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Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen

BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

BApK-Newsletter 01/2021 (07. Januar)

► Vergessene Kinder im Blick

EPPENDORFER: Die Faschingsfeiern in "Bonnies Ranch", der Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik in Berlin, fand Andrea Rothenburg schon als Kind spannend. Heute dreht sie Filme, in denen psychisch Kranke im Mittelpunkt stehen. Esther Geißlinger (auch: Foto) stellt sie vor. [Link]

Psychische Erkrankungen und Behandlung

► Depressionen in der WG

ze.tt: Als Julina in Taszas WG in Oldenburg zog, verstanden die beiden sich auf Anhieb. 19 und 20 Jahre waren sie damals alt. Nächtelang gingen sie gemeinsam feiern und genossen ihre Jugend. Nach etwa einem Jahr Zusammenleben war diese Unbedarftheit verschwunden: Julina erkrankte an einer Erschöpfungsdepression. Von Laura Dahmer. [Link]

► Depression? Die Pupille kann’s verraten

Ärztezeitung: Die Reaktion der Pupille gibt Hinweise, ob ein Mensch depressiv oder gesund ist, legt eine Studie des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie nahe. Auch die Schweregrade einer Depression könnten durch Pupillenmessung unterschieden werden. [Link]

► Die Mär vom Glückshormon

Spektrum der Wissenschaft: Die meisten Antidepressiva zielen darauf ab, die Konzentration des Neurotransmitters Serotonin im Gehirn zu erhöhen. Dass die Mittel bei vielen Patient*innen wirken, könnte aber ganz andere Gründe haben, meint Janosch Deeg. [Link]

Gesellschaft

► Neuerungen im Gesundheitswesen im Jahr 2021

Ärzteblatt: 2021 gibt es zahlreiche Neuerungen im Gesundheitswesen. Dazu gehören die Verbesserung der Personalsituation in Krankenhäusern, die Einführung der elektronischen Patientenakte und der Ausbau der Präventionsleistungen durch die gesetzliche Kran­ken­ver­siche­rung. [Link]

► Gute Erfahrungen mit Regionalbudgets

Ärztezeitung: Mit der Vereinbarung eines von der Patient*innenenzahl abhängigen Regionalbudgets können psychiatrische Einrichtungen ihr Behandlungsangebot flexibler gestalten. Darüber berichtet Helmut Laschet. [Link]

► Coronavirus: Herausforderung auf allen Ebenen

Die DGPPN möchte Hilfestellungen geben und hat Informationen u.a. zu den Themen "Tipps für jeden Einzelnen" und "Digitale Versorgung" zusammengestellt. [Link]

► Macht uns die Corona-Pandemie egoistischer?

ZEIT ONLINE: Manche horteten Klopapier, andere wollten nicht auf ihre Urlaubsreise oder Hochzeitsfeier verzichten. Denken wir zu sehr an uns selbst, um diese Pandemie zu bewältigen? Von Leonie Sontheimer. [Link]

► Keine Angst vor der Angst

ZEIT ONLINE: Die Corona-Pandemie macht vielen Menschen Angst. Wie viel Furcht ist angemessen und wann wird sie gefährlich? Es gibt Wege, sinnvoll mit dem Gefühl umzugehen, meint Jakob Simmank. [Link]

► Von der Moral in Corona-Zeiten

der Freitag: Jakob Augstein spricht im Podcast mit der Vorsitzenden des Ethikrats Alena Buyx über ein Jahr, in dem die Gesellschaft im Schnelldurchlauf gelernt hat, ethische Überlegungen anzustellen. [Link]

► "Sprachliche Sensibilität ist wichtig"

Christoph Müller (Psychiatriepfleger und Autor) interviewte den Psychiater Nikolas Rüsch für die Zeitschrift "Pflege Professionell" zu seinem Buch über Stigma psychischer Erkrankung. [Link]

Nicolas Rüsch: Das Stigma psychischer Erkrankung – Strategien gegen Ausgrenzung und Diskriminierung, Verlag Urban & Fischer, München 2021, ISBN 978-3-437-23520-7, 332 Seiten, 29 Euro.

Psychiatriegeschichte

► "Seelenarbeit im Sozialismus" – Interviewpartner*innen gesucht

Für das Forschungsprojekt "Seelenarbeit im Sozialismus: Psychologie, Psychiatrie und Psychotherapie in der DDR" werden ehemalige Mitarbeiter*innen aus dem Gebiet der ehemaligen DDR als Interviewpartner*innen gesucht. Ansprechpartnerin: Antonia Windirsch, antonia.windirsch2@uni-rostock.de, Tel: 0381-494-5940.

Arbeit

► Rehabilitation und Teilhabe psychisch erkrankter Menschen

Mit der überarbeiteten Arbeitshilfe stellt die Bundeasarbeitsgemeinschaft Rehabilitation (BAR) eine Praxishilfe für die Planung, Beantragung und Durchführung rehabilitativer Maßnahmen für Menschen mit psychischen Erkrankungen zur Verfügung. [Link]

Flucht und Migration

► Psychische Probleme auf den Inseln nehmen stark zu

Die Flüchtlinge und Migrant*innen auf den griechischen Inseln leiden zunehmend unter psychi­schen Problemen. Die Mediziner*innen von Ärzte ohne Grenzen sind alarmiert über die Verschlechterung ihrer psychischen Gesundheit. [Link]

Verbände

► Thomas Pollmächer wird neuer DGPPN-Präsident

Zum Jahreswechsel hat Prof. Dr. Thomas Pollmächer aus Ingolstadt das Amt des Präsidenten der DGPPN übernommen. Er folgt damit auf Prof. Dr. Dr. Andreas Heinz aus Berlin, der die Fachgesellschaft in den letzten beiden Jahren geführt hat. [Link]

Der "Wintermix" der Zeitschrift "Soziale Psychiatrie" der DGSP gibt einen ersten Eindruck des im November stattgefundenen Sozialpsychiatrischen FachgesprächsONLINE und präsentiert einige aktuelle Projekte und Studien zu Aspekten der psychosozialen Versorgung.

Einige Artikel stehen zum kostenslosen Download bereit, u.a. "Die Not ist groß - Über die Tätigkeit als Berater im Psychiatrienetz" von Wassili Hinüber. [Link]

Streiflichter

► Die Renaissance des Spaziergangs

taz: In der Pandemie müssen wir raus. Auf die Straßen, in die Natur. Gehen ist mehr als Bewegung, Zeitvertreib und Zerstreuung. Eine philosophische Annäherung von Johannes Drosdowski. [Link]

► Stille: Warum das Gehirn Ruhe braucht

Spektrum der Wissenschaft: Im Alltag stehen wir häufig unter Dauerbeschallung. Erst wenn es richtig ruhig ist, spüren wir, wie gut das tut. Auch Hirnforscher*innen haben den Nutzen akustischer Auszeiten entdeckt, wie Anna von Hopffgarten berichtet. [Link]

Impressum

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