Probleme bei der Darstellung des Newsletters? Dann klicken Sie hier für die Web-Ansicht.

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen

BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

BApK-Newsletter 14/2019 (18. Juli)

BApK und Landesverbände

Kampagnen erfolgreich gestalten

Für viele gemeinnützige Verbände – insbesondere in der Selbsthilfe – ist es nicht leicht, eine Kampagne zu realisieren. Es fehlt an finanziellen, personellen und zeitlichen Ressourcen – und häufig auch an Know-how. Und: Für eine erfolgreiche Kampagne muss man viel bedenken. Mit einer neuen Broschüre [PDF] möchte der BApK dabei unterstützen. [Link]

Zwei neue Broschüren aus Bayern

Der Landesverband Bayern der Angehörigen psychisch Kranker e.V. bietet zwei Broschüren zum Download an:

  • "Angehörige als gesetzliche Betreuer: Selbstprüfungskatalog für Angehörige." Die Auseinandersetzung mit den dort aufgelisteten Fragen kann Angehörigen behilflich sein bei der Entscheidung, ob sie die gesetzliche Betreuung für einen psychisch kranken Angehörigen übernehmen sollen oder nicht. [PDF]

  • Die überarbeitete und aktualisierte Broschüre "Unser gutes Recht. Rechtsratgeber für Angehörige". [PDF]

Psychische Erkrankungen und Behandlung

Annahmen und Fakten zur Wirkung von Antidepressiva

Der Fachausschuss Psychopharmaka der DGSP hat sich mit den Annahmen über die Wirkungen von Antidepressiva auseinandergesetzt und die Ergebnisse von Studien zusammengetragen. [PDF]

Neue S3-Leitlinie

Die Langfassung der S3-Leitlinie "Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen" ist erschienen. [Link]

Modellprojekt gegen Depression

Ärztezeitung: In einem Pilotprojekt sollen angesichts langer Wartezeiten auf einen Psychotherapieplatz Menschen mit Depressionen und Angststörungen ein Jahr lang über Hausarztpraxen betreut werden. [Link]

Frühwarnsystem für Alzheimer

Spektrum der Wissenschaft: Alzheimer entwickelt sich schon Jahrzehnte, bevor Betroffene etwas davon bemerken. Die ersten Anzeichen aufzuspüren, ist allerdings mühsam, meint Ulrike Gebhardt. [Link]

Gesellschaft

Alternativer Drogenbericht

Scheuklappen-Prinzip bei den legalen "Volksdrogen" Alkohol und Tabak, eine überharte Gangart bei illegalen Substanzen wie Cannabis: Der neue alternative Drogenbericht [PDF], herausgegeben vom Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik und der Deutsche AIDS-Hilfe lässt kein gutes Haar an der Drogen- und Suchtpolitik. [Link]

Missbrauchsvorwürfe nicht rückläufig

Die sexuellen Missbrauchsvorwürfe gegen katholische Priester sind trotz verstärkter Präventionsanstrengungen der Kirche seit 2009 nicht rückläufig. Das haben Forscher unter Beteiligung des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim herausgefunden. [Link]

Recht und Gesetz

Checkliste zum Bundesteilhabegesetz

Zum 1. Januar 2020 treten neue Regelungen des Bundesteilhabegesetzes in Kraft. Sie betreffen vor allem Menschen mit Behinderungen, die in Einrichtungen leben. Die Lebenshilfe Bundesvereinigung erklärt anhand von Checklisten (auch in Leichter Sprache), worauf Menschen mit Behinderungen achten und woran sie denken sollten. [Link]

Korrektur des Alltags

Stefan Weinmanns Buch "Die Vermessung der Psychiatrie" sorgt für heftige Diskussionen in der Psychiatrie. Cornelia Schäfer fragte ihn danach, wie das Fachgebiet Vertrauen zurückgewinnen könnte [Gratisartikel].

Wie kostbar der Alltag ist, macht die Geschichte von Günter Wulf klar [Gratisartikel]. Er war eines der Kinder, die in den 60er- und 70er-Jahren in Heimen psychiatrisiert wurden und bei denen Staat und Kirche sich jetzt offiziell entschuldigt haben. [Link]

Forschung

Vorzeitige Beendigung einer Psychotherapie

Für eine Bachelorarbeit werden Teilnehmer/innen für eine Online-Studie zu den Gründen einer vorzeitigen Beendigung von Psychotherapie bei Menschen mit Psychose-Erfahrungen gesucht. Ziel ist es, die Erfahrungen dabei herauszufinden, um mehr Betroffene mit einer Psychotherapie erreichen zu können. [Link]

Neue Medien

Digitalisierung im Gesundheitswesen

ZEIT ONLINE: Digitale Impfausweise, Videosprechstunden und Apps auf Kassenkosten: Das Kabinett hat einen Gesetzentwurf beschlossen, der das Gesundheitswesen digitaler machen soll. [Link]

App auf Rezept?

Immer mehr Bundesbürger nutzen Gesundheits-Apps. Eine Umfrage der KKH Kaufmännische Krankenkasse zeigt, wofür sie eingesetzt werden. Auffällig: Nur etwa jeder Zwanzigste verwendet eine App wegen ärztlicher Empfehlung. [Link]

Lesen

Gabriele Beeck meint über das Buch: "Die zehn Geschichten sollten unbedingt in die Hände von Familienmitgliedern, aber auch die professionellen Helfer und Helferinnen auffordern, genauer hinzusehen, Missstände zu erkennen und entschieden anzugehen."

Johannes Jungbauer und Katharina Heitmann: Unsichtbare Narben - Erwachsene Kinder psychisch erkrankter Eltern berichten. 160 Seiten, BALANCE buch + medien verlag, Köln 2018, 15 Euro.

Zur Buchbesprechung

Impressum

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. (BApK)

Oppelner Straße 130
53119 Bonn
Telefon: (0228) 710024-00
Fax: (0228) 710024-29
E-Mail: bapk@psychiatrie.de
Internet: www.bapk.de
Unsere Datenschutzerklärung
Vereinsregister: Bonn Nr. 20 VR 5250
Leitung der Geschäftsstelle: Dr. Caroline Trautmann
Redaktion: Ludwig Janssen
Kontakt: news.bapk@psychiatrie.de

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. Abmelden