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BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

BApK-Newsletter 09/2020 (16. April)

► Die Beziehung steht im Vordergrund

Welche Haltungen und Maßnahmen haben sich angesichts der Kontaktsperren im psychosozialen Hilfesystem bewährt? Welche Alternativen gibt es zur Zunahme des Psychopharmaka-Einsatzes? Zu diesen Fragen hat der Fachausschuss Psychopharmaka der DGSP eine praxisnahe Orientierungshilfe herausgebracht. [PDF]

► Das weiße Rauschen

taz: Ihr Lohn wird gezahlt, Essen hat sie auch – doch die Isolation genießen, das klappt nicht. Stattdessen wacht die taz-Korrespondentin Anja Maier nachts von Albträumen geplagt auf. [Link]

► Psychische Gesundheit in der Corona-Krise

Wie kann man sich in Zeiten von Kontaktverboten und Homeoffice um die psychische Gesundheit kümmern? Der Aktivist für Inklusion und Barrierefreiheit Raul Krauthausen befragte dazu die Psychologin Nicole Lindenberg. Außerdem beschreibt eine von Depressionen betroffene Person ihre aktuelle Situation und Strategien gegen Einsamkeit. [Link]

► Angst in der Corona-Krise

ZEIT ONLINE: Was macht die Corona-Pandemie mit den Traumata der Kriegskinder und Kriegsenkel? Jana Hensel interviewte dazu die Therapeutin Ingrid Meyer-Legrand, die auf die Arbeit mit Kriegsenkeln spezialisiert ist. [Link]

► "Man braucht jetzt etwas Ausgleichendes"

derFreitag: Anna Holfeld ist Paartherapeutin. Sie weiß, wie man einander die Zeit der Quarantäne erleichtert. [Link]

► Empfehlungen zur psychosozialen Unterstützung Sterbender

Empfehlungen zur psychosozialen und spirituellen Unterstützung Sterbender in Zeiten von COVID-19 haben verschiedene Fachgesellschaften und Verbände unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) herausgegeben. [Link]

Psychische Erkrankungen und Behandlung

► Psychotherapie-Report

Die Deutsche Psychotherapeuten-Vereinigung (DPtV) hat den "Report Psychothera­pie 2020" [PDF] vorgelegt. Der 64-seitige Bericht vereint Fakten und Zahlen zur Versorgung psy­chisch kranker Menschen und soll nach Vorstellung der DPtV als Nachschlagewerk die öffentliche Diskussion dazu begleiten. [Link]

► „Meine Angst ist nicht meine Erzfeindin“

ze.tt: Seit ihrer Jugend überkommt die Journalistin und Autorin Antonia Wille immer wieder die Angst. Sie beschließt, ihre Erkrankung öffentlich zu machen und ihr einen Namen zu geben: Katja. Ein Interview von Nina Monecke. [Link]

► Demenz: Eine Krankheit mit vielen Gesichtern

Die Zeitschrift des Medizischen Dienstes der Krankenkassen "MDK Forum" beschäftigt sich in seiner aktuellen Ausgabe schwerpunktmäßig mit dem Thema Demenz. [Inhaltsverzeichnis als PDF]

► Psychiatrische Pflege

Die im "Verbändedialog" organisierten Verbände und Gremien der psychiatrischen Pflege haben zum 12. Mai, dem Internationalen Tag der Pflege, gemeinsame Forderungen formuliert. [PDF]

► Helfer für Familien in Not

MDK-Forum: Wenn ein Elternteil krank ist und ausfällt, gerät der Alltag einer Familie schnell aus den Fugen. Unter bestimmten Voraussetzungen finanzieren die gesetzlichen Krankenkassen einen profes­sionellen Ersatz: Eine Familienpflegerin übernimmt Haushalt und Kinder. [PDF]

► "Ein Jogurt heilt keine Depression"

Spektrum der Wissenschaft: Probiotika gelten als viel versprechendes Mittel gegen psychische Erkrankungen. Doch bis sie bei Therapien helfen können, dauert es noch, erklärt der Psychologe Paul Enck im Interview mit Linda Fischer. [Link]

Retten wir die Aktionswoche der seelischen Gesundheit

Viele Mitgliedsverbände und auch das Aktionsbündnis seelische Gesundheit selbst sind derzeit in einer ernsten Lage: Die Projektgelder für die bundesweite Aktionswoche der seelischen Gesundheit sind weggebrochen. Das Aktionsbündnis bittet deswegen um Spenden. [Link]

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift "Soziale Psychiatrie" beschäftigt sich (in Anlehnung an die Jahrestagung der DGSP 2019) schwerpunktmäßig mit dem Thema "Hilfe und Zwang - Alter Widerspruch im neuen Gewand?" Einzelne Artikel stehen zum kostenlosen Download zur Verfügung, unter anderem "Wie gewaltfreier Umgang in der Psychiatrie möglich werden kann" [PDF] von Michael Waibel und Martin Zinkler. [Link]

Internet und neue Medien

Therapie-Influencer/innen

ze.tt: Im englischsprachigen Raum haben sie zum Teil Hunderttausende Follower/innen: sogenannte Therapy-Influencer/innen. In Deutschland gibt es das Phänomen ebenso. Aber die Hilfe stößt an ihre Grenzen, meint Gunda Windmüller. [Link]

DGPPN-Preise

Neue Aspekte, ein neuer Zugang oder ein beachtenswerter Umgang mit psychischen Erkrankungen: Die DGPPN sucht auch in diesem Jahr herausragende Arbeiten, Projekte und Beiträge, die Signalcharakter für die psychiatrisch-psychotherapeutische Versorgung haben. Ausgelobt werden insgesamt 100.000 Euro in den Kategorien Wissenschaft, Versorgung und Gesellschaft. [Link]

Ausgeschrieben ist auch der DGPPN-Antistigmapreis. Im letzten Jahr wurde das Geschwisterbuch "Die Wunschperle" des BApK damit ausgezeichnet. [Ausschreibung als PDF]

Einreichungen zu allen Ausschreibungen sind bis zum 31. Mai möglich.

Mit wöchentlich wechselnden Themen und einer Vielzahl von Materialien, Leselektüre, Arbeitsblättern aus Fachbüchern und Informationen möchte der Psychiatrie Verlag das Leben und den Alltag ein bisschen leichter machen. Unter "#nachgefragt:" erzählen Autorinnen und Autoren von Ihrer Arbeit, geben Tipps und Einblicke. Vieles steht kostenfrei zur Verfügung. [Link]

Martin Osinski meint in der Zeitschrift "Soziale Psychiatrie" über das Gesprächs-Buch von Uwe Britten mit den systemisch arbeitender Therapeuten Tom Levold und Hans Lieb: "Dieser Buchtitel erfüllt seine Aufgabe vorbildlich: Er soll auffallen, neugierig machen, Einverständnis oder aber auch Widerspruch anregen. Typisch systemisches Denken steht hinter der Frage."

Tom Levold, Hans Lieb: Für welche Probleme sind Diagnosen eigentlich eine Lösung? Vandenhoeck & Ruprecht 2017, 180 Seiten, 15,99 Euro

[Buchbesprechung als PDF-Datei]

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