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Newsletter 01/2026 (7. Januar)

Der Landesverband Bayern startet sein neues Projekt "Junge Angehörige" und lädt zur Mitarbeit ein. [Link]

► Hoffnung feiern

"Schwalbe", die Zeitschrift des Landesverbandes Sachsen [die ersten drei Seiten als PDF], beschäftigt sich mit dem 35-jährigen Vereinsjubiläum. Außerdem gibt es Erfahrungsberichte, Buch- und Filmrezensionen sowie einen Ausblick auf das Jahr 2026. [Link]

► Umgang mit Schuldgefühlen und Selbstfürsorge

Der Landesverband Hessen lädt für den 2. Februar von 19.30 bis 21.00 Uhr zu einem Online-Gesprächsabend mit der Psychologin Charlotte Pfalz-Blezinger ein. [Link]

In der dreizehnten Folge des Podcasts UNERHÖRT NAH sprechen Julia Paar und Nele Riepenhusen von der jungen Selbsthilfe des BApK mit Anna-Lena über einen Aspekt von Schuld, der selten offen thematisiert wird. Sie erzählt, wie es war, als Tochter einer psychisch erkrankten Mutter schon als Kind die Schuld an der Erkrankung zugeschoben zu bekommen. [Link]

Psychische Erkrankungen und Behandlung

► Depressions- oder Angstsymptomatik

Im Jahr 2024 berichteten 21,9 % der Erwachsenen über eine depressive Symptomatik und 14,3 % über eine Angstsymptomatik. Das geht aus dem neuen Panel "Gesundheit in Deutschland" des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. [PDF].

► Deutlich mehr Fehltage wegen Burnout

Immer mehr Berufstätige fallen wegen Burnouts aus. Auf 1.000 ihrer Versicherten kamen im vergangenen Jahr 107,3 Fehltage aufgrund eines diagnostizierten Burnout-Syndroms, wie die KKH Kaufmännische Krankenkasse mitteilte. [Link]

► Neue S3-Leitlinie: Cannabisbezogene Störungen

DGPPN: Eine neue S3-Leitlinie [PDF] bündelt erstmals evidenzbasierte Empfehlungen für Diagnostik, Therapie und Versorgung von Jugendlichen und Erwachsenen mit cannabisbezogenen Störungen. [Link]

MDR: Können Chatbots echte Hilfe leisten? Drei Proband*innen machen den Test: Sie sprechen mit einer KI und einem Therapeuten ohne zu wissen, wer antwortet. Parallel werden Menschen begleitet, die KI bereits nutzen. [Link]

► KI für psychologische Ratschläge

Ärzteblatt: Etwa 13% der Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den USA – rund 5,4 Millionen Menschen – wenden sich an KI-Systeme, wenn sie sich traurig, wütend oder nervös fühlen. Das zeigt eine national repräsentative Querschnittstudie in JAMA Network Open (DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2025.42281). [Link]

Recht und Gesetz

► Änderung des PsychKHG Hessen

Der Hessische Landtag hat mit den Stimmen von CDU und SPD einer Änderung des PsychKHG [PDF] zugestimmt, die die hessischen psychiatrischen Kliniken nach Inkrafttreten zu umfassenden Meldepflichten an die Sicherheitsbehörden verpflichtet. Scharfe Kritik kommt u. a. von der DGPPN.

Politik und Gesellschaft

► Das ändert sich im neuen Jahr

Zum Jahreswechsel 2025/2026 werden im Bereich des Bundesgesundheitsministeriums zahlreiche Änderungen wirksam. Informationen über die wichtigsten Neuerungen. [Link]

► Suizidprävention in Deutschland

taz: Suizid zählt zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Trotz Fortschritten bleibt die Prävention eine dauerhafte Aufgabe, meint Amelie Sittenauer. [Link]

Wie entwickelt sich die psychische und psychotherapeutische Versorgung? Was können wir von anderen Ländern lernen? Und warum ist es oft so schwer zu erkennen, wenn ältere Menschen psychisch leiden? Der Schwerpunkt in der aktuellen Ausgabe des Magazins forum des Medizinischen Dienstes lenkt den Fokus auf psychische Erkrankungen, unter anderem mit den Beiträgen Erste Hilfe für die Psyche, Psychiatrische & psychotherapeutische Versorgung sowie Depression im Alter. [Link]

Wissenschaft und Forschung

► Mitteilungsbasierte Psychotherapie lindert Depressionen

Ärzteblatt: Eine Psychotherapie könnte in Zukunft auch schriftlich per SMS, E-Mail oder anderen textbasierten Medien erfolgen. Eine mitteilungsbasierte Psychotherapie erzielte in einer randomisierten Vergleichsstudie gleich gute Ergebnisse wie eine videobasierte Psychotherapie. Die Ergebnisse wurden in JAMA Network Open (englisch, DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2025.40065) publiziert. [Link]

► Wie Influencer Gesundheitsentscheidungen beeinflussen

Ärzteblatt: Social Media-Influencer gewinnen zunehmend Einfluss auf medizinische Beratung und Gesundheitsentscheidungen. Da diese medizinischen Ratschläge oft durch mangelnde Expertise, kommerzielle Interessen und persönliche Überzeugungen verzerrt seien, würden Fehldiagnosen, unnötige Ausgaben und gesundheitliche Schäden drohen. Das berichtet eine Arbeitsgruppe im British Medical Journal (englisch, DOI: 10.1136/bmj-2025-086061). [Link]

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Impressum

Auswahl und Inhalte der im Newsletter genannten Artikel und Hinweise sind keine Meinungsäußerungen des BApK. Sie dienen der Information und sollen zur Diskussion einladen. Anregungen greifen wir gerne auf.

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