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Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen

BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

Newsletter 08/2017 (11. Mai 2017)

Familie

Kinder von Eltern mit psychischen Erkrankungen

Das "Eckpunktepapier - Kinder von Eltern mit psychischen Erkrankungen im Kontext der Frühen Hilfen" des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) in der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt einen Überblick über die aktuelle (Versorgungs-) Situation von Kindern, deren Eltern psychisch erkrankt sind.

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Neue Angehörigengruppe

Ab dem 31. Mai trifft sich um 17.30 Uhr eine neue Angehörigengruppe bei der Psychiatrischen Hilfsgemeinschaft in Duisburg (Gehrstraße 54) am letzten Mittwoch des Monats. Gemeinsam werden Informationen und Erfahrungen ausgetauscht und unterschiedliche Themen für Angehörige psychisch erkrankter Menschen besprochen. Kontakt: Mareike Hahn (mareike.hahn@phg-du.de)

 

 

Erkrankungen und Behandlung

Angststörungen

Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) bietet einen Themendienst zu Angsstötungen an.

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Psychotherapien bei Depressionen

Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG): Psychotherapien sind neben Medikamenten der wichtigste Bestandteil der Behandlung von Depressionen. Viele Studien belegen ihre Wirksamkeit. Der Behandlungserfolg hängt unter anderem von der Stärke der Beschwerden, der Beziehung zum Therapeuten und der Lebenssituation eines Menschen ab.

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Kinder suchtkranker Eltern

Ärzte Zeitung: In der Drogenpolitik redet man in der Regel über die Abhängigen selbst. Das Gleiche gilt für Suchthilfe oder Reha. Kinder werden leicht übersehen. Dabei sind sie von der Sucht der Eltern genauso betroffen.

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Arbeit und Rehabilitation

Teilhabekompass

Menschen mit psychischen Erkrankungen haben oftmals Schwierigkeiten, auf dem ersten Arbeitsmarkt unterzukommen. Dabei sind die positiven Effekte von Arbeit auf den Krankheitsverlauf wissenschaftlich belegt. Der "Teilhabekompass" der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) bietet einen Überblick über die beruflichen Reha- und Integrationsmaßnahmen in Deutschland.

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Supported Employment

Psychiatrische Praxis: Ist Supported Employment ("erst platzieren, dann trainieren") ein falsches Konzept für die berufliche Rehabilitation in Deutschland? Dieser Frage geht Heiko Kilian in der Zeitschrift "Psychiatrische Praxis" anhand aktueller Studien nach.

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Zuverdienst

Zuverdienstangebote können eine sinnvolle Beschäftigung und einen geringen Zuverdienst bieten, wenn jemand wegen einer psychischen Erkrankung voll erwerbsgemindert ist. Über alle Aspekte zum Thema informiert die Internetseite des Projektes „Mehr Zuverdienst“ der Bundesarbeitsgemeinschaft Integrationsfirmen (bag if).

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Flucht und Migration

Sozialpsychiatrische Kompetenzzentren Migration

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) fördert flächendeckend sieben Sozialpsychiatrische Kompetenzzentren Migration (SPKoM) im Rheinland. Ziel ist es, den Zugang zu den bestehenden gemeindepsychiatrischen Einrichtungen für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu verbessern.

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Psychotherapie: Klage über Hürden für Migranten

Ärzte Zeitung: Die Deutsche Psychotherapeuten-Vereinigung (DPtV) fordert eine rasche Korrektur des Asylbewerber-Leistungsgesetzes. Ziel müsse es sein, seelisch erkrankten Migranten unabhängig von ihren Aufenthaltsstatus einen zeitnahen Zugang zu psychotherapeutischer Versorgung zu ermöglichen.

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Online-Therapie, Apps etc.

Selbsthilfe-App für psychisch Kranke

DER SPIEGEL: Kristina Wilms war ihres Lebens müde. Aber die chronisch Depressive schaffte die Flucht aus der Negativspirale - und entwickelte nebenbei eine Selbsthilfe-App für psychisch Erkrankte.

[Zum Video bei Spiegel online]
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Apps sollen Wartezeit auf Psychotherapie überbrücken

Selbsthilfe-Tipps bei Depressionen, Deutung von Migräne-Anfällen: Beim Neurologen- und Psychiatertag in Köln wurden einige vielversprechende App-Trends für Ärzte und Patienten vorgestellt.

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Recht und Gesetz

Schutzlücke bei medizinischer Zwangsbehandlung

Ärzteblatt: Medizinische Zwangsbehandlungen per Gesetz auf das unabdingbare Maß zu beschränken ist offenbar schwierig. Das ergab eine öffentliche Anhörung des Rechts­aus­schusses zum Gesetzentwurf der Bundesregierung "zur Änderung der materiellen Zulässigkeitsvoraussetzungen von ärztlichen Zwangsmaßnahmen und zur Stärkung des Selbstbestimmungsrechts von Betreuten". [Link]

Zeitschriften

"Kerbe"

Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Kerbe - Forum für soziale Psychiatrie" ist das Thema Flucht und Migration. Den Hauptbeitrag "Schaffen wir das? Unübersichtlichkeit mit dem Risiko der Vereinfachung" als PDF-Datei kostenlos herunterladen.

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[Inhaltsverzeichnis als PDF-Datei herunterladen]

"EPPENDORFER"

Die Psychiatriezeitung "EPPENDORFER" erscheint bereits seit 1986. Sie berichtet monatlich im Tageszeitungsformat über Themen aus Psychiatrie, Psychotherapie, Gerontopsychiatrie, Suchthilfe und Jugendpsychiatrie - nun auch mit einer neuen und informativen Internetseite.

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Sehen

"Wo bist du? Kinder psychiatrieerfahrer Eltern im Fokus"

Ilse Eichenbrenner ist begeistert von dem Film, der jetzt als DVD erschienen ist "weil die Filme von Andrea Rothenburg eine ganz eigene Handschrift haben." Er eignet sich nach ihrer Einschätzung auch hervorragend für Veranstaltungen zum Thema Depressionen.

Wo bist du? Dokumentarfilm, Deutschland 2016, 105 Minuten, Regie: Andrea Rothenburg, 24,90 Euro.

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[Link zum Film]

"Happy Burnout"

Der Film "Happy Burnout" u.a. mit Wotan Wilke Möhring und Anke Engelke ist angelaufen. Ilse Eichenbrenner meint im Psychiatrienetz: "Er ist lustig, ohne sich lustig zu machen. Das ist schon die halbe Miete. Die gut gelaunt agierende prominente Schauspielerriege übernimmt den Rest."

[Link zur Besprechung]

Lesen

Umgang mit muslimischen Patienten

Wichtige Aspekte für den Umgang mit muslimischen Patienten haben die Autorin und der Autor in einem jüngst aktualisierten "Basiswissen" zusammengetragen. Anke Hinrichs fasst in der Zeitschrift "EPPENDORFER" die Eckpunkte des Buches zusammen.

Malika Laabdallaoui und S. Ibrahim Rüschoff: Umgang mit muslimischen Patienten. Psychiatrie Verlag 2017, 2. Überarbeitete Auflage, 160 Seiten, ISBN 3-88414-659-0, 17,95 Euro.

[Zur Buchbesprechung]
[Link zum Buch]

Biographische Porträts: Den Opfern ihren Namen geben

Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten / Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein haben zehn kostenlose Hefte mit Biografischen Porträts von Opfern der NS-Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein und der "Medikamenteneuthanasie" publiziert.

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Dabeisein

Perspektiven für seelische Gesundheit und Selbsthilfe

Der Verein Aktion Psychisch Kranke e. V. führt am 29. und 30 Mai 2017 ihre Jahrestagung und einen gemeinschaftlichen Selbsthilfetag zum Thema "Perspektiven für seelische Gesundheit und psychiatrische Hilfen" in Berlin durch.

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Mad Pride

"Freaks, Psychos und Krüppel, Blinde und Lahme, Taube und Schwermütige, Transen und Tunten, A-Soziale und B-Sonders AB-Gesonderte, Eingeborene und In-die-Flucht-Geschlagene! Kommt raus auf die Straße, denn sie gehört uns!" Auch der Landesverband Psychiatrie-Erfahrener NRW ruft mit diesem Text zur Mad Pride am 21. Mai in Köln auf.

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Streiflichter

Abschalten?

DIE ZEIT: Manchmal wird einem alles zu viel: Die Menschen, die Nachrichten, die Pflichten, das Lärmen der Welt. Wie macht man die Tür zu, ohne sich auszusperren? Tobias Hürter stellt neue Erkenntnisse aus Psychologie und Hirnforschung vor.

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Geistheiler sind keine Ärzte, Heilpraktiker, Apotheker...

Ärzte Zeitung: Regeln und Ausnahmen zur gesetzlichen Unfallversicherung sind für Gesundheitsberufe knifflig. Das musste eine Rentnerin erfahren, die in Bayern als Geistheilerin unterwegs ist.

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Impressum

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Geschäftsführerin: Dr. Caroline Trautmann
Redaktion: Ludwig Janssen
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