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Newsletter 03/2025 (05. Februar)

Das Y-Kollektiv der ARD hat Reportagen zu psychischen Erkrankungen veröffentlicht: Zum Beispiel zum Thema DepressionBinge-Eating-Disorder oder Borderline. Sie sind zwischen 15 und 20 Minuten lang und geben einen interessanten Einblick in das Leben mit den jeweiligen Erkrankungen.

► Podcast "Patientin Psychiatrie"

In dem Podcast des "Unabhängigen Arbeitskreises zur Krise der Psychiatrie" sprechen Therapierende über Sinn und Unsinn, Täuschung und Selbsttäuschung und vor allem über Lösungsansätze für Psychiatrie und Psychotherapie. [Link]

► Selbstdiagnosen im Internet

taz: Depression, ADHS, Zwangsstörung – auf den sozialen Medien boomen die Plattformen für Selbstdiagnosen. Das kann Betroffenen Erleichterung bringen, aber auch die Erfahrung eigener Gefühle verstellen - meint Larissa Smurago. [Link]

►Arbeitshilfe Verbandsmanagement für Selbsthilfeorganisationen

Die Arbeitshilfe "Modernes Verbandsmanagement für Selbsthilfeorganisationen" der BAG SELBSTHILFE soll einen Einblick in die Notwendigkeiten und Möglichkeiten von Veränderungen hin zu einem modernen Verband geben. [PDF]

Gesellschaft und Politik

► Migration und psychische kranke Menschen

Ärzteblatt: Die Migrationsdebatte ist nach der Messerattacke eines psychisch kranken Flüchtlings aus Afghanistan mit zwei Toten in Aschaffenburg deutlich intensiver geworden. Aufgeheizt war sie bereits nach dem Amoklauf in Magdeburg. Wie also künftig umgehen mit Menschen, die auch durch ihre Fluchterfahrungen psychisch krank geworden sind? [Link]

Die kommissarische Vorsitzende des BApK Heike Petereit-Zipfel nimmt zu den Forderungen zum Umgang mit psychisch erkrankten Menschen Stellung. [PDF]

► "Viele Geflüchtete werden erst in Deutschland richtig krank"

taz: Psychisch kranke Geflüchtete seien unzureichend versorgt, sagt Leo Teigler vom Dachverband der Psychosozialen Zentren im Interview mit Marco Fründt. [Link]

► Maßnahmen zur Entstigmatisierung

Der Expertinnen- und Expertenrat "Gesundheit und Resilienz" der Bundesregierung betont in seiner 10. Stellungnahme die Bedeutung der Entstigmatisierung als wesentlichen Bestandteil der Präven­tion und Gesundheitsförderung. [PDF]

► Rahmenbedingungen für psychotherapeutische Versorgung

Die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) fordert von der künftigen Bundesregierung, die psychische Gesundheit der Menschen in Deutschland zur Priorität zu machen und die Versorgung psychisch erkrankter Menschen zu verbessern. [PDF]

Internationales

► WHO-Austritt der USA – und dann?

Ärzteblatt: Kurz nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus begann Donald Trump damit, die Politik seines Vorgängers Joe Biden umzukrempeln. Eines seiner Vorhaben ist der Austritt aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die Auswirkungen wären weitreichend, meint Gisela Gross. [Link]

Das Projekt "Der Krieg und seine Opfer" Es setzt sich mit der Geschichte der NS-Verbrechen an der Zivilbevölkerung im deutschen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion 1941 bis 1945 auseinander und ist für den Grimme Online Award nominiert. [Link]

► "Im Gedenken der Kinder"

Die Ausstellung "Im Gedenken der Kinder. Die Kinderärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS-Zeit" wurde von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) konzipiert. Seit 2010 war die Dokumentation in vielen Orten zu sehen. Bis zum 28. Februar kann sie im Kreuzgang von Sankt Anna in Augsburg besucht werden. [Link]

► Tagung der deutschsprachigen Psychiatriemuseen

Veranstaltet von Museum MuSeele im Psychiatrieklinikum Christophsbad in Göppingen, findet vom 28. Februar bis 2. März 2025 hier die Tagung der deutschsprachigen Psychiatriemuseen statt. [Link]

Recht und Gesetz

► Kompetenzzentrum Justizgutachten

Die Justiz ist bei vielen Verfahren auf die Expertise von psychologischen und psychiatrischen Sachverständigen angewiesen. In Schleswig-Holstein haben das Ministerium für Justiz und Gesundheit und die Ärztekammer die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Vermittlung entsprechender Gutachten verein­bart. [Link]

► Kritik am Berliner Maßregelvollzug

Ärzteblatt: Die Nationale Stelle zur Verhütung von Folter kritisiert die Rahmenbedingungen des Berliner Maß­regel­vollzugs. Insbesondere die Überbelegung des Krankenhauses für den Maßregelvollzug (KMV) beanstan­dete sie mit Bezug auf ihren Besuch im vergangenen Jahr, zu dem nun der Bericht vor­gelegt wurde. [Link]

"Spinnt die Frau?", das hat sich der Psychiatrie Verlag vor über 30 Jahren in einem Lesebuch mit dem gleichnamigen Titel gefragt. Die Geschlechterfrage wurde damals noch selbstverständlich an frauenspezifische Belange geknüpft. Mittlerweile hat sie sich weiterentwickelt. Geschlechtsbasierte Diskriminierungen sind aber bei Weitem noch nicht überwunden. Deswegen widmet sich das aktuelle Heft der Zeitschrift "Sozialpsychiatrische Informationen" den Frauen und ihren besonderen Lebenswelten, Erfahrungen und Bedürfnissen im Kontext von Psychiatrie und psychischer Gesundheit. [Link]

Wissenschaft und Forschung

► NS-"Euthanasie": Forschung soll intensiviert werden

Die Aufarbeitung der "Euthanasie" und der Zwangssterilisationen während der nationalsozialistischen Diktatur soll intensiviert werden. Dafür sprechen sich die Fraktionen SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP in einem Antrag (PDF) aus, den der Bundestag angenommen hat. [Link]

► Größte Studie zur Genetik von Bipolarer Störung

Informationsdienst Wissenschaft: In der Studie werden Daten von Personen mit europäischer, ostasiatischer, afroamerikanischer und lateinamerikanischer Abstammung analysiert. Die aktuellen Ergebnisse sind im Fachjournal "Nature" (https://doi.org/10.1038/s41586-024-08468-9) erschienen. [Link]

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