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Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen

BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

BApK-Newsletter 05/2018 (08. März)

Angehörige und Selbsthilfe

Aufsuchende Behandlung

Der Landesverband Hamburg der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen lädt zu einem Fachtag „Aufsuchende Behandlung“ am 17. Mai in Hamburg ein. Damit soll das Thema des letztjährigen Fachtages fortgeführt und vertieft werden. [Programm als PDF-Datei herunterladen]

Psychische Erkrankungen und Behandlung

Mehr psychische Diagnosen bei jungen Erwachsenen

Bei immer mehr jungen Erwachsenen werden psychische Erkrankungen festgestellt. Allein die Diagnose Depressionen hat um 76 Prozent seit 2005 zugenommen, so der "Barmer Arztreport 2018". [Link]

"Grenzgänger"

Das Kooperationsprojekt "Grenzgänger" kümmert sich um die psychische und soziale Betreuung von auffälligen Jugendlichen. Auf einer Fachtagung der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) wurde Bilanz gezogen. [Link]

Internationales

EU-Projekt zu "peer support"

idw - Informationsdienst Wissenschaft: Neun Partner des Verbundprojekts UPSIDES wollen in sieben Ländern ein Hilfsangebot etablieren, das mithilfe von "peer support" die Betreuung psychisch kranker Menschen verbessert. Das Projekt wird von Ulm aus koordiniert. [Link]

Forschung

Klinische Studien

Ärzteblatt: Arzneimittelexperten haben den fehlenden politischen Willen kritisiert, mehr unabhängig von der pharmazeutischen Industrie finanzierte klinische Studien zu ermöglichen. "Mir ist nicht verständlich, dass es in Deutschland keine unabhängige Studienfinanzierung gibt", meint der Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaft­lichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Jürgen Windeler. [Link]

Wie gut wirken Antidepressiva?

Spiegel Online: Millionen Menschen leiden unter Depressionen - Dutzende Medikamente versprechen, die Beschwerden zu lindern. Forscher haben nun mehr als 500 Studien ausgewertet, um den Nutzen der Mittel genauer zu beziffern. Darüber berichtet Nina Weber. [Link]

Zudröhnen oder Ausschleichen?

Pharmafirmen versprechen psychische Krankheiten mit Medikamenten zu heilen - und sind gescheitert. Jetzt steigen sie aus der Forschung aus. Studien zeigen: frühzeitiges Ausschleichen der Psychopharmaka hilft Patienten besser, als sie langfristig einzunehmen. Ein Feature von Martin Hubert auf WDR 5 anhören.

Arbeit

Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt

Das Bundesprogramm "Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt" zielt auf die Verbesserung der sozialen Teilhabe von arbeitsmarktfernen Leistungsbeziehern, die auf Grund von gesundheitlichen Einschränkungen besonderer Förderung bedürfen. Der Zwischenbericht stellt erste Ergebnisse der programmbegleitenden Evaluation vor. [Als PDF-Datei herunterladen]

Internet und Neue Medien

Suchtfalle Social Media

Tausende Teenager sollen süchtig nach Social Media sein. Das zeigt eine Umfrage der DAK-Gesundheit. Die Folge: Das Liken auf Instagram, Snapchat und Co. wird für viele zum Leiden - und ihnen drohen ernste gesundheitliche Gefahren. [Link]

Onlinesprechstunden

Spiegel Online: Patientengespräche per Skype: Was jahrelang undenkbar schien, soll nun möglich werden. Die Bundesärztekammer will das Fernbehandlungsverbot lockern. [Link]

Psychiatriegeschichte

Als Ärzte zu Mördern wurden

Ärzteblatt (Florian Staeck): Vor 78 Jahren haben Ärzte in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen ermordet waren, setzte das Schweigen ein. Die Ärztekammer erinnert an das dunkle Kapitel. [Link]

Aus diesem Anlass sei auch die Internetseite "Endstation Grafeneck" empfohlen.

Lesen

Mehr als Psychiatriegeschichte

Christian Zechert empfiehlt in der Zeitschrift "Psychosoziale Umschau" zwei Bücher über die Spurensuche und Erinnerungsarbeit am Beispiel des Denkmals der Grauen Busse sowie über die Psychiatrie in Oberschwaben. [Zur Buchbesprechung]

Anschauen

Psychische Symptome nach der Flucht

Ein Kurzfilm des Max-Planck-Institut für Psychiatrie klärt Geflüchtete und Helfer über mögliche körperliche und psychische Symptome nach Flucht und Migration auf - zur Entlastung und als Aufforderung, sich Hilfe zu holen. [Film bei YouTube]

Gegen Gewalt an Frauen

Zum Weltfrauentag am 8. März 2018 sind fünf Kurzfilme von Studentinnen der Kölner Hochschule für Medien (KHM) veröffentlicht worden. Sie entstanden in Kooperation mit der Frauenrechtsorganisation medica mondiale. [Link]

Dabei sein

Buchmesse Leipzig

Vom 15. bis 18. März findet die Buchmesse in Leipzig statt. Vertreten sind dort auch der BALANCE buch + medien verlag und der Psychiatrie Verlag in Halle 3, Stand H111. Am 15. März um 12.30 Uhr wird das Buch "Perfektionismus – Mit hohen Ansprüchen selbstbestimmt leben" vorgestellt und am 18. März um 13.30 Uhr das Buch "Nebeltage, Glitzertage – Kindern bipolare Störungen erklären".

Streiflicht

Warum das Heimkommen schwierig sein kann

Spektrum der Wissenschaft: Zurück von einer langen Reise, alles erscheint unwirklich, langweilig, und niemand will von den Abenteuern hören - für dieses Leiden gibt es einen Namen: "reverse culture shock". Christiane Gelitz beschreibt was man tun kann, um sich wieder gut zuhause einzugewöhnen. [Link]

Impressum

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53119 Bonn
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Geschäftsführerin: Dr. Caroline Trautmann
Redaktion: Ludwig Janssen
Kontakt: news.bapk@psychiatrie.de

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