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Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen

BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

Newsletter 04/2017 (02. März 2017)

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute möchten wir Sie mit unserem Newsletter im neuen Format zu den aktuellen Themen rund um die Themen Psychiatrie, Soziales, Selbsthilfe und Gesundheitswesen informieren.

Gerne begrüßen wir Sie auch auf unserer neu gestalteten Homepage. Dort finden Sie den aktuellen Newsletter sowie unser Archiv unter der Rubrik "Angebote".

In eigener Sache: Brief der APK München und Antwort des BApK zur „Gemeinsamen Vereinbarung für Kliniken“

BApK / Aktionsgemeinschaft der Angehörigen psychisch Kranker, ihrer Freunde und Förderer München e.V. (APK München): In unserem Newsletter 1/2017 sowie auf unserer Internetseite haben wir im Januar über die „Gemeinsame Vereinbarung für Klinken“ berichtet. Die APK München sendete uns dazu einen Leserbrief, in dem sie darauf hinweist, dass weite Teile dieser Vereinbarung bereits in der Vereinbarung der APK vorhanden waren.

Die entstandene Kritik führte zu konstruktiven Gesprächen der Verbände. Die APK München sowie der BApK werden gemeinsame Gespräche und Fokusgruppen führen, um die Vereinbarungen in Kliniken näher zu bringen. Wir veröffentlichen hier den ungekürzten Leserbrief sowie das Entschuldigungsschreiben des BApK als Download:

[Brief der APK]

[Brief des BApK]

Zweiter Teilhabebericht der Bundesregierung über die Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigungen

Bundesministerium für Arbeit uns Soziales (BMAS): Wie Menschen mit Beeinträchtigungen in Deutschland leben, wie es um ihre Teilhabechancen in einzelnen Lebensbereichen bestellt ist und wo es noch Barrieren abzubauen gilt, das zeigt der vorliegende aktuelle Teilhabebericht. Er führt die Untersuchungen des Teilhabeberichts 2013 fort und beschreibt Entwicklungen der Teilhabe im Zeitraum von 2005 bis 2014. Insgesamt zeigt sich, dass die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen in vielerlei Hinsicht noch immer eingeschränkt ist. 

Der Bericht kann kostenlos beim BMAS bestellt werden.

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Betreuungsrecht: Partner sollen temporär entscheiden dürfen

Ärztezeitung: Bislang durften Ehe- und Lebenspartner für ihren nicht mehr handlungsfähigen Partner nicht ohne Weiteres Entscheidungen über medizinische Behandlungen treffen. Das könnte sich bald ändern – allerdings mit Einschränkungen.

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Depressionen: Merkel sieht Aufklärungs- und Handlungsbedarf

Pharmazeutische Zeitung: Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht großen Handlungsbedarf für die Aufklärung über Depressionen – und für Gespräche mit Arbeitgebern darüber. Viele Menschen trauten sich nicht, über Depressionen zu sprechen und kehrten eine Erkrankung unter den Teppich, sagte Merkel bei einer mit internationalen Experten besetzten Konferenz im Kanzleramt.

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Leichter loslassen – Depression als Lebenshelfer?

Informationsdienst Wissenschaft / Universität Jena: Eine psychologische Studie der Uni Jena belegt: Patienten mit Depressionen können sich leichter von unerreichbaren Zielen lösen als gesunde Menschen.

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Psychisch kranke Kinder: KBV und Berufsverbände stellen Konzept für vernetzte Versorgung vor

Ärzteblatt: Mit dem Aufbau von Kompetenzverbünden, die eine vernetzte und kontinuierli­che Therapie von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen gewährleisten, soll sich deren Versorgung verbessern. Ein entsprechendes Konzept haben in Berlin die Kassenärztliche Bundesvereinigung, der Berufsverband für Kinder- und Jugend­psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie und die Deutsche Psychothera­peutenvereinigung vorgestellt.

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Magersucht: Warum nehmen Essstörungen zu?

Spektrum der Wissenschaft: Magersucht und Binge-Eating nehmen zu. Forscher vermuten als einen Grund den Selbstoptimierungs- und Schlankheitswahn, der im Zeitalter des Internets neue Blüten treibt.

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Bericht eines Teenagers: „Meine Helikoptereltern machten mich zum Therapiefall"

Spiegel online: Er durfte nicht mit auf Klassenfahrt, nicht ausgehen, seine Freunde kaum treffen: Hier berichtet ein 19-Jähriger, wie seine Eltern ihn überbehüten - und welche Folgen das für sein Leben hat.

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Psychische Störungen: Sexualstraftäter sind erschreckend normal

Ärztezeitung: Nur etwa drei Prozent der Sexualstraftäter landen im Maßregelvollzug. Bei den übrigen lassen sich die Delikte nicht primär durch eine psychische Störung erklären.

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Veranstaltungshinweise

Einladung des Landesverbands NRW zum Gruppentreffen

Landesverband Nordrhein-Westfalen der Angehörigen psychisch Kranker e.V.: Am 18. März 2017 findet in Münster das jährliche Gruppentreffen des Landesverbands statt. Themen sind u.a.: „Wer kümmert sich, wenn ich mich nicht mehr kümmern kann?“ und „Nachbarschaft – klingt gut, aber was hilft noch?“. Anmeldeschluss ist der 5.3.2017.

Hinweis: Im verschickten Newsletter vom 2.4. ist uns ein Fehler unterlaufen. Es wurde darauf hingewiesen, dass eine Anmeldung nicht unbedingt erforderlich sei. Es gilt jedoch, dass eine Anmeldung unbedingt erforderlich ist.

Zum Download:

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MUT-TOUR sucht TeilnehmerInnen

mut-tour.de: Die Fahrradtour auf Tandems gegen das Stigma der Depression findet dieses Jahr zum 4. Mal statt. Sie wurde inzwischen erweitert um Kajak- und Wanderteams sowie um Etappen mit Begleitung von Pferden. MUT-TOUR bedeutet Öffentlichkeitsarbeit, Abenteuer und Gemeinschaft!

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Infotipps

Neues Portal hilft bei Internetsucht

Informationsdienst Wissenschaft: Am 7. Februar, dem Safer Internet Day, ging die deutschlandweit bisher umfassendste Onlinedatenbank zur Therapiesuche für Menschen mit Internetsucht online. Im Zentrum der Website steht eine Adressdatenbank für Beratungs- und Behandlungsangebote bei internetbasiertem Suchtverhalten.

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Neue Ratgeber zum Thema „Grundsicherung nach dem SGB XII“

Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. (bvkm): Der bvkm hat sein Merkblatt zur „Grundsicherung nach dem SGB XII“ aktualisiert. Dieses Merkblatt richtet sich speziell an erwachsene Menschen mit Behinderung.

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Steuererklärung leicht gemacht! Ratgeber hilft Eltern behinderter Kinder

Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. (bvkm): Der bvkm hat sein jährlich neu erscheinendes Steuermerkblatt für Familien mit behinderten Kindern aktualisiert. Das Merkblatt folgt Punkt für Punkt dem Aufbau der Formulare für die Steuererklärung 2016. Es bietet daher schnelle und praxisnahe Hilfe beim Ausfüllen dieser Vordrucke.

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Neue Broschüre: Soziotherapie

Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein: Eine neue 12-seitige Broschüre aus der Reihe PraxisWissen der KBV bietet Hinweise zur Verordnung von Soziotherapie – ein Hilfsangebot für psychisch schwer kranke Patienten. Sie werden mithilfe der Soziotherapie unterstützt, selbstständig ambulante Therapieangebote in Anspruch zu nehmen und möglichst eigenständig zu leben.

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Literaturtipps

Vom Umgang mit schwierigen und gewaltbereiten Klienten - Strategien für mehr Sicherheit und Souveränität

Balance Verlag: Wie bleibt man handlungsfähig, und wie schützt man sich und seine Mitarbeiter an Arbeitsplätzen in sozialen Einrichtungen, Behörden und Ämtern, in denen Einschüchterungen, Drohungen, Beschimpfungen, körperliche und sexuelle Übergriffe immer wieder vorkommen? Das praxiserfahrene Autorenteam stellt wirksame Strategien der Kommunikation und Deeskalation vor. Fakultatives Hintergrundwissen, Downloadmaterial und Stichwortverzeichnis erleichtern die Umsetzung im Arbeitsalltag.

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Medikamentenbehandlung bei psychischen Störungen - Leitlinien für den psychiatrischen Alltag

Psychiatrie Verlag: Der verantwortungsvolle Umgang mit Psychopharmaka will gelernt sein! Die komplett überarbeitete und erweiterte Neuausgabe des Bestsellers von Asmus Finzen gibt Ärzten und Nichtmedizinern ein alternatives Nachschlagewerk zu Psychopharmaka an die Hand, das sich an Krankheitsverläufen und nicht am Medikament orientiert! Stefan Weinmann und Harald Scherk haben den Klassiker auf den Stand der aktuellen Forschung und evidenzbasierten Praxis gebracht. Dabei pflegen sie weiterhin die besondere Haltung und Fähigkeit von Asmus Finzen, mit einfachen und zugleich klaren Worten die notwendige Hilfestellung zu bieten ohne dabei das therapeutische Risiko zu vernachlässigen.

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Autismus-Spektrum-Störungen bei Erwachsenen

Psychiatrie Verlag: Autismus-Spektrum-Störungen werden vor allem als eine Entwicklungsstörung bei Kindern wahrgenommen. Es liegt aber in ihrer Natur, dass sie in späteren Lebensphasen andauern. Das vorliegende Buch gibt einen kompakten Überblick über Ausprägungen, Diagnostik und Therapie von Autismus im Erwachsenenalter und hilft psychiatrisch, psychotherapeutisch und psychosozial Tätigen, erwachsene Menschen aus dem Autismus-Spektrum diagnostisch richtig einzuschätzen und in der Begegnung besser zu verstehen.

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Basiswissen: Paket klein

Psychiatrie Verlag: Gebündeltes Wissen für die psychiatrische Praxis! Sie wollen eine schnelle und fundierte Einführung in psychiatrische Diagnosen und Berufsfelder? Die Reihe BASISWISSEN: verschafft den gezielten, komplexen Überblick über den Umgang mit bestimmten Patientengruppen und die besonderen Herausforderungen des Arbeitsalltags.

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- Umgang mit wahnkranken Menschen

- Umgang mit alkoholabhängigen Patienten

- Umgang mit depressiven Patienten

- Psychisch kranke Eltern und ihre Kinder

- Patientengruppen erfolgreich leiten 

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