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Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker

BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

BApK-Newsletter 23/2017 (7. Dezember)

Angehörige und Selbsthilfe

Wie geht es dir heute?

Marlis und Norbert Wiedemann von der Angehörigenselbsthilfe psychisch erkrankter Menschen Braunschweig schreiben im aktuellen Jahrbuch der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen über Angehörigenselbsthilfe psychisch erkrankter Menschen. [Als PDF-Datei herunterladen]

Schule trifft Psychiatrie

Kölner Stadtanzeiger: Martin Böhmer berichtet über die Begegnung von Betroffenen (Matthias), Angehörigen (Susanne Heim) und Profis (Christian Nehlen) mit Schülern in einer Kölner Schule. Das Projekt "Schule trifft Psychiatrie" wird über das Sozialpsychiatrische Zentrum Ehrenfeld in Köln organisiert und besucht rund 15 Mal pro Jahr Schulklassen. [Link]

Kinder stärken

taz (Alina Schwermer): Kriegstraumata sind hart, besonders für die Kleinen. Für Lehrer und Helfer gibt es inzwischen besondere Ausbildungen. Aber auch die Angehörigen brauchen Hilfe. [Link]

Psychische Erkrankungen und Behandlung

Mangelndes Wissen über Depressionen

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe hat zusammen mit der Deutschen Bahn Stiftung in einer repräsentativen Befragung die Einstellungen und das Wissen zur Depression untersucht. [Pressemitteilung als PDF-Datei herunterladen] [Präsentation der Studienergebnisse als PDF-Datei herunterladen]

Frühe Formen der Demenz

Deutschlandfunk Kultur (Uschi Götz): Florian Hennig war Jugendpfleger, packte an und hatte 20 Mitarbeiter unter sich - bis er sich auf einmal zurück zog, nicht mehr viel redete und in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen wurde. Schließlich die Diagnose für den damals 40-Jährigen: Demenz. [Link]

Gesundheitsförderung und Prävention

36 Cent zu wenig

Fast 500 Millionen Euro haben die Krankenkassen im vergangenen Jahr für Gesund­heits­förder­ung und Prävention ausgegeben. Das geht aus dem Präventionsbericht 2017 des GKV-Spitzenverbandes hervor. Pro Versichertem waren das 6,64 Euro. Damit verfehlten sie allerdings die Forderung des Präventionsgesetzes, das sieben Euro für jeden Versicherten vorschreibt. [Link]

Zwang in der Psychiatrie

Vermeidung von Zwangsmaßnahmen

Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) geförderten Forschungsverbundes „Vermeidung von Zwangsmaßnahmen im psychiatrischen Hilfesystem“ wird von der Universität Hamburg und dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) eine bundesweite und anonyme Befragung durchgeführt. Der Fragebogen für Betroffene steht bereit, einer für Angehörige soll folgen. [Link]

Forschung

Prävention und Behandlung von Sucht bei Kindern und Jugendlichen

idw - Informationsdienst Wissenschaft: Wie kann verhindert werden, dass Kinder und Jugendliche Suchtverhalten entwickeln? Und wie kann die therapeutische Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Suchtstörungen verbessert werden? Antworten auf diese Fragen möchte ein neuer Forschungsverbund finden. [Link]

Anschauen

Was ist Empowerment?

Empowerment bedeutet: Alle Menschen sollen selbst für ihr Leben Verantwortung übernehmen können. Alle Menschen sollen dabei unterstützt werden. In einem Video wird Empowerment in leichter Sprache erklärt. [Link]

Arbeitswelt

Digitale Arbeit – Digitale Gesundheit

Im aktuellen Gesundheitsreport der BKK liegt der Fokus auf dem Thema "Digitale Arbeit – Digitale Gesundheit". Es geht um die Frage, welchen Einfluss die Digitalisierung auf die Arbeitswelt und damit auch auf die Gesundheit der Beschäftigten ausübt. Zum anderen, inwieweit die Digitalisierung das Gesundheitswesen bzw. die Gesundheitsversorgung verändert. [Link]

Neue Medien

Betreuung psychisch Kranker in Hausarztpraxen

ÄrzteZeitung: In Hessens werden neue Wege erprobt, um Hausärzte in Zukunft mit Hilfe von digitalen Anwendungen bei der Behandlung von psychisch erkrankten Menschen zu unterstützen. Das vorgestellte Behandlungskonzept heißt "Blended Therapy". [Link]

Schutz von Gesundheitsdaten

Der Deutsche Ethikrat fordert einen grundlegenden Wandel im Umgang mit der immer größer werdenden Datenmenge im Gesundheitsbereich. In seiner Stellungnahme betont das Gremium die zwingende Notwendigkeit, Datensouveränität zu gewährleisten. [Als PDF-Datei herunterladen]

App mit ICD-Kommentaren

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung hat eine App zum Umgang mit dem Diagnoseschlüsseln der ICD-10 vorgestellt. Über die „Zi-Kodierhilfe“ können Ärzte auf den kompletten Umfang des Diagnoseschlüssels zugreifen. Das Besondere an der App sind die beigefügten fachlichen Erläuterungen zu den einzelnen Codes. [Link]

Wie Smartphone-Apps Menschen mit Behinderungen helfen

ÄrzteZeitung: Sie weisen den Weg, sie übersetzen, sie informieren über zugängliche Orte: Smartphone-Apps eröffnen Menschen mit Behinderung neue Möglichkeiten der Teilhabe. Sozialverbände fordern mehr davon. [Link]

Lesen

Das Bundesteilhabegesetz

Michael Konrad meint in der Zeitschrift Psychosoziale Umschau: "Ein sehr zu empfehlendes Werk (...), das klar aufgebaut, verständlich geschrieben und trotz der Kürze höchst anregend ist. "

Markus König und Björn Wolf: Steuerung in der Behindertenhilfe. Das Bundesteilhabegesetz und seine Folgen. Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge 2017, 41 Seiten, 8,50 Euro

[Zur Buchbesprechung]

Dabei sein

Kunstpreis des Landespsychiatrietages

Der Kunstpreis des Landespsychiatrietages Baden-Württemberg (21. Juli 2018 in Stuttgart) wird wieder ausgelobt. Kunstschaffende mit Psychiatrieerfahrung sind eingeladen, ihre Werk einzureichen. Von einer Jury werden 50 Werke ausgewählt, in einer Ausstellung gezeigt und Preise vergeben. [Link]

Streiflicht

Unterschiedliche Alkoholika = verschiedene Emotionen

ÄrzteZeitung: Bier macht selbstbewusst, Schnaps aggressiv: Forscher haben untersucht, welches alkoholische Getränk welches Gefühl auslöst. Männer und Frauen reagierten dabei unterschiedlich auf den Alkohol, verschiedene Nationalitäten auch. [Link]

Impressum

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