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Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker

BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

BApK-Newsletter 14/2017 (04. August 2017)

Angehörige psychisch erkrankter Menschen

Aufsuchende Hilfen in lebensbedrohlichen Krisen

Der Landesverband der Angehörigen psychisch Kranker Hamburg hat eine Online-Petition gestartet und bittet um Unterstützung. Die Forderungen: "Das psychiatrische Versorgungssystem ist weiter zu entwickeln. Es sind aufsuchende Hilfsangebote zu schaffen. Es sind auch dann Hilfen anzubieten, wenn der psychisch kranke Mensch sie nicht selbst anfordert oder zunächst sogar ablehnt."

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Angehörige haben ein Anhörungsrecht

Die Psychologin Sibylle Glauser ist Präsidentin des Netzwerks Angehörigenarbeit Psychiatrie (NAP) in der Schweiz und leitet die Angehörigenberatung der Universitären psychiatrischen Dienste Bern (UPD AG). Mit der Zeitschrift "spectra" spricht sie über die Angehörigenarbeit in der Psychiatrie, auch als Betroffene.

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Eltern von Magersüchtigen

Spiegel Online: Wenn das eigene Kind immer mehr Gewicht verliert, wissen Eltern oft nicht, was sie tun sollen. Viele plagen Schuldgefühle. Eine Mutter erzählt Nora Burgard-Arp, wie die Magersucht der Tochter ihr Leben verändert hat.

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Wut, Schuldgefühle, Scham

Der Standard (Österreich): Wie Angehörige mit Suizid in der Familie umgehen und gegen Stigmatisierung ankämpfen müssen beschreibt Sebastian Fellner.

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Psychische Erkrankungen und Behandlung

Depressionen davonklettern

ÄrzteZeitung: Bouldern ist gut für Körper und Psyche. Forscher wollen darum den Klettersport als Therapie gegen Depressionen einsetzen. Eine Pilotstudie liefert erste vielversprechende Ergebnisse.

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Depression: Keine Frage des Zusammenreißens

Spiegel Online: Die teilweise verständnislosen Reaktionen auf den Suizid des Sängers Chester Bennington von der Band Linkin Park zeigen einmal mehr, wie viel Unwissen noch immer über das Wesen der Krankheit Depression herumgeistert. Eine Kolumne von Margarete Stokowski.

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Inklusion

Eine Frage der Haltung

Die Zeit: Julia Latscher meint: Das Gejammer über die Schwierigkeiten von Inklusion ist laut. Aber das Problem sind nicht Geld oder mangelnde Ressourcen. Die größte Hürde ist unser fehlender Wille.

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Neue Technologien

Gesundheits-Apps

ÄrzteZeitung: Gesundheits-Apps haben Konjunktur. Doch nicht bei allen handelt es sich um seriöse Angebote. Experten raten, sieben zentrale Prüfpunkte zu beachten.

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Anschauen

Kunst am Abgrund

Eppendorfer: Theorielastigkeit wird der diesjährigen Kunstschau documenta in Kassel von Kritikern vorgeworfen. Wer aufmerksam durch die zahlreichen Kunststätten geht, findet sich aber auch mit bewegenden Schicksalen konfrontiert, die Blicke in Abgründe erlauben. Eine Auswahl von Frauke Franckenstein.

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Recht und Gesetz

Zwangsmaßnahmen

Das Gesetz zur Änderung der materiellen Zulässigkeitsvoraussetzungen von ärztlichen Zwangsmaßnahmen und zur Stärkung des Selbstbestimmungsrechts von Betreuten wurde im Bundesgesetzblatt verkündet und in Kraft getreten.

[Weitere Informationen zum Gesetz]

Lesen

Nicht mehr alle Latten am Zaun?

Diese Frage stellt eine Anti-Stigma Kampagne in Mecklenburg-Vorpommern. Das neue Heft der »Psychosozialen Umschau« zeigt, wie die Kampagne mit viel Humor versucht, Vorurteilen entgegenzuwirken und mit Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen. Neben den Werkstätten, die eine neue Rolle finden müssen, ist auch der Umgang mit Suizidalität Thema der neuen "Umschau".

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Mit Schuld, Scham und Methode

Gabriele Tergeist meint: "Wenn Sie etwas über Schuld und Scham wissen, etwas verändern und dabeimethodisch vorgehen wollen, dann sollten Sie dieses Buch kaufen!"

Maren Lammers und Isgard Ohls: Mit Schuld, Scham und Methode. Ein Selbsthilfebuch. BALANCE buch + medien verlag 2017, 216 Seiten, umfangreiche Downloadmaterialien ISBN 3-86739-160-3, 17,95 Euro.

[Zur Buchbesprechung]

Dabei sein

Fortbildung: Rehabilitation und Teilhabe

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) bietet am 14. und 15. November eine Fortbildung zum Thema "Rehabilitation und Teilhabe psychisch kranker und behinderter Menschen" in Nürnberg an. Geplante Inhalte sind u.a. persönliche Erfahrungen, Möglichkeiten einer Rehabilitation bei psychischen Erkrankungen sowie Bearbeitung von Fallbeispielen.

[Programm als PDF-Datei herunterladen]

Streiflichter

Navigationssystem der Hirnzellen

idw - Informationsdienst Wissenschaft: Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, haben Forscher herausgefunden.

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Putzhilfe macht glücklich

ÄrzteZeitung: Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden.

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Impressum

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Redaktion: Ludwig Janssen
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