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Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen

BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

BApK-Newsletter 05/2021 (04. März)

Der BApK freut sich über 500 Follower für seinen Account bei Instagram und bedankt sich für das Interesse und die Unterstützung. [Link]

► Über Grenzen

Auf der Internetseite des BApK-Projektes "Locating your Soul" sind weitere Beiträge erschienen: Lukas schreibt über Grenzsetzungen in schwierigen Beziehungen, Smilla über Menschen in der Forensik und ihre Grenzüberschreitungen, Mandy hat mit Nina Luckow über ihren "Seitenwechsel" bei der Ausbildung zur Genesungsbegleiterin gesprochen, Emilia schreibt über Grenzen, Flucht, Heimat & das Ding mit der Seele und eine Gastautorin beschreibt ihre Grenzerfahrungen als Borderlinerin.

► Austauscht der Initiative Forensik

Christiane Erbel von der Initiative Forensik des BApK lädt die in der Forensik Engagierten zum Online-Austausch am Donnerstag, den 25. März 16 bis 18 Uhr ein. Anmeldung bis 18. März: kleissle.bapk@psychiatrie.de.

► Angehörige von Depressiven im Lockdown

ZEIT ONLINE: Carolin Haas lebt seit Monaten im Lockdown mit ihrem Mann, der ihr erzählt, dass das Leben keinen Sinn mehr hat. Woher soll sie die Kraft nehmen, seiner Depression zu begegnen? [Link]

Psychische Erkrankungen und Behandlung

► Wirkmechanismus von Antidepressiva aufgeklärt

Informationsdienst Wissenschaft: Freiburger Forscher*innen finden gemeinsam mit internationalen Kolleg*innen einen neuen Mechanismus wie Antidepressiva im Gehirn wirken. Das ermöglicht die Entwicklung neuer Therapien. [Link]

Gesellschaft

► Corona und die Psyche

Spektrum der Wissenschaft: Viele Menschen haben im zweiten Lockdown ihre persönliche Grenze erreicht. Die Therapeutin Lena Jelinek erklärt Stella Maria Hombach, wie wir weiter durchhalten und wann man sich Hilfe suchen sollte. [Link]

► Impf-Vorrang bei schweren psychischen Erkrankungen

Die am 8. Februar in Kraft getretene aktualisierte Impfverordnung [PDF] stuft auch Menschen mit einer schweren psychischen Erkrankung – insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression – als prioritär zu impfende Personen ein.

► Erklärung für Menschlichkeit und Vielfalt

Über 400 Verbände, Initiativen und Einrichtungen aus dem Bereich der Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie haben eine gemeinsame Erklärung verfasst, mit der im Wahljahr 2021 für eine klare Haltung geworben werden soll. [Link]

► DGSP: Wahlprüfsteine für das Wahljahr 2021

Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) hat ihre Wahlprüfsteine für das Wahljahr 2021 an die Mitglieder aller Fraktionen des Deutschen Bundestages versandt. [PDF]

► Täterinnen – die dunkle Seite von Frauen

Ärzteblatt: Im "ÄrzteTag"-Podcast schildert die Psychiaterin Dr. Sigrun Roßmanith im Gespräch mit Ruth Ney, was Frauen zu Täterinnen macht und wie sich ihre Taten von denen der Männer unterscheiden. [Link]

Am 10. Dezember 1976 erschien die erste Ausgabe von "Dr. med. Mabuse - Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe" als studentisches Fachschaftsblatt. Zu wild-verrückt waren die Zeiten und niemand plante länger als drei Semester. Doch bei den Medizinstudierenden gab es offensichtlich ein großes Bedürfnis nach Diskussionen auf der Suche nach besserer Ausbildung und einem gerechteren Gesundheitswesen. Nach 45 Jahren ist nun die 250. Ausgabe mit dem Themenschwerpunkt "Gerechte Gesundheit" als Sonderausgabe erschienen. [Link]

Arbeit

► Fehltage wegen psychischer Erkrankungen auf Höchststand

Im Coronajahr 2020 ist ein neuer Höchststand an Ausfalltagen wegen psychischer Erkrankungen zu verzeichnen. Das geht aus dem Psychreport 2021 [PDF] der DAK-Gesundheit hervor. [Link]

Forschung

► Online-Psychoedukation für Angehörige

Eine Gruppe von Psychotherapeut*innen und Forscher*innen hat ein Online-Programm entwickelt, das sich an Angehörige und Freunde von Menschen mit einer Psychose richtet. Ziel ist es, sie zu unterstützen, Psychosen besser zu verstehen und ihnen zu helfen, sich besser zu fühlen. Gesucht werden Freiwillige, um das Programm einem Praxistest zu unterziehen. Kontakt: yvori-psy@ruhr-uni-bochum.de.

► Computertraining gegen Traumasymptome

Informationsdienst Wissenschaft: Ein Computertraining zusätzlich zu einer Psychotherapie könnte helfen, die Symptome einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) zu mindern. Das zeigten Forscher*innen der Ruhr-Universität Bochum in einer randomisierten kontrollierten klinischen Studie. [Link]

Dr. Wassili Hinüber meint in der Zeitschrift Soziale Psychiatrie: "Dieses Buch ist jedem Menschen, der sich mit Schizophrenie beschäftigt, dringend anempfohlen. Es ist ein Aufruf an uns Profis, auch bei schizophrenen Psychosen der Psychotherapie einen deutlich höheren Stellenwert beizumessen." [Link]

Frank Matakas: Psychodynamik der Schizophrenie - Symptomatik, Entwicklung, Therapie, Bedeutung. Stuttgart: Kohlhammer, 2019, 158 S., 36 Euro

Internet und Neue Medien

► Eine App soll aufklären und zusammenbringen

Die Selbsthilfegruppe "Trialog" in Halle hat sich in die Gestaltung einer App eingebracht, die die Öffentlichkeit über psychische Erkrankungen und Mängel im Hilfesystem aufklären sowie Betroffene, Psychiatrieprofis und Angehörige auf Augenhöhe zusammenbringen soll. [Link]

► Netzwerk für Suizidprävention

Das Netzwerk für Suizidprävention in Dresden hat ein web-basiertes Informationsportal zur Suizidprävention aufgebaut. [Link]

► Videotherapiestunden erheblich angestiegen

Ärzteblatt: Die Coronapandemie sorgt für einen deutlichen Anstieg der Psychotherapiestunden per Video. Das teilte die Techniker Krankenkasse aufgrund einer Auswer­tung ihrer Ab­rechnungsdaten mit. [Link]

► Sucht-Selbsthilfe online

Das Blaue Kreuz in der Ev. Kirche NRW bietet eine digitale Selbsthilfe "mog – Meine Online-Gruppe" an. [Link]

Migration und Flucht

► Geflüchtetencamp Lesbos

ze.tt: Die Psychologin Katrin Glatz-Brubakk behandelt traumatisierte Kinder im Geflüchtetencamp Kara Tepe auf Lesbos, wo etwa 2.500 Kinder leben. In der Therapie sollen sie lernen, wieder zu träumen, berichtet sie im Interview mit Nina Monecke. [Link]

Streiflicht

► "Wir können uns in der Literatur spiegeln"

EPPENDORFER: Marita Lamparter bietet Seminare über berühmte Schriftsteller-Paare und ihren Umgang mit psychischer Erkrankung an. [Link]

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