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Newsletter 06/2025 (19. März)

Vom 16. bis 25. Mai findet zum dritten Mal die Aktionswoche Selbsthilfe des Paritätischen Gesamtverbands statt. Der Paritätische lädt alle Gruppen, Organisationen und Kontaktstellen der Selbsthilfe innerhalb und außerhalb des eigenen Verbandes ein, sich an der Aktionswoche zu beteiligen. [Link]

► Online-Selbsthilfegruppen für Angehörige

Der ApK Bayern bietet Online-Selbsthilfegruppen für Angehörige an, insbesondere für diejenigen, in deren Nähe es keine Präsenzgruppe gibt. Aber auch Angehörige in Regionen, in denen es aktuell Wartelisten gibt, bevorzugen immer häufiger Online-Treffen. [Link]

Psychische Erkrankungen und Behandlung

► Junge Menschen wegen psychischer Probleme im Krankenhaus

Apotheken Umschau: Psychische Erkrankungen sind bei Kindern und Jugendlichen die häufigste Ursache für Aufenthalte in Kliniken. Depressionen spielen dabei eine große Rolle. [Link]

► S3-Leitlinie Demenzen aktualisiert

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) haben die S3-Leitlinie zu Demenzen aktualisiert. [Link]

► Lichttherapie bei saisonaler Depression "tendenziell positiv"

Eine Lichttherapie bei saisonaler Depression – auch "Winterdepression" genannt – ist eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL). Ein wissenschaftliches Team aus dem IGeL-Monitor des Medizinischen Dienstes Bund hat die Leistung "tendenziell positiv" bewertet. [Link]

Im aktuellen Newsletter informiert die Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen (DGBS) u.a. über Aktivitäten rund um den Welt-Bipolar-Tag am 30. März und darüber, wie man sich gegen rechte Hetze engagieren kann. Thomas Bock berichtet im Interview, wie er zur DGBS gekommen und warum ihm der Verband wichtig ist. [PDF]

Gesellschaft und Politik

► Gesundheitswesen: Hohe Ausgaben, schwache Ergebnisse 

Informationsdienst Wissenschaft: Deutschland investiert Milliarden in sein Gesundheitswesen – doch die Ergebnisse bleiben hinter denen vieler europäischer Nachbarn zurück. Eine Analyse der Gesundheitspolitik beleuchtet systematische Schwächen und macht Reformvorschläge. [Link]

► Polizei und psychisch kranke Menschen

MDR: Im Süden Sachsen-Anhalts werden Polizeibeamte für den Umgang mit Menschen in psychischen Ausnahmesituationen geschult. Vorrang haben Kräfte hinter der Notrufnummer 110. Ein weiteres Ziel ist das Erkennen von posttraumatischen Belastungsstörungen bei den Polizeibediensteten. [Link]

Hartmut Rosa fragt: Ist Achtsamkeit ein zeitgenössisches Phänomen, ist es ein Denkansatz, eine oder mehrere kulturelle Praktiken? Geht es um Alltags-(Stress-)bewältigung, Selbstoptimierung oder bietet sie Potenzial für gesellschaftliche Probleme? [www.socialnet.de]

Jacob Schmidt: Viel Lärm um Achtsamkeit. Oder warum es so schwer ist, in unserer Gesellschaft ein gutes Leben zu führen. Kösel-Verlag 2024, 224 Seiten, ISBN 978-3-466-37315-4, 20 Euro.

Medien

► Wachsende Mediensucht bei Kindern und Jugendlichen

Mehr als eine Million Kinder und Jugendliche haben Probleme wegen ihres Medienkonsums. Das zeigen die Ergebnisse einer Längsschnittstudie der DAK-Gesundheit und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Die Werte liegen nach wie vor über dem vorpandemischen Niveau. [Link]

Das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité zeigt die Ausstellung "Erfindungswahn! Das Segelluftschiff des ‚Ingenieur von Tarden‘". Am Beispiel eines Patienten, der 1909 in der Psychiatrischen Klinik der Charité aufgenommen wird, thematisiert die Ausstellung das Phänomen "Erfindungswahn". [Link]

Wissenschaft und Forschung

► Schizophrenie: Strukturelle Veränderungen im Gehirn

Ärzteblatt: Die Schizophrenie, die Forschende als Entwicklungsstörung des Gehirns deuten, geht mit subtilen Veränderungen in der Kernspintomografie einher, wie ein internationales Team im American Journal of Psychiatry (DOI: 10.1176/appi.ajp.20230806) berichtet. [Link]

► Studie zur Veränderung der psychischen Gesundheit

Der Arbeitsbereich Klinisch-Psychologische Intervention an der Freien Universität Berlin führt eine Online-Studie zur Veränderung der psychischen Gesundheit durch. Teilnehmende können dabei helfen, herauszufinden, was im Umgang mit Belastung wirklich hilft und für wen das gilt. [Link]

►Angehörige von Menschen mit Schizophrenie

Das Center for Life Ethics der Universität Bonn sucht Angehörige von Menschen mit einer Schizophrenie-Diagnose, die bereit sind, an einem Interview teilzunehmen. Die Forschenden möchten herausfinden, wie Angehörige über den Einsatz neuer Technologien für Diagnose und Behandlung denken. [Informationen als PDF]

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