schutz und Unterstützung

Die fünf Fachverbände für Menschen mit Behinderung setzen sich mit Nachdruck dafür ein, dass bei der Ausbreitung des Corona-Virus und den getroffenen Schutzmaßnahmen Menschen mit einer Behinderung oder psychischen Erkrankung besonders geschützt und unterstützt werden. [Link]

► Digitale Hilfen und Tipps für Menschen mit Depression

Die mit dem Corona-Virus verbundenen Ängste und Einschränkungen stellen für an Depression erkrankte Menschen große Herausforderungen dar. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe unterstützt Betroffene mit digitalen Angeboten und bietet Hinweise für den Alltag - u.a. mit FightDepression, ein internetbasiertes, kostenfreies Selbstmanagement-Programm für Menschen mit leichteren Depressionsformen. [Link]

► Ängste und Solidarität

Die Gesellschaft kann an der Corona-Krise auch wachsen, wenn der moralische Kompass darauf ausgerichtet ist, Schwache sowie Helfende in besonderer Weise zu schützen. "Viele von uns werden schon jetzt positive Interaktionen im Alltag erleben. Ganz nach dem Motto ,In dieser Zeit der Krise müssen wir zusammenhalten´", betont die Sozialpsychologin Prof. Dr. Elisabeth Kals von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. [Link]

► Corona und unser Verhalten

ZEIT ONLINE: Sieben Menschen erzählen, was sie von Reaktionen auf Corona über unser Verhalten gelernt haben. Darunter ein Empathieforscher, eine Apothekerin und ein Medizinhistoriker. Wlada Kolosowa, Sara Tomšić, Leonie Seifert und Jakob Pontius haben ihre Erfahrungen protokolliert. [Link]

► Keine Panik. Solidarität. Lesen.

derFreitag: Corona zwingt uns in ein Experiment. Womöglich handelt es sich sogar um das größte gesellschaftliche Experiment der letzten paar Hundert Jahre. Die Frage ist: Kommen wir da lebend raus? Aber nur ein paar Fragen weiter drängelt schon: Kommen wir eigentlich noch klar mit uns? Timo Feldhaus versucht sich mit Antworten. [Link]

Psychische Erkrankungen und Behandlung

► Zugang zu Psychotherapie erleichtern

Die Reform der ambulanten Psychotherapie hat zwar den Zugang zur psychotherapeutischen Versorgung erleichtert. Die Wartezeiten sind aber immer noch zu lang, so die Barmer bei der Vorstellung des aktuellen Arztreports "Psychotherapie – veränderter Zugang, verbesserte Versorgung?" [PDF]. [Link]

► Schüler/innen fordern Hilfen bei psychischen Problemen

Die Landesschülervertretung Hessen bemängelt in einer Pressemitteilung mangelnde Hilfen für Schüler/innen mit psychischen Problemen: "Jedes sechste Schulkind in Deutschland leidet an psychischen Problemen, nicht einmal die Hälfte erhält Hilfe und die Schule versagt." [Link]

► Podcast: Zwischen Angst und Phobie

Podcampus der Humboldt-Universität zu Berlin ist ein Portal zur Präsentation öffentlicher Audio- und Video-Beiträge, die im Rahmen von Lehre, Forschung und Öffentlichkeitsarbeit entstehen. Neu ist der Podcast "Zwischen Angst und Phobie". [Link]

► Broschüre zur Suizidprävention

Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt hat eine Broschüre zur Suizidprävention erstellt. Darin werden Beratungsstellen und Vereine vorgestellt, die sich um besonders verletzliche Menschen kümmern. [PDF]

► Online-Glücksspiel

ZEIT ONLINE: Online-Casinos sollen legalisiert werden, obwohl jeder Fünfte, der im Internet zockt, süchtig ist. Tobias Lange hat dabei ein Vermögen verspielt – völlig unbemerkt. Sascha Lübbe hat seine Geschichte aufgeschrieben. [Link]

► Seriöse Gesundheitsinformationen

Patienten-Information.de ist ein gemeinsames Portal von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung. Für die Betreuung der Internetseite ist das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) verantwortlich. Zu den Themenbereichen gehören auch "Psyche und Verhalten". [Link]

Veranstaltungen

Fachtage und Fortbildungen abgesagt

Zur Eindämmung des Corona-Virus hat die DGSP die beiden für April geplanten Fachtage und alle Fortbildungen, die in den nächsten Wochen stattfinden sollten, abgesagt. [Link]

Arbeit

► Psychische Erkrankungen als Berufskrankheit anerkennen

Ärzteblatt: Die Bundesregierung will das Berufskrankenrecht weiterentwickeln, um es an verbesserte Möglichkeiten der Prävention und "gestiegene Anforderungen an die Legitimation und Transparenz sozialrechtlicher Entscheidungen" anzupassen. Das geht aus dem Entwurf für ein "Siebtes Gesetz zur Änderung des Vierten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze" (Drucksache 19/17586) [PDF] hervor. [Link]

Ein Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe des "EPPENDORFER" sind die rechtlichen Auswirkungen der Suizid-Beihilfe vor dem Hintergrund des aktuellen Urteils des Bundesverfassungsgerichts.

Weitere Themen sind u.a. Aktutstationen und Sicherheitsdienste und die Elektrokrampftherapie gegen den Willen eines Patienten durchzuführen. [Link]

Impressum

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. (BApK)

Oppelner Straße 130
53119 Bonn
Telefon: (0228) 710024-00
Fax: (0228) 710024-29
E-Mail: bapk@psychiatrie.de
Internet: www.bapk.de
Unsere Datenschutzerklärung
Vereinsregister: Bonn Nr. 20 VR 5250
Leitung der Geschäftsstelle: Dr. Caroline Trautmann
Redaktion: Ludwig Janssen
Kontakt: news.bapk@psychiatrie.de

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