Probleme bei der Darstellung des Newsletters? Dann klicken Sie hier für die Web-Ansicht.

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen

BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

BApK-Newsletter 13/2018 (28. Juni)

Woche der Seelischen Gesundheit

Viele Einrichtungen und Initiativen nutzen die Veranstaltungen, Aktionstage und Aktionswochen, um sich zum Thema Seelische Gesundheit zu präsentieren. Mittlerweile beteiligten sich rund 50 Regionen und Städte mit rund 800 Veranstaltungen. Die Woche der Seelischen Gesundheit findet vom 10. bis 20. Oktober unter dem Motto "Gestresste Gesellschaft. Was tun?" statt. [Link]

Radfahren für offenen Umgang mit Depressionen

Für einen offenen Umgang mit depressiven Erkrankungen werben die mehr als 60 Teilnehmer*innen der MUT-Tour 2018. Hierfür radeln Erkrankte gemeinsam mit Nichtbetroffenen noch bis zum 2. September mehr als 5.100 Kilometer durch ganz Deutschland und machen in über 60 Orten Station. [Link]

Interviewpartner*innen gesucht

Die Journalistin Monika Kophal sucht für einen Radiobeitrag zum Thema "Depressionen bei Kindern und Jugendlichen" Betroffene und Angehörige. Der Beitrag ist für die Sendung "Neugier genügt" auf WDR 5 geplant. [Kontakt: monika.kophal@googlemail.com]

Psychische Erkrankungen und Behandlung

Depressionen ist häufig Nebenwirkung von Medikamenten

Ärzteblatt: Die Polypharmazie führt dazu, dass Patienten*innen mehrere Wirkstoffe verschrieben bekommen. Nach einer Querschnittstudie im US-amerikanischen Ärzteblatt hat die Einnahme der Medikamente eine deutlich erhöhten Rate von Depressionen zur Folge. [Link]

Politik

Fachkräftemangel auch in der stationären Psychiatrie

Ärzteblatt: 63 Prozent der stationären Psychiatrien haben Probleme damit, offene Stellen im ärztlichen Dienst zu besetzen. Dies ist ein Ergebnis des aktuellen "Psychiatrie-Barometers" des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI). [Link] [Psychiatrie-Barometer als PDF-Datei]

Köpfe der Gesundheitspolitik

Nach jeder Bundestagswahl stehen in Parlament und Ministerien Personalwechsel an. Die wichtige Frage lautet: Wer sitzt wo in der 19. Legislaturperiode? Dazu hat der AOK-Bundesverband die Broschüre "Wer sitzt wo? Politik, Verbände, Medien" erstellt. [PDF-Datei]

Inklusion/Teilhabe

Umsetzung der UN-BRK in der Psychiatrie

Um die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) zu fördern und dazu eigene Beiträge zu leisten, hat sich die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) in einem Aktionsplan zu konkreten Maßnahmen verpflichtet. [Link]

"Hier bestimme ich mit – Ein Index für Partizipation"

Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) führt ein fünfjähriges partizipativ angelegtes Projekt durch. Ziel ist die Verbesserung der Partizipationsmöglichkeiten und -bedingungen für Menschen mit kognitiver und/oder psychischer Beeinträchtigung. [Link] [Ergebnisse des Experten-Workshops für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung als PDF-Datei]

175 Jahre psychiatrische Fachgesellschaften in Deutschland

Vor 175 Jahren beginnt die Geschichte der heutigen Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). Sie spiegelt in ihrem Verlauf die Höhen und Tiefen, Fort- und Rückschritte, Irrungen und Wirrungen der deutschen Geschichte. [Festschrift als PDF-Datei]

Angehörigen und die Opfer der Aktion "T4"

Psychiatrische Praxis: Die Rolle der Angehörigen im Rahmen der "Euthanasie"-Aktion "T4" wird kontrovers diskutiert. Anhand von Dokumenten und Briefen von Angehörigen an die Heilanstalt Weissenau werten Paul-Otto Schmidt-Michel und Thomas Müller diese Quellen aus. [Link]

Forschung

Erfahrung mit Zwang in der Psychiatrie und Peerbegleitung

Die AG für sozialpsychiatrische und partizipative Forschung am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) führt eine Befragung zum Thema Erfahrung mit Zwang in der Psychiatrie und Peerbegleitung durch. Ziel ist es, einen Überblick darüber zu erhalten, ob Peerbegleitung Menschen mit Zwangserfahrungen erreicht und welche Erfahrungen sie mit diesem Angebot ggf. bereits gemacht haben. [Link]

Recht und Gesetz

Nur Grüne sind weiterhin gegen Psychisch-Kran­ken-Hilfe-Gesetz

Ärzteblatt: Nach Nachbesserungen der CSU beim Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (PsychKHG) in Bayern haben SPD und Freie Wähler ihren Protest an dem Vorhaben beendet. Einzig die Grünen stimmten in der Sitzung des Gesundheitsausschusses im Landtag gegen die Novelle der CSU-Fraktion. [Link]

Arbeit

Rückkehr zur Arbeit nach einer psychischen Krise

Wie die Rückkehr in den Betrieb nach einer psychischen Krise gelingen kann, erforscht die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in einer aktuellen Studie. [Link]

Internet und Neue Medien

Psychotherapie im Internet

Ärzteblatt: Das Angebot Internet- und mobil-basierter Interventionen für psychische Erkrankungen nimmt stetig zu. Einige der Anwendungen konnten ihre Wirksamkeit bereits in Studien nachweisen. [Link]

Computerspiele

Spielen am Bildschirm genießt keinen guten Ruf: Immer wieder heißt es, es treibe die Gamer*innen in die soziale Isolation oder, dass "Killerspiele"  zu Gewalt im realen Leben führten. Was ist dran an diesen negativen Einschätzungen? Und welche positiven Aspekte sind zu sehen? Sepktrum der Wissenschaft hat dazu eine Themenseite erstellt. [Link]

Datenschutz

Seit dem 25. Mai 2018 gilt die Datenschutz-Grundverordnung. Das Bundesministerium für Gesundheit informiert auf seiner Internetseite, wie sich die neuen Regelungen für Patienten*innen auswirken. [Link]

Lesen

Der Zahlendieb - Leben mit Zwang

Verena Liebers meint in der Zeitung Eppendorfer: "Es bleibt zu hoffen, dass Sechtings Buch andere Betroffen ermutigt, schneller über ihre Probleme zu sprechen und vor allem passende Hilfe zu suchen."

Oliver Sechting, Karen-Susan Fessel: Der Zahlendieb: Mein Leben mit Zwangsstörungen. BALANCE buch + medien verlag 2017, 191 Seiten, 16 Euro. [Zur Buchbesprechung]

Karin Koch hat Oliver Sechting für die Psychosoziale Umschau interviewt. [PDF-Datei]

Streiflicht

Bloß nicht ausrasten

Spektrum der Wissenschaft: Zetern, brüllen und rot anlaufen: Selbst die friedfertigsten Menschen gehen manchmal an die Decke. Doch warum sind wir überhaupt zornig? Und hilft es, seine Wut ab und an rauszulassen? Diesen Fragen geht Theodor Schaarschmidt nach. [Link]

Impressum

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. (BApK)

Oppelner Straße 130
53119 Bonn
Telefon: (0228) 710024-00
Fax: (0228) 710024-29
E-Mail: bapk@psychiatrie.de
Internet: www.bapk.de
Unsere Datenschutzerklärung
Vereinsregister: Bonn Nr. 20 VR 5250
Geschäftsführerin: Dr. Caroline Trautmann
Redaktion: Ludwig Janssen
Kontakt: news.bapk@psychiatrie.de

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. Abmelden