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Newsletter 14/2024 (3. Juli)

Abbildung und Link zur Pressemedlung "Empfehlungen für eine nachhaltige psychiatrische Versorgung" der DGPPN.

Die medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft DGPPN hat Positionen [PDF] erarbeitet, die gewährleisten sollen, dass Patientinnen und Patienten auch in Zeiten von Fachkräftemangel und demografischem Wandel die Behandlungen erhalten, die sie benötigen. [Link]

► Kinder ohne Halt

taz: Immer mehr junge Menschen leiden unter psychischen Störungen. Das Hilfesystem ist darauf nicht vorbereitet, meint Maria Frank. [Link]

► Antidepressiva gefährden Lust auf Sex

NRZ: Antidepressiva sind Segen und Fluch. Sie lindern depressive Symptome, können aber die Lust am Sex negativ beeinflussen. Was tun? Antworten von Michael Paulzen, Ärztlicher Direktor und Chefarzt des Alexianer Krankenhauses Aachen. [Link]

► Autismus-Spektrum-Störung

Das IQWiG stellt Online-Informationen sowie eine Broschüre zum Versorgungsangebot für Kinder und Jugendliche mit Autismus bereit. [Link]

Link und Abbildung der Zeitschrift "Sozialpsychiatrische Informationen" 2/2014.

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Sozialpsychiatrische Informationen dreht sich alles um Drogen: Von der Popularität der drogeninduzierten Psychose, dem gesellschaftlichen Umgang mit psychoaktiven Substanzen, Risiken und Substanzgebrauchsstörungen, Doppeldiagnosen: Das Leiden der Betroffenen am Versorgungssystem, Bewertung des Cannabisgesetzes aus einer Public Health Perspektive, ADHS und Sucht, die Konsument*innen in ihrer Komplexität wahrnehmen. [Link]

Polititik und Gesellschaft

► Halbherzige Strategie gegen Einsamkeit

taz: Die Familienministerin möchte Einsame zum Kaffeeklatsch bitten. Das ist nicht viel mehr als Symbolpolitik. Besser wäre, an den Ursachen zu arbeiten, kommentiert Emma Tries. [Link]

► Mehr Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern

Ärzteblatt: Kinder psychisch kranker Eltern sollen künftig mehr Therapiemöglichkeiten bekommen und stärker unterstützt werden. Das geht aus einem gemeinsamen Antrag der Ampel-Fraktionen mit der Unionsfraktion im Bundestag hervor. [Link]

► Aufarbeitung von NS-"Euthanasie" und Zwangssterilisationen

Die Aufarbeitung der "Euthanasie" und der Zwangssterilisationen während der nationalsozialistischen Diktatur soll intensiviert werden. Dafür sprechen sich die Fraktionen SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP in einem gemeinsamen Antrag aus, den der Bundestag beraten hat. [Link]

Abbildung und Link zum Krisenkompass der Telefonseelsorge.

Die Telefonseelsorge hat ihre Selbsthilfe-App um neue Funktionen erweitert. Der "KrisenKompass" bietet zusätzlich zum Schwerpunkt Suizidprävention eine Begleitung für Krisen anderer Art – und ist für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein Instrument zur Krisenbewältigung. [Link]

Wissenschaft und Forschung

► Heimlicher Star der Psychiatrie

taz: Placebos können bei verschiedensten psychischen Erkrankungen so effektiv sein wie Medikamente mit Wirkstoffen. Das zeigt eine neue Studie, die Manuela Heim vorstellt. [Link]

► Onlinechatbots für junge Menschen mit Depressionen

Die Universität Greifswald erprobt zusammen mit zahlreichen Partnern ein neues Versorgungsangebot mit Onlinechatbots für junge Menschen mit Depressionen. [Link]

► Schwangerschaftschaftabbrüche: Stigmatisierende Erlebnisse

taz: Eine Studie über psychische Folgen eines Schwangerschaftsabbruchs ergab, dass Är­ztin­nen und Ärzte die Frauen oft abwerten. Psychosoziale Hilfe fehlt, berichtet Eiken Brunh. [Link]

Bild zur Ausstellune "INSIDE OUTSIDER" in Berlin-Marzahn.

Die Ausstellung INSIDE OUTSIDER zeigt Kunstwerke, die vom Innenleben von Menschen mit psychischer Erkrankung zeugen. Dabei werden verschiedene Medien genutzt, um die Besucher und Besucherinnen das Erleben der Betroffenen näher zu bringen. Die Ausstellung ist zu bis zum 28. August im Kunst- und KulturCafé Alt-Marzahn in Berlin zu sehen.

Internationales

► Israel baut Angebote für mentale Gesundheit aus

Ärzteblatt: Nach dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 hat sich der israelische Gesundheitsbe­reich vor allem auf den Bereich der mentalen Gesundheit fokussiert. [Link]

► Was Deutschland vom finnischen Gesundheitssystem lernen könnte

Ärzteblatt: Um die Gesundheitsversorgung in strukturschwachen Regionen auch in Zukunft sicherzustellen, könnte sich Deutschland ein Beispiel am finnischen Gesundheitssystem nehmen: Der Ausbau der Digitalisierung ist dort vorangeschritten, neue medizinische Berufsbilder sind etabliert und die Budgetverantwortung wurde Anfang 2023 auf die regionale Ebene verlegt. [Link]

Abbildung Online-Kochabend "(Klima-)Gesund kochen" und Link zum YouTube-Kanal.

Im Rahmen des Projekts "Klimawandel und Selbsthilfearbeit" hat die BAG Selbsthilfe gemeinsam mit dem Team von Culinary Medicine Deutschland den Online-Kochabend "(Klima-)Gesund kochen" umgesetzt. Anleitungen zum Nachkochen der Rezepte werden auf dem Youtube-Kanal der BAG SELBSTHILFE nach und nach veröffentlicht. Alle Rezepte des Kochabends sind >>>hier zu finden. [Link]

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