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Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen

BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

BApK-Newsletter 09/2021 (29. April)

► Hilfen für Kinder und ihre seelisch erkrankten Mütter und Väter

Durch Förderung des Landschaftsverbandes Rheinland konnte der bisherige "Projekteatlas" des Dachverbandes Gemeindepsychiatrie zu regionalen Hilfen für Kinder und ihre seelisch erkrankten Väter und Mütter überarbeitet und aktualisiert werden. [Link]

► Online-Seminar Social Media

Der zweite Teil des BApK-Online-Seminars zum Thema Social Media findet am 29. Mai von 9.30 bis 16 Uhr statt. Vormittags geht es um Hilfsmittel für die praktische Organisation und Umsetzung eines Instagram-Accounts, am Nachmittag gibt es praktische Übungen, zu denen die Teilnehmenden Beispiele aus der eigenen Arbeit vorstellen können. Dafür ist es hilfreich, bereits einen Instagram-Account auf dem Handy haben. Jana Ulrich zeigt in einem kurzen Video [Link], wie man das macht. [Informationen und Anmeldung]

► Angehörigengruppen online

Der Landesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen Berlin bietet Selbsthilfegruppen online an, u.a. für Geschwister, für erwachsene Kinder, für Angehörige von Menschen mit Borderline-Symptomatik, Recovery für Angehörige, eine Selbsthilfegruppe auf Englisch sowie Angehörige allgemein. [Link]

► Bilanz und neuer Vorstand beim Angehörigenverband Hamburg

Der Landesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen in Hamburg hat einen neuen Vorstand gewählt und seine bisherige Arbeit bilanziert [PDF]. Der geschäftsführende Vorstand besteht zukünftig aus Henriette Hansen, Svenja Landsberger, Helmut Lange, Karin Momsen-Wolf (Sprecherin) und Dr. med. Tatjana Tafese. [Link]

► Aktionswoche Seelische Gesundheit

"Familien mit psychisch erkrankten Eltern" ist das Thema der nächsten bundesweiten Aktionswoche des Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit vom 8. bis 18. Oktober. [Link]

Psychische Erkrankungen und Behandlung

► Depressionen in Ausnahmesituationen

Welt Online: Angst, Stress und Depressionen haben in der Corona-Krise zugenommen. Das ergibt eine neue Studie. Hauptsächlich betroffen sind dabei nicht ältere Menschen, sondern junge Frauen. Warum das so ist und was dagegen hilft, erklärt Studienleiter Klaus Berger. [Link]

► Themenseite: Cannabis und Marihuana

Spektrum der Wissenschaft: Nicht nur als Rauschmittel, auch als Medikament sind Cannabisprodukte inzwischen gern gesehen. Doch auch die Risiken beim Konsum steigen - aus verschiedenen Gründen. [Link]

► Jahrbuch Sucht 2021

Das Jahrbuch Sucht 2021 der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) fasst die neuesten Zahlen, Daten und Fakten zu legalen und illegalen Suchtstoffen sowie zum Thema Glücksspiel zusammen und berichtet über die Suchthilfe in Deutschland. [Link]

Gesellschaft

► Sozialpsychiatrie heute und in Zukunft

Bei der Veranstaltung zum 50. Jubiläum der DGSP wurde eine Diskussion darüber geführt, was die Sozialpsychiatrie heute ist und wofür der Begriff steht. Die DGSP lädt dazu ein, diese Diskussion auf einer Themenseite weiterzuführen. [Link]

► Depressionen im Blick

Die aktuelle Kampagne der DGPPN-Nachwuchsinitiative Generation PSY stellt Depressionen in den Mittelpunkt. Nicht nur, weil Betroffene erheblich leiden, sondern weil dringend mehr Psychiater*innen gebraucht werden, um ihnen zu helfen. [Link]

► Als Autist in den Bundestag

ze.tt: Vor Kurzem outete sich der Grünenpolitiker Nils Bollenbach als Autist. Jetzt will er in den Bundestag. Er findet, Menschen wie er sind dort nicht ausreichend vertreten. Konrad Wolf stellt ihn im Interview vor. [Link]

► Teilhabestärkungsgesetz

Ein neues Gesetz soll die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen verbessern. Der Bundestag beschloss das so genannte Teilhabestärkungsgesetz. Die Neuregelungen sollen zu Erleichterungen im Alltag und im Arbeitsleben führen. [Link]

► Psychotherapeutentag beschließt Musterordnung für Weiterbildung

Ärzteblatt: Der Deutsche Psychotherapeutentag hat eine Muster­weiterbil­dungs­ordnung für Psychotherapeut*innen beschlossen. [Link]

► Menschen mit Depressionen impfen

ZEIT ONLINE: Wer an einer psychischen Erkrankung wie schweren Depressionen leidet, darf sich schon jetzt gegen Corona impfen lassen. Der Psychiater Thomas Pollmächer erklärt im Interview mit Linda Fischer, warum das so wichtig ist. [Link]

► Dick und depressiv durch die Pandemie?

Ärztezeitung: Kinder aus Familien in sozialen Brennpunkten spüren die Folgen der Corona-Pandemie besonders stark. Die körperlichen wie psychischen Schäden sind teils bereits gravierend, wie Kinderärztin Dr. Susanne Epplée im Podcast berichtet. [Link]

1970 war dieses eine, magische Jahr der deutschen Sozialpsychiatrie. Nicht nur die DGSP wurde gegründet, sondern auch die Freiburger Hilfsgemeinschaft gibt es seit 50 Jahren. Der Film "Irre" porträtiert die Crew und vor allem die Nutzer*innen der verschiedenen Projekte der Freiburger Hilfsgemeinschaft. Eine Empfehlung von Ilse Eichenbrenner. [Link]

► Psychopharmaka ohne Einwilligung verabreicht

NDR-Fernsehen: Eine wissenschaftliche Untersuchung des Instituts für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung der Uni Lübeck bestätigt, dass in psychiatrischen Einrichtungen in Schleswig-Holstein bis in die siebziger Jahre Psychopharmaka verabreicht wurden, ohne die Patient*innen aufzuklären oder um ihre Einwilligung zu bitten. [Link]

Arbeit

► Sag ich's meinem Chef?

Brigitte Online: Über psychische Erkrankungen reden? Ja, aber bitte nur im Privaten. Doch sollte man nicht endlich anfangen, die "unsichtbare Erkrankung" auch im Arbeitsalltag sichtbar zu machen? Die Gründerinnen der Agentur für psychische Gesundheit "Shitshow" verfolgen, was das angeht, ein klares Ziel, berichchtet Julia Seiffert. [Link]

Internet und Neue Medien

► Digitale Gesundheitsangebote

Viele Menschen nutzen bereits digitale Gesundheitsangebote. Welche Bereiche dabei besonders wichtig sind, zeigen Daten des "Health Information National Trend Survey (HINTS) Germany", einer Studie der Stiftung Gesundheitswissen. [PDF]

Wissenschaft und Forschung

► Voraussage von Stressresilienz

Informationdienst Wissenschaft: Forschende der Universität Zürich konnten mit einem realen Stressreiz aufzeigen, dass die erhöhte Aktivität eines bestimmten Hirnareals die Entstehung von Angst- und Depressionsstörungen begünstigt. [Link]

Noch nie in der jüngeren Geschichte Deutschlands waren arme und reiche Menschen so weit voneinander entfernt und zwar nicht nur ökonomisch, sondern auch betreffend des sozialen Milieus und des Ausbildungsstands.

Ein Schwerpunktheft der Zeitschrift "Sozialpsychiatrische Informationen" zum Thema "Klasse und Milieu – Soziale Ungleichheit in der Psychiatrie", das auch die einst so kritische Sozialpsychiatrie vernachlässigt hat. [Link]

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