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BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

BApK-Newsletter 19/2018 (20. September)

Aus den Landesverbänden des BApK

Selbsthilfe-Tour NRW in Münster

Der Landesverband Nordrhein-Westfalen informierte am Samstag, den 15. September anlässlich der NRW-Selbsthilfe-Tour in Münster u.a. darüber warum Angehörige von psychisch Kranken besonders gefordert sind, welche Hilfen der Landesverband anbietet und wofür er sich einsetzt (Foto oben). [Mehr Informationen als PDF-Datei]

Menschenrechte weisen der Psychiatrie den Weg

Dr. Volkmar Aderhold hat auf dem Fachtag des Landesverbandes Hamburg "Aufsuchende Behandlung – eine Chance für Schwer- und Ersterkrankte?" einen Vortrag gehalten. In dem Artikel "Wie Menschenrechte der Psychiatrie in Deutschland den Weg weisen: Besorgnisse der UN – Daten – Evidenzen – Visionen" in der Zeitschrift "Fortschritte der Neurologie Psychiatrie" hat er seinen mündlichen Vortrag ausformuliert. [Als PDF-Datei]

Selbsthilfe

Der BPE informiert

Der aktuelle Rundbrief des Bundesverbandes der Psychiatrie-Erfahrenen (BPE) berichtet u.a. über seine Teilhabeberatung (siehe die nächste Meldung), das neue Psych-KG in Bayern und zum Thema "Psychopharmaka absetzen". Außerdem gibt es Tätigkeitsberichte für das Jahr 2018 sowie aktuelle Informationen über die Arbeit des BPE. [Als PDF-Datei]

Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung

Der Bundesverband der Psychiatrie-Erfahrenen (BPE) bietet eine "Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung" (EUTB) an. Sie findet persönlich, telefonisch, per E-Mail und Briefpost sowie demnächst über ein Forum und Facebook statt. Bis zum 31. Oktober erreichen Ratsuchende die Beratung unter der Telefonnumer (0234) 70890520. [Informationen als PDF-Datei]

Psychische Erkrankungen und Behandlung

Nachweispflicht der Personalbesetzung

Ein Großteil der psychiatrischen Kliniken kommt ihrer Nachweispflicht über die Personalbesetzung nicht nach und die Regierung weiß nicht, ob Vorgaben eingehalten werden. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hält das für "Armutszeugnis." [Link]

Psychische Probleme im Studium

Studium – die beste Zeit des Lebens? Nicht für alle. Jede/r sechste Student*in war schon einmal wegen psychischer Probleme beim Arzt. Warum viele so spät Hilfe suchen beschreiben Jacqueline Laci und Julia Seeger im Magazin der Journalistenschule ifp. [Link]

Nicht mehr können: Das Leben loslassen

Der Standard: Philipps Leben dauerte nur 23 Jahre. Zwischen den schizophrenen Schüben gab es Hoffnung, doch weder Ärzte noch seine Familie konnten ihn retten. Karin Pollat hat seine Geschichte aufgeschrieben. [Link]

Der Hype um die Achtsamkeit

Spektrum der Wissenschaft: Der Psychologe Thomas Joiner warnt vor überzogenen Erwartungen an die Achtsamkeitsmeditation. Sie sei zu einer Industrie verkommen, in der die ursprüngliche Idee verloren gehe. [Link]

Zusatzleistungen von Ärzten

DIE ZEIT: Jedem Zweiten wird in der Praxis etwas angeboten, das zusätzlich Geld kostet. Oft hilft das nicht. Christian Heinrich hat fünf Tipps, wann es sich lohnt und wann man dankend ablehnen kann. [Link]

Psychiatriegeschichte

Leid und Unrecht in der Psychiatrie

Die Stiftung Anerkennung und Hilfe unterstützt Betroffene, die zwischen 1949 und 1975 in der Bundesrepublik bzw. von 1949 bis 1990 in der ehemaligen DDR in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben. Neben der Auswertung von Akten hat die Stiftung dazu ein Zeitzeugenportal eingerichtet. [Link]

Hausbesuch bei Dorothea Buck

tageszeitung (taz): Unter den Nazis wurde sie zwangssterilisiert, die Diagnose hieß Schizophrenie. Seitdem kämpft sie für eine menschliche Psychiatrie – auch noch im Alter von 101 Jahren. Lea Diehl hat Dorothea Buck im Pflegeheim besucht. [Link]

Sonderausstellung: Frauen aus Norddeutschland

Eine Sonderausstellung der "Euthanasie"-Gedenkstätte Lüneburg beschäftigt sich bis zum 31. Oktober mit dem Mord an mehr als 200 Patientinnen der damaligen Heil- und Pflegeanstalt. Die Frauen kamen aus ganz Norddeutschland, wurden von Lüneburg in die Tötungsanstalt Hadamar verlegt und dort im Rahmen der "Aktion T4" ermordet. [Informationen als PDF-Datei]

Teilhabe

Sozialpsychiatrischer Plan für Hannover

Der Sozialpsychiatrische Plan 2018 für die Region Hannover [PDF-Datei] beschäftigt sich scherpunktmäßig mit Zwangsmaßnahmen und -behandlungen in der Psychiatrie. Ergänzt wird er u.a. mit einem Sonderteil "Hilfen für psychisch kranke Kinder, Jugendliche und deren Familien". [Link]

"Vielfalt gestalten – Ausgrenzung widerstehen"

Die Diakonie Deutschland hat sich mit einem Modellprojekt zum Ziel gesetzt, die demokratischen Kräfte und die zivilgesellschaftlichen Strukturen in Diakonie und Gesellschaft zu stärken, zu qualifizieren und den sozialen Zusammenhalt zu fördern. [Link]

Arbeit

Von der psychischen Erkrankung erzählen

ZEIT ONLINE: Kaum etwas ist schwerer, als auf der Arbeit von seiner psychischen Erkrankung zu erzählen. "Tut es trotzdem", meint Kathrin Weßling, die ADHS und Depressionen hat. Mit dieser Aufforderung hat sie bis zum 20. September fast 500 Kommentare provoziert. [Link]

Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben

In einem Fachbeitrag für die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation gibt Dr. jur Astrid Kempe einen Überblick über die Neuerungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG). [Link]

Psyche im Fokus

Das aktuelle DGPPN-Magazin "Psyche im Fokus" widmet sich dem Thema Zukunft – vor allem auch in Hinblick auf den DGPPN-Kongress Ende November. [Als PDF-Datei]

EPPENDORFER

Ein Thema in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift EPPENDORFER ist das Bundesverfassungsgerichtsurteil zum Thema Fixierung. Weitere Inhalte drehen sich u.a. um die seelischen Folgen des Hamburger "Feuersturms" sowie um die besonderen Näheprobleme von Menschen mit Psychosen. [Link]

Internet und neue Medien

Therapie per Video

In Zukunft können niedergelassene Psychotherapeuten*innen auch per Video behandeln und dies abrechnen. Das sieht der Entwurf für das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz [als PDF-Datei] vor, den das Bundeskabinett beschlossen hat. [Link]

Anschauen

Wenn die Seele erschüttert ist

Nach der erfolgreichen Premiere im Winter letzten Jahres ist die Dokumentation "Wenn die Seele erschüttert ist" (Trailer bei Vimeo) über die Folgen von Psychotraumata nun als DVD zum Kauf oder zur Ausleihe und als Video on Demand per Streaming erhältlich. [Link]

Streiflichter

Die 10 größten Ängste der Deutschen

Ärztezeitung: Wovor fürchten sich die Bundesbürger zurzeit am meisten? Eine Studie ging dieser Frage nach - und offenbart: Der US-Präsident spielt eine große Rolle. [Link]

Warum glauben Menschen an Verschwörungstheorien?

Spektrum der Wissenschaft: Die Mondlandung war ein Fake, den 11. September hat die US-Regierung auf dem Kerbholz und Impfungen verursachen Autismus: Oft haben Forscher Schwierigkeiten, sich einen Reim auf Verschwörungstheorien zu machen - meint Thomas Grüter. [Link]

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