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Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen

BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

BApK-Newsletter 14/2021 (08. Juli)

Wenn die Unterbringung in einem „forensischen Krankenhaus“ erfolgt, ist das ganze Lebensumfeld mit betroffen. In dieser belastenden Situation entstehen häufig Missverständnisse zwischen Angehörigen und dem Klinikteam. Daher lud der BApK am 25. Juni zu einem Online-Dialog ein. Die Vorträge stehen als Video zur Verfügung. [Link]


► "Wir haben einen riesengroßen Aufholbedarf"

Frankfurter Rundschau: Manfred Desch, Vorsitzender des Landesverband Hessen der Angehörigen psychisch Kranker, fordert im Interview eine Psychiatrie, die auf Kommunikation setzt, und eine Politik für den Menschen. [Link]


► Online-Café

Jeden Freitag ab 14 Uhr findet das BPE-Online-Café statt. Der Stammtisch ist ein Versuch, einen Raum zu schaffen, in dem es trotz Corona-Auflagen möglich ist, sich zu treffen. Zweck ist ein Austausch über Selbsthilfe, Psychiatrie, Erfahrungen und Hilfesuche in Krisen. Interessierte können sich an walther.sondermann@bpe-online.de wenden.


Die Landesverbände der Angehöriger von psychisch erkrankten Menschen rufen zu einer Fotoaktion auf: Mit einem Selfie und einem persönlichen Statement wollen sie ein Zeichen gegen falsche Scham, gegen Diskriminierung und für eine starke Angehörigengemeinschaft setzen [Links: Beispielbild]. Schicken Sie Ihr Selfie zusammen mit einem kurzen Statement an Kerstin Trostmann: trostmann.bapk@psychiatrie.de.


Psychische Erkrankungen und Behandlung

► Wir sind zur Therapie

ZEIT ONLINE: Psychische Krankheiten sind überall und trotzdem oft noch ein Tabu. Hier sprechen 38 Menschen über ihre Therapien, Krisen und welchen Vorurteilen sie ausgesetzt sind - protokolliert von Julia Kopatzki, Yasmine M'Barek und Vanessa Vu. [Link]


► Sommerreihe: Psychologisches Radio

WDR 5: Psychiatrische Krankheiten sind immer noch ein Tabu. Dabei ist Hinschauen ein erster wichtiger Schritt. Im Psychologischen Radio geht es mit Fachärzt*innen des Klinikums Bethel in sechs Folgen um häufig vorkommende Erkrankungen und deren Behandlung. [Link]


► Podcast zu Depressionen mit Harald Schmidt

NDR: Ein neuer Podcast soll über Depressionen aufklären. NDR Info startet das Format "Raus aus der Depression" in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. [Link]


► Frühere Straftäter als Therapeuten in der Forensik

Deutschlandfunk: Wie können psychisch kranke Straftäter zurück in die Gesellschaft finden? Die Rostocker Forensik arbeitet mit als eine der ersten in Deutschland mit Genesungsbegleitern, berichtet Katja Bülow. [Link]


Psychiatriegeschichte

► "Wir konnten nicht anders"

NDR: Seit fünf Jahren berichtet der NDR über die schlechten Bedingungen in Psychiatrien seit den 1950ern - und über Medikamentenversuche. Dabei kamen Betroffene zu Wort, Forscher*innen und Politiker*innen, die von Unrecht sprechen. Nun hat sich eine ehemalige Oberschwester gemeldet, die eine andere Sicht hat. [Link]


Arbeit

► Erwerbsminderungsrenten: Psychische Erkrankungen dominieren

Ärztezeitung: 2010 sind knapp 42 Prozent der Verrentungen wegen Erwerbsminderung im Zusammenhang mit einer psychischen Erkrankung erfolgt. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der AfD-Fraktion hervor. [Link]


Das Netzwerk Angehörigenarbeit Psychiatrie in der Schweiz gibt in loser Folge ein Magazin heraus, welches sich mit Themen der Angehörigenarbeit in psychiatrischen Institutionen auseinandersetzt.

Es beleuchtet diese Aspekte vorrangig trialogisch, indem auch Angehörige und Betroffene zu Wort kommen. Die aktuelle Ausgabe beschäftigt sich mit dem Thema Psychoedukation. [PDF]


Die neue Ausgabe der Zeitschrift "Soziale Psychiatrie" beschäftigt sich mit der "Neuen Normalität", die in, um und nach der Pandemie aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und diskutiert wird.

Neben Beiträgen von Ellis E. Huber und Christian Reumschüssel-Wienert finden sich dort auch verschiedene Perspektiven auf die Fragestellung und Erfahrungsberichte. [Link]


 

Internet und Neue Medien

► Online-Glücksspielsucht

Spektrum der Wissenschaft: Auch in Deutschland dürfen Menschen von nun an legal in Online-Casinos zocken. Suchtexpert*innen sind besorgt: Denn virtuelles Glücksspiel macht besonders leicht abhängig, meint Corinna Hartmann. [Link]


► TheraPart

... ist eine Online-Informationsplattform der Patientenleitlinie "Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen" [PDF], die allen Interessierten kostenfrei zur Verfügung steht. [Link]


► "Gefangen im Netz"

EPPENDORFER: Kinder und Jugendliche sind in den digitalen Medien täglich der Bedrohung durch Cybergrooming ausgesetzt. Darunter versteht man das gezielte Einwirken mit dem Ziel der Anbahnung sexueller Kontakte. Der tschechische Kinofilm "Gefangen im Netz" dokumentiert, was passieren kann, wenn Kinder allein im Netz unterwegs sind. [Link]


► Filmprojekt zum Thema Einsamkeit – Teilnehmer*innen gesucht

Das Medienprojekt Wuppertal produziert derzeit ein Dokumentarfilm zum Thema Einsamkeit. Das Thema soll aus der Perspektive mehrerer Betroffener unterschiedlichen Alters dargestellt werden. Hierfür werden als Protagonist*innen noch junge Menschen bis Anfang 20 und ältere Menschen ab. ca. 70 Jahren gesucht. Kontakt: c.mueller@medienprojekt-wuppertal.de.


Wissenschaft und Forschung

► Deutschland hat die meisten depressiven Männer in Europa

Ärzteblatt: Die Häufigkeit von Depressionen unterscheidet sich innerhalb der einzelnen europäischen Länder deutlich laut den Ergebnissen einer bevölkerungsbasierten Studie. In Deutschland sind Depressionen bei Männern besonders häufig. [Link]


Streiflicht

► Die Sinnfrage

ZEIT ONLINE: Manche finden Kraft im Glauben, andere in der Arbeit oder in einer Runde Golf. Leserinnen und Leser schildern, was ihrem Leben Sinn verleiht. Eine Zusammenstellungt von Janis Dietz. [Link]


Der BApK ist Herausgeber des Ratgebers "Wahnsinnig nah" für Familien und Freunde, die einen Menschen mit einer psychischen Erkrankung begleiten. Neben persönlichen Erfahrungsberichten bietet das Buch Informationen zu Diagnosen und Behandlungsmöglichkeiten.

Tipps für eine rücksichtsvolle Kommunikation und selbstverantwortlicher Achtsamkeit helfen, mit den Betroffenen in Kontakt zu bleiben und dabei die eigenen Bedürfnisse nicht aus den Augen zu verlieren.

BApK (Hg.): Wahnsinnig nah - Ein Buch für Familien und Freunde psychisch erkrankter Menschen. BALANCE buch + medien verlag 2021, ISBN 3-86739-190-0, 160 Seiten, 18 Euro.


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