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BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

BApK-Newsletter 16/2018 (09. August)

Angehörige und Selbsthilfe

Bundesverdienstkreuz für Karl Heinz Möhrmann

Durch seinen jahrzehntelangen Einsatz hat Karl Heinz Möhrmann erheblich dazu beigetragen, dem Landesverband Bayern der Angehörigen psychisch Kranker e.V. seine heutige Bedeutung und bayernweite Anerkennung zu verschaffen. Jetzt hat der Bundespräsident sein Engagement gewürdigt: Dem Vorsitzenden des Landesverbands und Schatzmeister des Bundesverbandes BApK wurde von Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Marion Kiechle das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland überreicht. [Pressemitteilung als PDF-Datei]

Stellenausschreibung

Der Landesverband der Angehörigen psychisch Kranker Berlin sucht eine/n neue/n Mitarbeiter*in mit interkultureller Kompetenz zur Koordination ehrenamtlicher Arbeit: Organisation und Planung der kultursensiblen Selbsthilfe für Angehörige von Menschen mit psychischen Krisen bzw. Erkrankungen. [Stellenausschreibung als PDF-Datei]

Psychische Erkrankungen und Behandlung

Krisendienst in Bayern

Für Menschen in psychischen Notlagen wird in den kommenden drei Jahren ein bayernweiter Krisendienst aufgebaut. Kern ist eine zentrale Telefonnummer, bei der sich Betroffene und deren Angehörige rund um die Uhr Hilfe holen können. [Pressemitteilung]

Selbstverletzendes Verhalten

Informationsdienst Wissenschaften: Selbstverletzendes Verhalten ist am ehesten bekannt von Borderline-Patienten*innen. Doch auch andere psychische Erkrankungen gehen mit diesem Verhalten einher. Weil sich Therapieangebote vorrangig an junge Betroffene richten, eröffnet das Max-Planck-Institut für Psychiatrie (MPI) den ersten Schwerpunkt für Erwachsene zur Behandlung und Erforschung von selbstverletzendem Verhalten. [Link]

Auch Väter erkranken an postnatalen Depressionen

Ärzteblatt: Postnatale Depressionen treten nicht nur bei Müttern auf. Eine Studie zeigt, dass auch Väter nach der Geburt eines Kindes in ein "emotionales Loch" fallen können. [Link]

Ängste und Depressionen

Spektrum der Wissenschaft: Nachdem seine Experimente immer wieder scheiterten, wollte sich der Geowissenschaftler Dave Reay das Leben nehmen. Heute würde er seinem alten Ich gerne sagen, dass es keine Angst zu haben braucht. [Link]

Forschung

Stammzellforschung in der Psychiatrie

Am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim wollen Wissenschaftler*innen über die Erforschung der Nervenzellen von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen neue therapeutische Angriffspunkte identifizieren. [Link]

Wie Medienberichte das Suizidrisiko beeinflussen

Ärzteblatt: Medienberichte über Suizide können eine "ansteckende" Wirkung haben, sie können aber auch Menschen vom Selbstmord abhalten. Eine Studie im "Canadian Medical Association Journal" hat den Werther- und Papageno-Effekt näher untersucht. [Link]

Internet und neue Medien

Therapie von Depression im Internet

Informationsdienst Wissenschaft: Internetbasierte psychologische Interventionen sind sinnvoll zur Behandlung von Depressionen, selbst für Betroffene mit schweren Symptomen. Das haben Psychologen an der Universität Erlangen-Nürnberg mit Hilfe einer Metastudie herausgefunden. [Link]

Nationales Gesundheitsportal

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) wurde vom Bundesgesundheitsministerium damit beauftragt, ein Konzept für ein nationales Gesundheitsportal zu erarbeiten, dessen Entwurf jetzt vorliegt. [Als PDF-Datei]

Psychiatriegeschichte

Psychisch erkrankte Menschen in der NS-Zeit

"Die Situation der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen in der NS-Zeit" ist Teil des Begleitprogramm zur Gedenkveranstaltung für die Opfer von "Euthanasie" und Zwangssterilisation am 31. August in Berlin. Dr. Friedrich Leidinger (Beisitzer im Vorstand des BApK) referiert zum Thema "Im langen Schatten des Verbrechens - Die Familien und Hinterbliebenen der in der NS-'Euthanasie' Ermordeten und die Schuld der Überlebenden". [Informationen als PDF-Datei]

Gesellschaft

Die Erfindung des Rassismus

ZEIT Online: Seit jeher halten Menschen ihre eigene Gruppe für überlegen. Doch erst die Idee von unterschiedlichen Rassen ermöglichte es, dieses Gefühl zu begründen und durchzusetzen. Eine Analyse von Vanessa Vu. [Link]

Zeit für Arbeit – mittendrin!

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung hat einen Leitfaden zum Aufbau von arbeitsweltbezogenen Teilhabeangeboten in Betrieben und im Sozialraum für Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf herausgeben. [Als PDF-Datei]

Recht und Gesetz

Viel Zustimmung zum Verbot von Fixierungen ohne Genehmigung

Ärzteblatt: Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG), wonach zwangsweise in die Psychiatrie eingewiesene Patienten*innen nicht über längere Zeit ohne richterlichen Beschluss ans Bett gefesselt werden dürfen, hat viel Zustimmung ausgelöst. [Link]

Gruppen im Alltag der Gemeindepsychiatrie

Wenn von Gruppen in der Gemeindepsychiatrie gesprochern wird, sind offene Zusammenkünfte von Menschen gemeint, organisierte und geplante Gruppen, die einen therapeutischen Zweck verfolgen und von professionellen Therapeuten, Laien oder in der Selbsthilfe von Betroffenen angeboten werden. Im aktuellen Heft des Forums für soziale Psychiatrie "Kerbe" geht es um solche Gruppen, die im Alltag der Gemeindepsychiatrie genutzt werden. [Link]

Internationales

Deutsche Pharmakonzerne beugen sich Trump

ZEIT ONLINE: US-Präsident Trump prangert immer wieder teure Medikamente an – und immer mehr Pharmakonzerne geben nach. Deutsche Unternehmen verzichten nun ebenfalls auf Preiserhöhungen. [Link]

Der "Fall Dora"

... war eine von Sigmund Freuds ersten Fallgeschichten. Für die Entstehung der Psychoanalyse war er wesentlich. Dora hieß in Wirklichkeit Ida Bauer. Die Autorin Katharina Adler gibt ihr in einem "berührenden Roman" ihren Namen und ihr Leben zurück: "Ida". Stephan Wackwitz hat das Buch für die taz gelesen. [Zur Buchbesprechung]

David Hugendick hat die Autorin für die ZEIT interviewt. [Link]

Streiflicht

Über Einhörner lässt sich (nicht) streiten

Spektrum der Wissenschaft: Hexen, Ufos, Zauberei – im Lauf der Geschichte haben Menschen an die Existenz zahlreicher Dinge geglaubt. Doch woran lässt sich zweifelsfrei festmachen, ob es etwas wirklich gibt? Matthias Warkus geht der Frage nach. [Link]

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