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BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

BApK-Newsletter 09/2019 (09. Mai)

BApK

Kinder psychisch kranker Eltern

Anlässlich der Bundesarbeitsgemeinschaft zum Thema Kinder psychisch kranker Eltern, zu der Verbände eingeladen wurden, hat der BApK eine Stellungnahme verfasst. Darin wird u.a. kritisiert, dass Angehörige zu wenig berücksichtigt werden: "Für den Erfolg jedweder Intervention ist die Einbeziehung der gesamten Familie in ihrem sozialen und beruflichen Umfeld unerlässlich." [Stellungnahme als PDF]

Angehörige und Selbsthilfe

Selbsthilfe von Elterngruppen

Im Rahmen einer Masterarbeit über Selbsthilfe von Elterngruppen mit psychisch erkrankten erwachsenen Kindern wird ihre Versorgung und die Selbsthilfe erfragt. Der Fragebogen ist anonymisiert, die Beantwortung dauert ungefähr 30 Minuten. [Link]

"Irrsinnig menschlich"

Über 30.000 junge Menschen konnten 2018 klassenweise, hörsaalweise und in der Ausbildung mit den Präventionsprogrammen von "Irrsinnig menschlich" erreicht werden. Dazu kommen ca. 3.000 Lehrkräfte und weitere Multiplikatoren in Schule, Berufsschule, Hochschule, Organisationen und Unternehmen. Das (und vieles mehr) ist im Jahresbericht 2018 nachzulesen. [PDF]

Deutscher Nachbarschaftspreis

Jeden Tag sind überall in Deutschland Nachbarn für Nachbarn im Einsatz. Die Diakonie Deutschland und die nebenan.de Stiftung zeichnen dieses Engagement mit dem deutschen Nachbarschaftspreis aus. [Link]

Psychische Erkrankungen und Behandlung

Deutschlands erstes Kindheits-Haus

EPPENDORFER: In Leipzig wurde Deutschlands erstes sogenanntes Childhood-Haus eröffnet, in dem Kinder und Jugendliche betreut und behandelt werden, die von Gewalt und sexuellem Missbrauch betroffen sind. [Link]

Gesellschaft

"Grüne Schleife" für mehr Akzeptanz

Kölnische Rundschau: Bettina Busch, Geschäftsführerin der Eckhard Busch Stiftung, bringt gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Seelische Gesundheit und anderen Initiativen die "Grüne Schleife" nach Deutschland. Sie steht für Solidarität mit psychisch erkrankten Menschen und soll gegen das Stigma dieser Erkrankungen mobilisieren. [Link]

Tod eines Psychiatriepatienten

EPPENDORFER: Ein Psychiatriepatient ist nach einem umstrittenen Einsatz des Sicherheitsdienstes auf dem Gelände des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf an Herzversagen gestorben. Ob dies durch Gewalteinwirkung oder durch eine Vorerkrankung ausgelöst wurde, sei noch nicht klar, berichtete der NDR mit Bezug auf die Staatsanwaltschaft. [Link]

Honorarnachschlag für Psychotherapeuten

Die Bewertung psychotherapeutischer Leistungen wird rückwirkend zum Januar 2009 stufenweise angehoben. Infolgedessen steigen laut Kassenärzrtlicher Bundesvereinigung die Honorare aller Psychotherapeu­ten*innen ab diesem Jahr um rund 220 Millionen Euro jährlich. [Link]

Arbeit

Wegen psychischer Erkrankungen berufsunfähig

Wegen psychischer Probleme krank geschrieben: Das kommt immer häufiger vor. Besonders Frauen sind gefährdet, deshalb berufsunfähig zu werden – so die Ergebnisse einer Studie des Versicherers Swiss Life. [Pressemitteilung als PDF]

Gemeinsame Empfehlung zum Reha-Prozess

Mit einer neuen Empfehlung haben die Reha-Träger eine Handreichung erarbeitet, die Zusammenarbeit und Austausch zugunsten des Leistungsberechtigten verbessern sollen. [Link]

Als Vater einer ebenso erkrankten Tochter wünsch Klaus Jaehn dem Buch "Meine Schizophrenie" in der Zeitschrift Psychosoziale Umschau viele Leser*innen: Es "beschreibt intensiv die Not von an Schizophrenie Erkrankten und ihren Angehörigen, macht dennoch Mut und fordert zur Diskussion auf."

Klaus Gauger: Meine Schizophrenie. Herder Verlag 2018, 232 Seiten, 20 Euro, ISBN 3-451-60049-4

[Zur Buchbesprechung]

Medien

Patienten*innen sehen Ärzte*innen in der Empfehlerrolle bei Apps

Ärztezeitung: Immer mehr Patienten*innen nutzen Digital-Health-Lösungen und bekommen diese auch häufiger von Ärzten*innen empfohlen. Darauf verweisen Ergebnisse des EPatient Survey 2019 mit 8800 Befragten. [Link]

Zahl der Suizide nach Ausstrahlung von Netflix-Serie gestiegen

Ärzteblatt: Nach der Ausstrahlung der umstrittenen Netflix-Serie "13 Reasons Why" ist einer Studie zufolge die Zahl der Suizide unter Teenagern in den USA gestiegen, Dies berichtet die Fachzeitschrift "Journal of the American Academy of Child and Adolescent Psychia­try". [Link]

Wie ist das mit dem Gruseln und der Angst?

Warum mögen wir dieses Gefühl manchmal? Gibt es verschiedene Ängste und wie gehen wir damit um? Interessantes, geschichtliches und praktische Tips rund um das Thema bietet ein Podcast von SchlauLicht (nicht nur) für Kinder. [Link]

Ohne Instagram und Facebook

ze.tt: Marcel löschte seine Social-Media-Accounts, weil er das Gefühl hatte, dort sein Leben zu verplempern. Seitdem geht es ihm besser. Warum das nicht zwangsläufig für alle gilt, erklärt der Medienpsychologe Tobias Dienlin. [Link]

Kunst und Psychiatrie

Die Landschaft der Kunst in der Psychiatrie ist bunt und vielfältig. Die neue Ausgabe des Forums für soziale Psychiatrie "Kerbe" biete einen kleinen Ausschnitt daraus. Er soll Lust auf Mehr machen und Anlass zu eigenen Entdeckungsreisen in diese besondere Welt bieten. Als kostenlose Leseprobe steht der Artikel "Zur individuellen, existentiellen und sozialen Bedeutung von Kunst" von Wolfram Voigtländer [PDF] zur Verfügung. [Link]

Dabei sein

Zeit für einen neuen Aufbruch

Eine Projektgruppe der Friedrich-Ebert-Stiftung stellt am 5. Juni in Berlin ihr Positionspapier "Handlungsbedarfe zur Reform der psychosozialen Versorgung 44 Jahre nach der Psychiatrie-Enquete" vor. [Informationen als PDF]

Streiflicht

Regierungs­beauftragter für Einsamkeit

Berliner Zeitung: Die SPD spricht sich für einen Regierungsbeauftragten aus, der sich um Einsamkeit und Einsamkeitsschäden in der Gesellschaft kümmern soll. [Link]

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