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Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen

BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

Ich bin hochsensibel, du Arsch!

Das Buch „Ich bin hochsensibel, du Arsch!“ von Jasmin Raif ist kein Ratgeber, sondern eine Sammlung unterschiedlicher Eindrücke und Alltagssituationen. Jasmin beschreibt, wie diese Momente auf sie als Hochsensible wirken und was sie mit ihr machen. Ihr Erzählstil ist dabei geprägt von schwarzem Humor und Selbstironie. Denn auch als „Sensibelchen“ sollte man das Leben und sich selbst nicht zu ernst nehmen.

"Ich bin ein HSP, holt mich hier raus!"

Ich hatte viel Spaß mit diesen kurzweiligen 90 Seiten. In vielen Situationen habe ich mich selbst wiedergefunden, oder ich konnte zumindest gut nachvollziehen, warum Jasmin die Dinge so wahrnimmt, wie sie es tut. Misophonie ist ab sofort mein neues Lieblingswort.

Ich bin nicht unfehlbar. Wahrscheilich habe auch ich irgendeinen Tick, mit dem ich einen anderen HSP im Großraumbüro auf die Palme bringe. Laut Statistik müssten bei 29 Kollegen ja mindestens noch drei andere HSPs in meinem Büro sein. Ich habe Vermutungen, wer es it. Aber wie wir HSPs nun mal so sind, habe ich mich noch nicht getraut, sie darauf anzusprechen. Welch' Ironie. 

Eine klare Leseempfehlung für dieses Buch und die sympathische Autorin. Aber hier sei nochmals erwähnt, es ist kein Ratgeber. Beim Lesen ist es eher so, als würde man mit einer Freundin bei einer Tasse Kaffee sitzen und sich über sich und andere austauschen.

Und wie bei einer guten Freundin war in dem Umschlag nicht nur das Buch, sondern noch ein Satz Ohrstöpsel und ein handgeschriebener Gruß.

 


 

Eine Buchrezension von Jessica July "Ich bin hochsensibel, du Arsch!" von Jasmin Raif. Im Selfpublishing erschienen als Taschenbuch.

Das Thema psychische Krankheit/Gesundheit interessiert mich, weil ich denke, dass jeder zu jederzeit in ein schwarzes Loch fallen kann. Genauso wie sich jeder zu jederzeit eine Infektion einfangen kann. Und genauso, wie man mit einer Infektion zum Arzt geht, sollte es auch bei psychischen Problemen selbstverständlich sein, dass man sich Hilfe sucht.

Hochsensibiltät ist zwar keine psychische Erkrankung, aber dennoch etwas, was die Psyche sehr stark beeinflusst. Daher muss man lernen, mit ihr zu leben. Und wenn man dafür den humorvollen, selbstironischen Weg wählen kann, fällt es umso leichter.


 

Mit dem schwarzen Hund leben

Eine Buchrezension von Kristin.
Ich wurde positiv überrascht, denn genau diese Illustrationen sind die Geheimwaffe dieses Buches und machen das gesamte Werk aus.

Rattatatam, mein Herz – Vom Leben mit der Angst

Eine Buchrezension von Mandy.
Die Autorin Franziska Seyboldt hat einen ständigen Begleiter: die Angst. Bereits in ihrer Kindheit taucht sie zum ersten Mal auf.

Wenn das noch geht kann es nicht so schlimm sein

Eine Buchrezension von Janin.
Der Autor Benjamin Maack nimmt kein Blatt vor dem Mund und beschreibt genau wie sich ein Betroffener von Depressionen fühlt.

Mein Leben als Sonntagskind

Eine Buchrezension von @mutsammlerin
Die Geschichte von Jasmijn verdeutlicht, dass in der Gesellschaft noch viel geschehen muss, um für alle Menschen einen Raum zu schaffen, in dem sie so sein können wie sie sind.

About a Boy

Eine Filmrezension von LOU 
Der Film zeigt nicht, welche ärztliche Hilfe sie bekommt. Er zeigt aber, wie wichtig es ist, dass man in einer solchen Situation nicht alleine ist. 

Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben

Eine Buchrezension von Lena.
Manche Bücher nehmen beim Gelesenwerden keine Umwege über den Verstand, sondern gehen direkt ins Herz.

atypical

Eine Serienzension von Ilona
Manchmal tut es weh, ihm zuzusehen, wie er verzweifelt versucht, wie die anderen zu sein. Manchmal rührt er mit seiner Art zu Tränen. Manchmal möchte man ihn schütteln. Aber meist lacht und lächelt man mit ihm.

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