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Newsletter 15/2025 (23. Juli)

Das Selbsthilfe-Fest der MUT-TOUR vom 8. bis 10. August auf dem Campingplatz "Naturpott Borkenberge" in Lüdinghausen (der BApK ist Kooperationspartner) möchte Menschen, die selbst von psychischen Erkrankungen betroffen sind/waren, Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie Interessierte zusammenbringen. [Link]

► Wenn man sich nicht einfach trennen kann

Gast der 8. Folge des BApK-Podcast UNERHÖRT NAH ist Kai. Er hat eine Selbsthilfegruppe für Borderline-Angehörige und den Verein Zentrum für Borderline-Angehörige in Köln gegründet. Julia und Nele sprechen mit ihm über seine Beziehung, darüber, wie er seinen Weg während und nach der Beziehung gefunden hat und was die Themen Selbstwirksamkeit, Selbstfürsorge und Selbsthilfe damit zu tun haben. [Link]

► Ernährung und psychische Gesundheit

Der Landesverband Sachsen-Anhalt Angehörige psychisch erkrankter Menschen bietet für Mittwoch, den 13. August von 17 bis 20 Uhr einen Sommerabend-Workshop im Schiffsmuseum – Elbeschleppdampfer "Württemberg" in Magdeburg an. Anmeldungen: info@angehoerige-sachsen-anhalt.de. [Link]

 ► Wertschätzend kommunizieren: Für Angehörige

In diesem Workshop am 25. September von 18 bis 21 Uhr in der Kunstklinik in Hamburg lernen Angehörige, wie sie in schwierigen Situationen respektvoll und klar kommunizieren können. Es geht um einen achtsamen Umgang, Grenzen setzen, Selbstfürsorge und Resilienz. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl bittet der Landesverband Hamburg um eine Anmeldung: kontakt@lapk-hamburg.de.

Psychische Erkrankungen und Behandlung

► Musiktherapie-Ausbildung muss dringend geregelt werden

Obwohl Musiktherapeutinnen und -therapeuten in vielen psychiatrischen Kliniken arbeiten, sind die Anforderungen an die Ausbildung ungeregelt. Eine Übernahme von musiktherapeutischen Leistungen im ambulanten Bereich durch die Krankenkassen ist nicht möglich. Beides muss sich nach Meinung der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft dringend ändern. [Link]

► Fast 100.000 Anrufe bei Bayerns Krisentelefonen

In fast 100.000 Fällen haben Bayerns Krisendienste im vergangenen Jahr Menschen in psychischer Not zur Seite gestanden. Neben 97.816 Telefonaten führten die mobilen Einsatzteams der Krisendienste 3.834 persönliche Kriseninterventionen durch, teilte der bayerische Bezirketag in München mit. [Link]

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Psychosoziale Umschau schilderte eine Angehörige, wie sie und ihre Familie mit der Psychose ihres Ehemanns umgehen, und Josef Bäuml blickt als Psychiater auf die Erfahrungen von Betroffenen und Angehörigen. Weitere Themen u. a.: Der neue Psychiatrieplan im Hamburg und Jörg Utschakowski erörtert, wie sich in Bremen das Wohnen und Leben psychisch beeinträchtigter Menschen nach der Enthospitalisierung entwickelt hat. [Link]

Wissenschaft und Forschung

► Absetzsymptome bei Antidepressiva meist mild

Ärzteblatt: Einer großen Analyse zufolge entwickeln die meisten Patientinnen und Patienten keine schweren Absetzsymptome, wenn sie die Einnahme ihrer Antidepressiva beenden. Zu diesem Ergebnis kommt eine systematische Übersichtsarbeit, die im Fachmagazin JAMA Psychiatry veröffentlicht wurde (englisch, DOI: 10.1001/jamapsychiatry.2025.1362). Bei unabhängigen Fachleuten stößt die Arbeit auf geteiltes Echo. [Link]

► Wie unser Gehirn Entscheidungen trifft

Informationsdienst Wissenschaft: Wie kommt es, dass manche Menschen lebensverändernde Entscheidungen in einem Wimpernschlag treffen und andere völlig gelähmt vor Alternativen stehen? Bei Schizophrenie und Zwangsstörungen sind diese Verhaltensmuster extrem ausgeprägt. Ein internationales Forschungsteam will die zugrundeliegenden Gehirnmechanismen entschlüsseln und so den Weg für gezieltere Therapien ebnen. [Link]

Kultur und Kunst

► Das heilende Museum

Das Projekt "Das heilende Museum" vereint Achtsamkeit, medizinische Forschung und Kunstgeschichte. Es ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen dem Experimental and Clinical Research Centre (Charité), dem Max Delbrück Centrum für Molekulare Medizin und dem Bode-Museum (Skulpturensammlung). [Link]

Kinder und Jugendliche von psychisch und suchtkranken Eltern können über ein neues Online-Angebot kostenfrei und anonym Hilfe finden. Dort bieten Fachleute Onlineberatung. "Hilfen im Netz" ist ein Verbundprojekt der langjährigen Online-Beratungsangebote von NACOA und KidKit. [Link]

Arbeit

► Wie Langzeitarbeitslose psychisch gestärkt werden können

Informationsdienst Wissenschaft: Ein neuer Forschungsbericht eines Teams des Lehrstuhls für Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg zeigt: Spezielle Unterstützungsprogramme verbessern Wohlbefinden, Selbstfürsorge und Alltagsstruktur. [Link]

Michael Domes meint über das Buch: "Eine klare Leseempfehlung für alle Akteurinnen und Akteure im psychiatrischen Bereich: Der Band zeigt auf, was bereits jetzt möglich ist in der aufsuchenden Arbeit mit Menschen mit (schweren) Zwangserkrankungen. Er gibt konkrete Impulse für und macht Hoffnung auf eine andere, gelingende(re) Praxis!" [Link]

Katarina Stengler, Ina Jahn: Zuhause gegen den Zwang. Aufsuchende Behandlung bei schweren Zwangserkrankungen. Psychiatrie Verlag 2025. 208 Seiten, ISBN 3-96605-252-8, 40,00 Euro.

Internationales

► Gesundheit made by Kennedy

Deutschlandfunk: In drei Episoden folgt der Podcast "Wissenschaft im Brennpunkt" US-Gesundheitsminster Robert F. Kennedy Juniors erste Entscheidungen und beleuchtet sowohl Netzwerke und Allianzen als auch Ideen und Ideologien seiner Politik. Erst durch dieses Hintergrundwissen lässt sich erahnen, welche Konsequenzen Kennedys Handeln nach sich zieht. [Link]

► Globale Gesundheitsförderung fällt auf Tiefstand

Ärzteblatt: Durch die weltweite Kürzung von Entwicklungshilfen wird die internationale Gesundheitsförderung in diesem Jahr einer neuen Studie zufolge auf das niedrigste Niveau seit 15 Jahren fallen. Das zeigen Berechnungen einer US-Forschungsgruppe, die im Fachblatt Lancet veröffentlich wurden (englisch, DOI: 10.1016/S0140-6736(25)01240-1). [Link]

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