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Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen

BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

BApK-Newsletter 18/2017 (28. September 2017)

Angehörige und Selbsthilfe

Der Landesverband NRW lädt ein

Der Landesverbands Nordrhein-Westfalen der Angehörigen psychisch Kranker e.V. lädt zu zwei Veranstaltungen ein: „Gewalt gegen Angehörige" - Gewalt erkennen, sich schützen, damit umgehen am 28. Oktober in Mönchengladbach und zu dem Workshop „Öffentlichkeitsarbeit, Presse, Spendenmarketing, Mitgliederwerbung“ am 4. November in Münster. [Link]

Neue Kraft und Lebensfreude

Frauen mit psychisch kranken Angehörigen sind besonderen Belastungen ausgesetzt und kommen oft an ihre Grenzen. Ein Schwerpunktkur kann helfen. Silke Bromm-Krieger hat eine Kurklinik besucht und mit Betroffenen gesprochen. [Artikel als PDF-Datei herunterladen]

Hometreatment

Auf dem Kongress zu integrierter Versorgungung und aufsuchender Behandlung bei psychischen Erkrankungen hatte Dr. Hans Jochim Meyer (Landesverband der Angehörigen psychisch Kranker) die Gelegenheit, die Perspektive des Verbandes vorzutragen. [Vortrag als PDF-Datei herunterladen]

Echt unersätzlich

Mit dem online Beratungs- und Informationsprojekt "echt unersetzlich...!?" bietet die Berliner Beratungsstelle Pflege in Not eine Anlaufstelle für junge pflegende Angehörige an. Sie richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die in die Pflege und Betreuung eines Menschen in der Familie stark eingebunden sind. [Link]

Was Alzheimer für die Angehörigen bedeutet

domradio: Dreimal am Tag kommt die Tochter bei ihrer Mutter vorbei. Trotzdem muss sie sich anhören: "Nie lässt du dich blicken." Alzheimer stellt nicht nur das Leben der Betroffenen auf den Kopf, auch für die Angehörigen kann sich der Alltag radikal ändern. [Link]

50 Jahre BAG SELBSTHILFE

Mit einer Matinée feierte die BAG SELBSTHILFE am 22. September 2017 ihr 50-jähriges Bestehen. Die Bedeutung der BAG SELBSTHILFE auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft stellte auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in seiner Festrede heraus. [Link]

Psychische Erkrankungen und Behandlung

Placeboeffekt und Antidepressiva

Informationsdienst Wissenschaft - idw: Eine Meta-Analyse der Daten von über 6.500 Patienten zeigt: Im Vergleich zu Placebo wirken Antidepressiva bei Kindern und Jugendlichen zwar besser, der Unterschied ist allerdings klein und schwankt je nach Art der psychischen Störung. [Link]

"Es gibt keine Schizophrenie"

Telepolis: Jim van Os ist Professor für Psychiatrische Epidemiologie an den Universitätskliniken Utrecht und meint, dass es Schizophrenie nicht gibt. In einem Interview erläutert er seine These und spricht über neue Ideen für die psychische Gesundheitsfürsorge. [Link]

Verstehen, was der Arzt sagt?

ÄrzteZeitung: Die meisten Patienten verstehen nicht, was ihnen ein Arzt sagt. Bei einer Diskussion der Kassenärztlichen Bundesvereinigung wurde verschiedene Lösungen präsentiert, von einer Reform des Medizinstudiums bis zum Schulfach Gesundheit. [Link]

Sprachmittler in die Psychotherapie

Ärzteblatt: Ambulant tätige Psychotherapeuten und Psychiater in Hamburg können sich seit Neuestem kostenfrei einen Sprachmittler beziehungsweise Dolmetscher für die Behandlung von nicht deutsch sprechenden Patienten vermitteln lassen. [Link]

Zugang zur ambulanten psychothe­rapeutischen Versorgung

Ärzteblatt: Psychische Erkrankungen haben im vergangenen Jahr mehr Fehltage verur­sacht als jemals zuvor. Im Gespräch erklärt der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Thomas Högl, warum dies so ist. [Link]

Arbeit

Psychische Erkrankungen belasten Arbeitnehmer

Arbeitnehmer fallen immer häufiger und immer länger aufgrund psychischer Krankheiten aus. Das geht aus dem aktuellen Fehlzeiten-Report der AOK hervor. [Link]

Bundestagswahl

Welche Gesundheitspolitiker bleiben im Bundestag?

Ärzteblatt: Der neue Bundestag wird voraussichtlich 709 Abgeordnete umfassen. So sehr er sich verändert – viele aus der Gesundheitspolitik vertraute Gesichter werden vermutlich wieder im Gesundheitsausschuss arbeiten - eine Übersicht. [Link]

Forensik

Psychiatrie statt Gefängnis?

Bayrischer Rundfunk: Nach dem Urteil gegen einen Messerstecher rumort es gewaltig: „Kuscheljustiz!“, "staatliche Luxuspension!". Ist die Forensik wirklich "gemütlicher" als das Gefängnis? [Link]

Erste Jugendforensik in Bayern

Oberpfalz Medien: Die erste Jugendforensik in Bayern bereitet sich auf den Betrieb ab Dezember vor. Psychisch und suchtkranke Jugendliche sollen hier fit für den straffreien Alltag gemacht werden. [Link]

Lesen

Köstliche Reflexions-Dragees

Cornelia Schmitz: Betreutes Sterben – Ein Psychiatriekrimi. Balance buch + medien verlag 2017, 200 Seiten, ISBN 978-3-86739-117-7, 14,95 Euro.

Ilse Eichenbrenner meint: "Das Buch »Betreutes Sterben« hat einen gewaltigen Fehler: Es ist zu kurz. Ich hatte es in Nullkommanix ausgelesen und spürte ein Ziehen in der Magengrube. Dagegen hilft vermutlich nur Band II." [Zur Buchbesprechung]

Anschauen

Videoreihe über Medikamente und Sucht

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen hat acht zweiminütige Filme zum Thema Medikamente und Sucht veröffentlicht. Sie informieren über Vorbeugung, Abhängigkeit, Therapie und Selbsthilfe. [Link]

Dabeisein

Kurzfortbildungen der DGSP

Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) bietet jedes Jahr etwa 70 Kurzfortbildungen zu (sozial-)psychiatrischen, therapeutischen und sozialpolitischen Themen an. Jetzt liegt das Programm für 2018 vor. [Link]

 

Weltkongress der Psychiatrie

Fünf Tage, 900 Einzelveranstaltungen, Experten aus 130 Nationen: Vom 8. bis 12. Oktober 2017 trifft sich auf dem Weltkongress der Psychiatrie in Berlin die internationale Forscherszene auf dem Gebiet der psychischen Gesundheit. [Link]

Bipolar Roadshow 2017

Die Bipolar Roadshow ist am 1. Oktober in Lübeck, am 3. Oktober in Greifswald, am 6. Oktober in Neubrandenburg und am 10. Oktober in Berlin zu Gast. [Link]

Streiflicht

Bier macht glücklich

ÄrzteZeitung: Jetzt ist es wissenschaftlich bewiesen: Bier macht glücklich. Forscher fanden einen Stoff, der wohl mit dem Belohnungszentrum im Hirn interagiert und dadurch die Stimmung des Trinkers hebt. [Link]

Impressum

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