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Newsletter zum BApK-Podcast (26. Februar)

Liebe Leserinnen und Leser,

wir haben Neuigkeiten für euch: am 21. Februar ist unser Podcast "UNERHÖRT NAH" gestartet!

  • Bin ich für meinen depressiven Vater verantwortlich?
  • Darf ich über die Zwangsstörung meiner Mutter sprechen?
  • Was mache ich, wenn mir selber alles zu viel wird?

Solche und viele weitere Fragen begleiten Angehörige von psychisch erkrankten Menschen. In "UNERHÖRT NAH" geben wir diesen Gedanken und Geschichten Raum. Gemeinsam mit verschiedenen Personen sprechen wir über Ängste, schlechtes Gewissen, Zuneigung und Hoffnung. Denn wir wollen herausfinden: Wie können Angehörige ihren eigenen Weg im Umgang mit den Erkrankten/Betroffenen finden? Zwischen Unterstützen und Loslassen, zwischen Verständnis und Grenzen setzen. Wir sprechen darüber.

Nele und Julia

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Bei "UNERHÖRT NAH" teilen Freundinnen, Eltern, Nachbarn, Partnerinnen, Geschwister, Kollegen, Söhne und Töchter von psychisch erkrankten Menschen ihre Geschichten – offen und voller Mut. Wir zählen ganz bewusst so viele verschiedene Rollen auf, aus denen heraus Menschen ihre Geschichten mit uns teilen. Denn im Grunde kommen wir alle mit psychischen Erkrankungen in Berührung – entweder selbst oder eben als Freundin, Mutter, Vater, Nachbar… Sie merken, worauf wir hinauswollen.

Und so sagen wir ganz unbescheiden: Unser neuer Podcast ist für alle da. Nele Riepenhusen und Julia Paar begleiten die sehr persönlichen Erzählungen ihrer Gästinnen und Gäste mit Verständnis und Empathie und ordnen dank ihrer Expertise das Gehörte ein. Und die Hörerinnen und Hörer fühlen sich auf ihrem Weg hoffentlich nicht mehr so allein.

Julia Paar arbeitet beim BApK in der Jungen Selbsthilfe und ist selbst seit ihrer Kindheit Angehörige eines psychisch erkrankten Menschen. Erst mit 24 Jahren hat sie verstanden, dass sie gar nicht so allein ist, wie sie lange Zeit dachte - es wurde nur zu wenig darüber gesprochen. Daraufhin hat sie ihr Studium über den Haufen geworfen und wusste, wohin ihr Weg gehen soll: Sie will aufklären und politisch aktiv sein, um Angehörigen psychisch erkrankter Menschen eine Stimme zu geben. Dieser Podcast soll einen Beitrag dazu leisten. Julia freut sich besonders darauf, mit Angehörigen über ihre Lebenswege zu sprechen.

Nele Riepenhusen arbeitet in der Jungen Selbsthilfe des BApK und setzt sich dafür ein, dass psychische Erkrankungen kein Tabu mehr sind und dass diejenigen, die für psychisch erkrankte Menschen da sind, mehr Unterstützung erhalten. Angehörige stehen oft zwischen Sorge, Verantwortung und ihren eigenen Bedürfnissen. Sie weiß aus eigener Erfahrung, wie herausfordernd das sein kann. Deshalb setzt sie sich mit viel Herz dafür ein, dass man Angehörige endlich hört.

Sie möchten regelmäßig über neue Folgen informiert werden? Dann abonnieren Sie hier unseren "UNERHÖRT NAH"-Newsletter, der einmal im Monat die neue Folge ankündigt. Er bietet außerdem vertiefende Infos zu dem jeweiligen Thema und den Gästinnen und Gästen. In diesem Newsletter sind Sie wirklich "nah dran" an den Podcasterinnen und können Wünsche äußern und Themen einbringen. Wir sind gespannt auf Ihre Sichtweise! [Link]

Wie könnte es anders sein? In der ersten Folge stellen sich die beiden Gastgeberinnen selbst vor und erläutern, was sie mit "UNERHÖRT NAH" vorhaben. Außerdem erzählen sie, wer der BApK ist und sprechen über den Begriff der Angehörigkeit und warum es ihnen wichtig ist, dem Thema in der Gesellschaft mehr Gehör zu verschaffen. [Link]

Die erste Gästin im Podcast ist Lucia. Mit ihr besprechen Nele und Julia, wie Angehörige über psychische Erkrankungen sprechen können. Ist das immer noch ein Tabubruch?  Klar ist: Für Angehörige geht es immer auch um Schweigen und Reden über eine Geschichte, die nicht nur die eigene ist. Denn wenn sie über psychische Erkrankungen sprechen, sprechen sie über die Geschichte eines anderen Menschen. Wie gehe ich damit verantwortungsvoll um? Wie kann ich auch mir selbst Unterstützung suchen, diese finden und mich weniger allein fühlen? [Link]

Wenn wir uns ein Bein brechen, rufen wir die 112. Wenn wir Gewalt erleben, rufen wir die 110. Doch wen rufen wir, wenn ein Mensch eine akute psychische Krise erlebt? Dafür gibt es in Deutschland noch keine einheitliche Nummer. In dieser Folge spricht die Journalistin Conni Schäfer mit Dr. Rüdiger Hannig, bis Ende letzten Jahres Vorstandsvorsitzender des BApK. Er setzt sich schon lange für eine bundesweit einheitliche Notfallnummer ein. Auch wenn nicht alle psychischen Krisen aufgefangen und entschärft werden können, so argumentiert er, biete eine zeitnahe Intervention von geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Chance, Krisen zu deeskalieren. [Link]

Zum Schluss haben wir noch einen kleinen Wunsch, damit "UNERHÖRT NAH" ganz schnell viele interessierte Hörerinnen und Hörer findet: Sie kennen Menschen, für die der Podcast auch von Interesse ist? Dann leiten Sie ihnen diesen Newsletter gerne weiter! Herzlichen Dank!

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Impressum

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. (BApK) / Oppelner Straße 130 / 53119 Bonn
Telefon: (0228) 710024-00 / Fax: (0228) 710024-29 / E-Mail: kontakt@bapk.de / Internet: www.bapk.de
Redaktion: Ludwig Janssen / E-Mail: news@bapk.de
Leitung Kommunikation und Projekte: Kerstin Trostmann / E-Mail: kerstin.trostmann@bapk.de 
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