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BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

BApK-Newsletter 14/2018 (12. Juli)

Angehörige und Selbsthilfe

30 Jahre Landesverband Hessen

Der Landesverband Hessen der Angehörigen psychisch Kranker feiert am 11. August von 11 Uhr bis 17 Uhr im Rathaus Wiesbaden sein 30-jähriges Bestehen. Im Mittelpunkt steht ein Vortrag von Gabriele Schleuning über den 24/7 Krisen- und Notfalldienst, den sie in München mit aufgebaut hat. Er soll Modell im Bundesland Hessen werden. Außerdem auf dem Programm: Vorträg und Statements u.a. zu den Themen "Vermeidung von Zwangsmaßnahmen im psychiatrischen Hilfesystem", "Angehörige und NS-»Euthanasie«", "Der familiäre Trialog" sowie "Angehörige im Klinikalltag". [Einladung und Programm als PDF-Datei]

Erlebte Geschichten: Hildegund Schütt

Hildegunt Schütt hat 1980 eine der ersten Gruppen von Angehörigen psychisch Kranker gegründet und war Vorsitzende des BApK. Sie hat Cornelia Schäfer ihre "Erlebte Geschichten" für den WDR-Rundfunk erzählt. [Link]

Modellregion für Kinder psychisch kranker Eltern

Eine Initiative der Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft will die Modellregion Tirol mit dem nötigen Know-how ausstatten, um Kindern psychisch erkrankter Eltern die Hilfe zukommen zu lassen, die sie in ihrem Alltag benötigen. [Link]

Suizidalität und Selbsthilfe

In der Selbsthilfe Engagierte kommen in ihrer Arbeit auch mit dem Thema Suizidalität in Berührung oder kennen die Problematik aus eigener Erfahrung. Im Rahmen des Projektes "Suizidalität und Selbsthilfe" des Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener sind Workshops sowie Erfahrungs- und Genesungsgeschichten von Betroffenen in einem Blog geplant. [Link]

Psychische Erkrankungen und Behandlung

Stationsäquivalente psychiatrische Behandlung

22 Fachgesellschaften und Verbände (darunter auch der BApK) haben ein gemeinsames Eckpunktepapier zur stationsäquivalenten psychiatrischen Behandlung (StäB) veröffentlicht. Es soll die Zusammenarbeit von ambulant und stationär arbeitender Psychiatrie fördern. [Als PDF-Datei]

Depressionen: Männer leiden anders

Spiegel: Bei Männer äußern sich Depressionen nicht immer so wie bei Frauen. Statt sich zurückzuziehen, reagieren viele aggressiv, trinken Alkohol oder stürzen sich in die Arbeit. Häufig bleiben die Probleme unerkannt. [Link]

Psychosen für jeden zehnten Suizid verantwortlich

Ärzteblatt: Patienten*innen mit einer Psychose-Spektrum-Störung haben ein deutlich erhöhtes Suizidrisiko. In der kanadischen Provinz Ontario entfielen laut einer Studie fast 12 % aller Suizide auf eine Schizophrenie oder andere Psychosen. [Link]

Gefährlicher Mix aus Medikamenten

Viele Patienten*innen bekommen einen gefährlichen Mix aus Medikamenten, zeigt ein aktueller Report der Barmer Krankenkasse [als PDF-Datei]. Die möglichen Folgen reichen von Nierenversagen bis zu inneren Blutungen. [Link]

Forschung

Apps für die Genesung

Ein Forschungsteam der Berner Fachhochschule interessiert sich dafür, ob Apps von Personen mit einer psychischen Erkrankung zur Unterstützung des Genesungsprozesses genutzt werden und wenn ja, welche. [Zur Umfrage]

Psychiatriegeschichte

DDR-Vergangenheit und psychische Gesundheit

Focus: Wissenschaftler*innen aus fünf Forschungseinrichtungen sollen ab Februar 2019 systembedingte Risikofaktoren für die psychische Gesundheit der in der ehemaligen DDR sozialisierten Menschen und Resilienz fördernde Faktoren untersuchen. [Link]

Claude Lanzmann: Aufzeichner des Unsagbaren

Die Zeit: Claude Lanzmann verankerte mit Filmen wie "Shoa" den Holocaust in der Gegenwart. Dazu benötigte er keine Archivbilder, sondern befragte die Überlebenden. Ein Nachruf auf den Verstorbenen von Gerhard Midding. [Link]

Internet und Neue Medien

Weniger depressive Symptome durch Online-Programm

Menschen, die das Online-Selbsthilfeprogramm moodgym (Abbildung aus dem Erklär-Video) der DAK nutzen, zeigen weniger depressive Symptome als andere. Das hat eine Studie der Universität Leipzig ergeben. Moodgym unterstützt Patienten*innen mit leichten und mittelschweren Depressionen zusätzlich zur ärztlichen Behandlung. [Link]

App zur ambulanten Versorgung psychisch Kranker

Informationsdienst Wissenschaft: Am LWL-Forschungsinstituts für Seelische Gesundheit wird ein Konzept für die ambulante Versorgung von psychisch kranken Patienten*innen über eine mobile App entwickelt. Es soll dem "Drehtüreffekt" entgegenwirken. [Link]

Suchttherapie besser online als persönlich?

ÄrzteZeitung: Weniger Therapieabbrüche, längere Wirksamkeit: Therapiewilligen Suchtkranken scheint eine Online-Verhaltenstherapie mehr zu nützen als eine persönliche Behandlung. Thomas Müller fasst die Ergebnisse einer vergleichenden Studie zusammen. [Link]

Dabei sein

Sozialpsychiatrische Versorgung und gesellschaftliche Ungleichheiten

Die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) findet vom 15. bis 17. November in Magdeburg statt. Sie hat die "Sozialpsychiatrische Versorgung unter dem Gesichtspunkt gesellschaftlicher Ungleichheiten" zum Thema. [Link]

Psychisch krank in der Schule

Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. veranstaltet in Kooperation mit dem Verband Sonderpädagogik e.V. (vds) am 25. September 2018 in Berlin eine Fachtagung zur interdisziplinären Teilhabeförderung von Kindern und Jugendlichen mit psychischer Erkrankung im Kontext Schule. [Link]

Anschauen

"Wir sind hier"

Die Eckard Busch Stiftung zeigt am 20. September 2018 in Köln den Film "Wir sind hier" von Andrea Rothenburg mit anschließender Diskussion. Dabei handelt es sich einen Film mit Kindern psychisch kranker Eltern für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. [Link]

Zeitschriften

"Soziale Psychiatrie": Sommermix

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Soziale Psychiatrie" geht es u.a. um Psychiatrie und Suchthilfe, ICF, Forensik und EX-IN. Das Thema Beziehungen zieht sich wie ein roter Faden durch die Themen. Der Artikel "Psychiatrische Eltern? Nein, danke! Beziehungen gestalten und dabei professionell bleiben" von Sabrina Hancken kann als PDF-Datei kostenlos heruntergeladen werden. [Link]

Streiflicht

Den eigenen Glückspegel steigern

Spektrum der Wissenschaft: Was kennzeichnet positive Emotionen? An welche Bedingungen sind sie geknüpft? Und wie kann man seinen eigenen Glückspegel ganz konkret steigern? Spektrum der Wissenschaft hat dazu eine Themenseite erstellt. [Link]

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