Probleme bei der Darstellung des Newsletters? Dann klicken Sie hier für die Web-Ansicht.

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen

BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

BApK-Newsletter 10/2018 (17. Mai)

Angehörige und Selbsthilfe

Förderung für das SeeleFon

Der BApK stellt mit dem SeeleFon ein erfolgreiches Hilfeangebot für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen bereit. Bei den ehrenamtlichen Berater*innen finden jährlich weit über 2.500 Menschen das, was sie sonst oftmals vergebens suchen: unabhängige Informationen, Verständnis und Akzeptanz. Die Salus BKK fördert die Schulung für neue ehrenamtliche Mitarbeiter*innen mit 26.126 Euro. Ute Schrader (Vorständin Salus BKK, auf dem Foto links) übergab den Scheck an BApK-Geschäftsführerin Dr. Caroline Trautmann. Der BApK sagt Danke!

Erfahrungen von Angehörigen mit Depressionen

Der Standard: Wie kommen man durch den Alltag? Wie schützt man sich? Wo holt man sich Hilfe? In einem Forum der österreichischen Zeitung "Der Standard" teilen Angehörige ihre Erfahrungen vom Leben mit depressiven Menschen. [Link]

Kinder besser unterstützen

Ärzteblatt: Die Bundesregierung will Kinder mit psychisch oder alkoholkranken Eltern künftig besser unterstützen. Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe erarbeite derzeit Vorschläge für ein flächendeckendes Hilfssystem, teilte das federführende Familien­ministerium mit. [Link]

Psychische Erkrankungen und Behandlung

Versorgung psychisch kranker Menschen

Ärztezeitung: Der 121. Deutsche Ärztetag stellte in diesem Jahr das Thema psychische Erkrankungen in den Mittelpunkt und dabei besonders die Versorgung aus ärztlicher Sicht. [Link]

Diskutiert wurde auch die Versorgungskrise in der Psychotherapie. Um ihr zu begegnen braucht es neue Vernetzungsansätze, forderten Experten*innen auf dem Ärztetag. [Link]

Ab wann sind Medikamente riskant?

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen hat zu dieser Frage ein Heft in Leichter Sprache herausgebracht, in dem es auch um Psychopharmaka geht. [PDF-Datei]

Sport hilft gegen Depressionen

idw - informationsdienst wissenschaft: Eine internationale Studie belegt, dass körperliche Aktivität vor der Entstehung einer Depression schützen kann. [Link]

Der Verein Kellerkinder führt vom 22. bis 24. Juni die Veranstaltung "Partizipativ Erinnern" am Gedenkort der Opfer der "Euthanasie" in Brandenburg durch. Erinnert werden soll an an Opfer der "Euthanasie“ und Zwangssterilisation. Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen begegnen der Gedenkstätte Brandenburg. Die Begegnung soll mit einer Ausstellung und einem Kurztrailer dokumentiert werden. [Informationen als PDF-Datei]

Politik

Problemanzeigen an die Koalitionsparteien

Die Teilnehmer am "Kontaktgespräch Psychiatrie" (unter anderem der BApK) haben einen Offenen Brief an die Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU und SPD sowie an die Bundesminister*innen für Justiz und für Verbraucherschutz, Arbeit und Soziales sowie Gesundheit geschrieben. Konkret geht es um die Betreuungsrechtreform und den Wahlrechtsausschluss von Menschen, die sich durch eine Vollbetreuung unterstützen lassen. [PDF-Datei]

Arbeit

Stress im Job

Spiegel: Immer mehr Arbeitnehmer*innen in Deutschland leiden an Überlastung und Erschöpfung. Die Folge: mehr als 30 Millionen Krankschreibungen im Jahr. [Link]

Recht und Gesetz

Handreichung zum Datenschutz

Am 25. Mai 2018 treten die Regelungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung sowie die neue Bundesdatenschutzverordnung in Kraft. Die "Handreichung zum Datenschutz" des DPWV widmet sich vielen Fragen rund um die Umsetzung aktueller Datenschutzverpflichtungen in Vereinen. [PDF-Datei]

Vererben zugunsten behinderter Menschen

Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) hat den Ratgeber "Vererben zugunsten behinderter Menschen" aktualisiert. Darin wird erläutert, welche erb- und sozialhilferechtlichen Aspekte zu beachten sind. [PDF-Datei]

Eleanor & Colette

Seit dem 3. Mai läuft der Spielfilm "Eleanor & Colette" in den Kinos. Das Drehbuch beruht auf der Geschichte der echten Eleanor Riese, die in den achziger Jahren ein wichtiges Recht für alle Psychiatriepatienten*innen in Kalifornien erkämpft hat. Ilse Eichenbrenner erinnert der Film an die Debatte um Zwangsmedikation in Deutschland. Sie findet ihn auch deswegen "besonders interessant". [Zur Filmbesprechung]

Lesen

Trost und Hoffnung für den Genesungsweg

Gianfranco Zuaboni meint in der Zeitschrift Psychosoziale Umschau: "Die Autorinnen haben ein sehr hilfreiches und nützliches Angebot für die recoveryorientierte Praxis verfasst."

Marie Boden und Doris Feldt: Trost und Hoffnung für den Genesungsweg - Ein Handbuch zur Gruppenmoderation und zur Selbsthilfe. Psychiatrie Verlag, Köln 2017, 256 Seiten, 40 Euro

[Zur Buchbesprechung]

Zeitschriften

Psychopharmaka: Segen oder Fluch?

Das Forum für soziale Psychiatrie "Kerbe" beschäftigt sich in seiner aktuellen Ausgabe mit der Frage, ob Psychopharmaka Segen oder Fluch sind. Sibylle Glauser von der Angehörigenberatung der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Bern beschäftigt sich in ihrem Beitrag mit "Ambivalenzen und Sichtweisen von Angehörigen". [Link]

Internet und neue Medien

Fernbehandlung

Ärztezeitung: Nach dem Beschluss des Ärztetags ist Fernbehandlung nicht mehr tabu. Dr. Josef Mischo von der Bundesärztekammer erläutert im Video-Interview, für welche Fälle sich die Fernbehandlung eignet. [Link]

Internetgestützte Interventionen bieten auch aus Sicht der DGPPN eine große Chance. Zeit- und ortsungebunden stellen sie eine "hilfreiche Behandlungsalternative und Ergänzung zur Regelversorgung dar". [Link]

Medien

Spenden erbeten

Bei einem Elektroschock-Symposium im Rahmen der Jahrestagung der DGSP am 15. November soll ein Filmemacher die Redebeiträge aufnehmen und diese als kleine Lehrfilme auf YouTube stellen. Die Kosten von ca. 1.970 Euro sollen durch Spenden finanziert werden. [Programm als PDF-Datei] [Spendenaufruf als PDF-Datei]

Streiflicht

Auf der Suche nach einer gesunden Stadt

Ärztezeitung: In den großen Metropolen werden Gesundheitsrisiken immer größer – die psychische Belastung vieler Bürger*innen wächst. Fachleute aus Neurowissenschaft und Stadtplanung arbeiten am Konzept für eine "gesunde Stadt". [Link]

Impressum

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. (BApK)

Oppelner Straße 130
53119 Bonn
Telefon: (0228) 710024-00
Fax: (0228) 710024-29
E-Mail: bapk@psychiatrie.de
Internet: www.bapk.de
Vereinsregister: Bonn Nr. 20 VR 5250
Geschäftsführerin: Dr. Caroline Trautmann
Redaktion: Ludwig Janssen
Kontakt: news.bapk@psychiatrie.de
Datenschutzhinweise

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. Abmelden