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Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen

BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

BApK-Newsletter 12/2021 (10. Juni)

"Mut" ist das neue Thema des BApK-Projektes Locating Your Soul. Mitglieder der Redaktion erzählen in einem Video, was Mut für sie ist, Mandy meint, dass sie im Alltag mit einer sozialen Phobie nicht immer mutig sein kann und Alina spricht über eine Thema, über das nicht gerne gesprochen wird: ihre Erfahrungen mit Antidepressiva. Weitere Beiträge folgen. [Locating Your Soul bei Instagram]

► Stellenausschreibung: Leitung der BApK-Geschäftsstelle

Der BApK sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Leiter*in der Geschäftsstelle in Bonn. Der Beschäftigungsumfang beträgt zunächst 19,5 Wochenstunden. Die Stelle ist auf zwei Jahre befristet, eine unbefristete Beschäftigung wird angestrebt. [Stellenausschreibung als PDF]

► Kooperation zwischen forensischen Kliniken und Angehörigen

Mit Beiträgen und Diskussionen lädt der BApK am 25. Juni von 10 bis 15.30 Uhr zu einem offenen, zukunftsgerichteten Online-Dialog zwischen den im Maßregelvollzug professionell Tätigen untereinander sowie mit den Angehörigen ein. [Link]

► SeeleFon-Berater*innen

Der BApK bietet im Spätherbst wieder Schulungen für SeeleFon-Berater*innen an. Besonders willkommen sind Menschen mit Fremdsprachenkenntnissen, gerne auch "exotische" wie z.B. Arabisch, Kurdisch oder Tigrinya. [Link]

► Abschied von Dr. Alfred Speidel

Dr. Alfred Speidel (1933–2021) unterstütze seit Beginn der 1990er Jahre als Vorstandsmitglied des BApK den Aufbau des Landesverbandes Rheinland-Pfalz der Angehörigen und sorgte dafür, dass psychische Erkrankungen in der LAG Selbsthilfe in Rheinland-Pfalz angemessen wahrgenommen wurden. [Nachruf]

Psychische Erkrankungen und Behandlung

► Gebt das medizinische Modell endlich auf!

Spektrum der Wissenschaft: Psychische Störungsbilder werden medikamentös behandelt, obwohl sie biomedizinisch gar nicht diagnostizierbar sind zugleich werden immer mehr Fälle registriert. [Link]

► Junge Frauen dreimal häufiger in Therapie als Männer

4,8 Prozent der 17-jährigen Mädchen haben 2019 eine Psychotherapie in Anspruch genommen. Das seien dreimal so viele wie unter den gleichaltrigen Jungen, teilte die Barmer Krankenkasse zum Ergebnis einer Analyse unter Menschen im Alter von bis zu 24 Jahren mit. [Link]

► Auch Psychotherapien können Nebenwirkungen haben

Medical Tribune: Unerwünschte Ereignisse einer Psychotherapie fallen oft unter den Tisch, obwohl es eine ganze Reihe davon gibt. Es handelt sich dabei um Geschehnisse durch eine fachgerechte Behandlung, nicht durch eine fehlerhafte, meint Friederike Klein. [Link]

► Neuroleptika-Trialog

Prof. Uwe Gonther hat sich einem besonders vorsichtigen Umgang mit Psychopharmaka verschrieben. Das Gespräch mit Andrea Zwicknagl und Thelke Scholz im Rahmen des Neuroleptika-Trialogs online gibt es zum Nachschauen auf YouTube. [Link]

► Grenzgänger zwischen Kunst und Psychiatrie

Die Sonderausstellung der Sammlung Hartmut Kraft in der Sammlung Prinzhorn in Heidelberg ist bis zum 11. Juli verlängert. [Link]

Gesellschaft

► "Mein Anliegen richtet sich gegen das System"

ZEIT ONLINE: Die Tennisspielerin Naomi Ōsaka hat ihre Teilnahme bei den French Open abgebrochen. Der Fall zeigt: Die Sportwelt ist für den richtigen Umgang mit Depressionen noch nicht bereit, berichtet Jannik Schneider. [Link]

► Die marktkonforme Seele

der Freitag: Der Änderungsantrag zur Rastertherapie ist vom Tisch. Es bleibt ein Beigeschmack: Offenbar ist die patientenorientierte Behandlung psychischer Leiden der Politik ein Dorn im Auge, meint Konstantin Nowotny. [Link]

► Nicht offen fürs Geschlossene

taz: Kritiker*innen wollen in Hamburg ein neues Heim für Kinder verhindern, die zwischen Psychiatrie und Jugendhilfe pendeln. Besser wäre Hilfe im Sozialraum, meint Kaija Kutter. [Link]

► Und plötzlich: Erwachsen

ze.tt: Mit 18 zog Aimée aus ihrer Wohngruppe aus – wie viele Jugendliche, die in Einrichtungen der Jugendhilfe aufwachsen. Warum werden gerade sie so schnell erwachsen? Das fragt Nina Monecke. [Link]

Arbeit

► Denkanstoß

Der Fachausschuss Arbeit der DGSP hat einen Denkanstoß mit Positionen zum Thema Arbeit und psychische Störungen sowie Belastungen verfasst. [PDF]

► Heute Arbeit, morgen Freizeit

ZEIT ONLINE: Erfolg im Beruf, aber dabei bitte nicht kaputtarbeiten. Dieses Dilemma kennen heute viele. Wie man rauskommt, erklärt die Arbeitspsychologin Marieke Born. [Link]

Inwiefern können uns tierische Emotionen Erkenntnisse über den Menschen liefern? Wo beginnt das Menschliche und wo endet das Tierische? Diesen Fragen geht die Wissenschaftsdokumentation "Menschenaffen – eine Geschichte von Gefühl und Geist" nach, die noch bis Anfang August in der arte-Mediathek zu sehen ist. [Link]

Wissenschaft und Forschung

► Sozialer Kontakt im Alltag und menschliches Wohlbefinden

Forschende zeigen, dass das psychische Wohlbefinden im Alltag in Gesellschaft anderer Menschen erhöht ist. Dabei weisen Menschen, die mehr von sozialem Kontakt profitieren, eine höhere soziale Kompetenz auf, die mit Resilienz und Risiko für psychische Erkrankungen assoziiert ist. [Link]

► Therapieangebot für traumatisierte Geflüchtete

Etwa ein Drittel der Menschen, die aus Krisengebieten nach Deutschland geflüchtet sind, leidet unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung oder Depressionen. Bisher gibt es für sie nur wenige Therapieangebote. Im Rahmen einer Studie können jetzt rund 60 Betroffene in der Psychotherapeutischen Universitätsambulanz der Universität des Saarlandes behandelt werden. [Link]

Warum wollen Menschen sich selbst töten?

Ein Projektteam an Universitätsklinikum Jena und Sainte-Anne Hospital in Paris untersucht die neuronalen und kognitiven Veränderungen bei Menschen, die einen Suizidversuch unternommen haben. [Link]

Streiflicht

► Die Kunst des Ratgebens

Spektrum der Wissenschaft: Ein guter Ratgeber muss keine Lösung parat haben. Er sollte zuhören, nachfragen und neue Perspektiven anbieten, ohne sich aufzudrängen. Eine Einführung in die Kunst des Ratgebens. [Link]

Der BApK ist Herausgeber des neuen Ratgebers "Wahnsinnig nah" für Familien und Freunde, die einen Menschen mit einer psychischen Erkrankung begleiten.

Neben persönlichen Erfahrungsberichten bietet das Buch Informationen zu Diagnosen und Behandlungsmöglichkeiten.

Tipps für eine rücksichtsvolle Kommunikation und selbstverantwortlicher Achtsamkeit helfen, mit den Betroffenen in Kontakt zu bleiben und dabei die eigenen Bedürfnisse nicht aus den Augen zu verlieren.

BApK (Hg.): Wahnsinnig nah - Ein Buch für Familien und Freunde psychisch erkrankter Menschen. BALANCE buch + medien verlag 2021, ISBN 3-86739-190-0, 160 Seiten, 18 Euro.

Impressum

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53119 Bonn
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