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Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen

BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

BApK-Newsletter 23/2018 (15. November)

Angehörige und Selbsthilfe

Angehörige von Menschen mit bipolarer Störung

Die Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen (DGBS) bietet für Angehörige Informations- und Austauschseminare an. Eine angehörige Schwester berichtet über ihre Erfahrungen. [Abbildung/Ausschnitt von Rita Zett/DGBS] [Link]

Professionelle als Angehörige von psychisch Kranken

Im Rahmen des DGPPN-Kongresses findet am 29. November ein Diskussionsforum zum o.g. Thema statt. Den Vorsitz haben Nils Greve und Christian Zechert. Es diskutieren Asmus Finzen, Arno Deister und Rene Keet. In einem offenen Gespräch kann über biographische Momente der Berufswahl gesprochen werden. [Link]

Psychische Erkrankungen und Behandlung

Wo ist Bipolarität zu Hause und was ändert sich durch Hometreatment?

Das war das Thema der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen. Die Vorträge stehen jetzt als Download zur Verfügung. [Link]

Psychotherapie für Menschen mit einer geistigen Behinderung

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat seine Richtlinie, die die Durchführung einer Psychotherapie zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung regelt, um zusätzliche Regelungen für Menschen mit einer geistigen Behinderung ergänzt. [Link]

Was bringt die Therapie von Sexualstraftätern?

Spektrum der Wissenschaften: Sozial- oder psychotherapeutische Maßnahmen sollen das Risiko mindern, dass Sexualverbrecher nach der Haft rückfällig werden. Ob sie wirken, ist jedoch äußerst umstritten, meint Christian Wolf. [Link]

Politik und Gesellschaft

Versorgung psychisch Kranker

Ärzteblatt: Das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium will zusammen mit der Aktion Psychisch Kranke die Hilfen für psychisch kranke Menschen weiterentwickeln. Eine Auftaktveranstaltung für diese auf zwei Jahre angelegten Prozess fand in Berlin statt. [Link]

Mehr Inklusion in der Gesellschaft?

Die Bundesregierung hat den Zwischenbericht zum Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention [PDF] beschlossen. [Link]

Zwang und Gewalt

Hilfe durch Zwang?

Der Deutsche Ethikrat ist der Auffassung, dass Zwangsmaßnahmen u.a. in der Psychiatrie nur als Ultima Ratio in Betracht kommen. Dazu hat er die Stellungnahme "Hilfe durch Zwang? Professionelle Sorgebeziehungen im Spannungsfeld von Wohl und Selbstbestimmung" veröffentlicht. [Link]

Fixierungen künftig unter Richtervorbehalt

Ärzteblatt: Der Hamburger Senat hat für Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen, die sich in der öffentlich-rechtlichen Unterbringung befinden, und Gefangene im Strafvollzug bei Fixierungen sämtlicher Gliedmaßen, die absehbar länger als eine halbe Stunde dauern, einen Richtervorbehalt beschlossen. [Link]

Flucht und Migration

Ein Asylrecht, das krank macht

Zeit Online: Mindestens jeder fünfte Flüchtling hat eine psychische Erkrankung. Hilfe bleibt oft aus. Es fehlt an Therapeuten, Dolmetschern und Gesetzen, die Sicherheit geben. Alina Schadwinkel und Henrik Oerding beschreiben die Folgen. [Link]

Psychologische Beratung für Flüchtlinge

Spiegel Online: Geflüchtete haben oft Furchtbares erlebt, werden damit nach ihrer Ankunft in Deutschland aber häufig allein gelassen. Irene Habich stellt ein Projekt vor, das Menschen zu psychosozialen Betreuern ausbildet, die selber Fluchterfahrungen gemacht haben. [Link]

Lesen

Interkulturelle Psychiatrie

Barbare Knab schreibt in der Zeitschrift "Soziale Psychiatrie": "Die meisten Kapitel bieten genau das, was man braucht, wenn man psychologisch-psychiatrisch mit Menschen aus aller Welt arbeitet." [Zur Buchbesprechung]

Wielant Machleidt, Ulrike Kluge, Marcel Sieberer, Andreas Heinz (Hg.): Praxis der interkulturellen Psychiatrie und Psychotherapie - Migration und psychische Gesundheit. Elsevier 2018, 678 Seiten, 99,00 Euro

Forschung

Selbstverletzendes Verhalten bei Jugendlichen

Informationsdienst Wissenschaften: Selbstverletzendes Verhalten bei Jugendlichen ist ein sehr häufig auftretendes Phänomen. In einem, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt sollen innovative Ansätze gebündelt werden, um neue Erkenntnisse zu den Auslösern und zu den Gründen der Beendigung von selbstverletzendem Verhalten zu erlangen. [Link]

Arbeit

Pendeln stresst psychisch

Das Pendeln zwischen Wohnort und Arbeit macht insgesamt nicht kränker – belastet aber die Psyche. Das geht aus der Studie "Mobilität in der Arbeitswelt" hervor, die die Techniker Krankenkasse (TK) veröffentlicht hat. [Link]

Zeitschriften

Alltag und Eigensinn

Manche sagen, die Begriffe der Alltags- und Lebensweltorientierung werden inflationär verwendet. Das Forum für soziale Psychiatrie "Kerbe" beschäftigt sich in der aktuellen Ausgabe deswegen mit dem Thema Alltag und Eigensinn. [Link]

Dabei sein

Was ist gute Outsider Art?

... ist ein Symposium überschrieben, dass am 7. und 8. Dezember in Berlin stattfindet. Veranstalter ist die Außenseiterkunst Berlin e.V. in Kooperation mit der Sammlung Prinzhorn und der Berlinischen Galerie. [Link]

Die Soziotherapie ist auf dem Weg zur bundesweiten Etablierung

... so lautet das Thema einer gemeinsame Fachtagung des Dachverbandes Gemeindepsychiatrie und des Paritätischen. Sie findet am 5. Dezember in Köln statt. Für Psychiatrieerfahrene, Angehörige, engagierte Bürger und Studierende ist sie kostenfrei. [Informationen als PDF]

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