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Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen

BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

BApK-Newsletter 07/2019 (11. April)

BApK-Kampagne für das Ehrenamt

Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit startet der BApK eine Kampagne für das Ehrenamt. Mit Plakaten (Beispiel links), Postern und Freecards will der Verband auf Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements im psychiatrischen Bereich aufmerksam machen. Die Medien können kostenfrei heruntergeladen werden. Weitere Kosten (z.B. Druck oder Schaltkosten) müssen selber übernommen werden. [Link]

BApK und Landesverbände

Personalausstattung in der Psychiatrie

Am 27. und 28. Mai findet das 5. Nationales Forum für Entgeltsysteme in Psychiatrie und Psychosomatik des Arbeitskreises der Krankenhausleitungen Psychiatrischer Kliniken in Berlin statt. Im Fokus wird der zu erwartende Vorschlag des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) zu den Mindestvorgaben zur Personalausstattung stehen. Gudrun Schliebener, Vorsitzende des BApK, wird dort die Position des BApK vorstellen. [Programm als PDF]

Rehabilitation personenzentriert neu gestalten

Die BAG Selbsthilfe hat ein Forderungspapier "Rehabilitation personenzentriert neu gestalten" entwickelt. Der BApK begrüßt die Forderungen und hat dazu eine Stellungnahme abgegeben. [PDF]

Desaströse Zustände (nicht nur) in hessischen Kliniken

Zum TV-Bericht des "Team Wallraff" über Zustände in der Psychiatrie hat der Landesverband Hessen der Angehörigen psychisch Kranker eine Stellungnahme verfasst. [PDF]

Psychische Erkrankungen und Behandlung

Die Wiederkehr des Elektroschocks

Im Vorfeld der letzten Jahrestagung der DGSP fand ein Symposion mit dem Titel "Die Wiederkehr des Elektroschocks. Legitime Therapie oder verantwortungslose Schädigung?" statt. In zwei Video-Mitschnitten wird die Veranstaltung dokumentiert. [Link] [Auf dem Foto Peter Lehmann]

Defizite in der Patientenversorgung eingeräumt

Ärztezeitung: Nach einem TV-Bericht des "Team Wallraff" (rtl) über Missstände in der geschlossenen Psychiatrie des Klinikums Höchst hat das Frankfurter Krankenhaus Defizite in der Patientenversorgung eingeräumt. [Link] [Siehe auch den Newsletter vom 28. März]

Merkblätter zur psychischen Entwicklung

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat gemeinsam mit verschiedenen Organisationen Merkblätter zum Thema "seelisch gesund aufwachsen" entwickelt. Kinder- und Jugendärzte geben diese im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen U1 bis U9 an die Eltern aus. [Link]

S3-Leitlinie zu Schizophrenie

Die DGPPN hat eine neue S3-Leitlinie Schizophrenie herausgegeben [Kurzfassung als PDF]. Auch der BApK war am Konsensusprozess beteiligt. [Link]

Krisentelefon für psychisch Kranke in Hamburg

Rechnerisch ist das psychiatrische Versorgungsangebot in Hamburg ausreichend. Doch der Psychiatriebericht offenbart Lücken. Ein Krisentelefon soll helfen, Betroffenen in jedem Bezirk wohnort- und zeitnah zu helfen. [Link] [Siehe auch den Newsletter vom 14. März]

Selbsthilfe

Angehörige im Tausch

Das Projekt Angehörige im Tausch (AniTa) bietet eine neue Art der Unterstützung an, wenn Familienmitglieder weiter entfernt leben: Sie vernetzen sich mit anderen Angehörigen und "tauschen" die Fürsorge. Während man sich z.B. um einen alten Menschen in der Nähe kümmert, erhält die angehörige Person Unterstützung durch einen "Tauschpaten" oder eine "Tauschpatin" in der Nähe. [Link]

Psychiatriepolititk

Weiterentwicklung der Hilfen für psychisch erkrankte Menschen

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) führt einen Dialog zur Weiterentwicklung der Hilfen für psychisch erkrankte Menschen durch. Die Aktion Psychisch Kranke e.V. hat im Auftrag des BMG eine Geschäftsstelle eingerichtet und organisiert den Dialog. Dazu wurde eine Internetseite eingerichtet. [Link]

Neue Wendung in mutmaßlichem Forschungsskandal

Spektrum der Wissenschaft: Die Psychiatrie-Koryphäe Hans-Ulrich Wittchen soll Mitarbeiter angewiesen haben, Daten für die Studie zur Personalausstattung an Psychiatrien zu "duplizieren". Eine Untersuchungskommission der TU Dresden will die Anschuldigungen nun eingehend prüfen. Wittchen widerspricht den Vorwürfen. Marc Scheloske berichtet. [Link] [Siehe auch den Newsletter vom 28. Februar]

Auszeichnungen

Türen auf für einen neuen Blick auf die Psychiatrie

Die DGPPN sucht jedes Jahr innovative Arbeiten und Projekte, die Türen öffnen und einen neuen Blick auf auf die Psychiatrie ermöglichen. Ausgelobt werden Preise in den Kategorien Wissenschaft, Versorgung und Gesellschaft mit rund 100.000 Euro. Einreichungen sind bis zum 2. Juni möglich. [Link]

Recht und Gesetz

Hilfe für Familien mit Kindern psychisch kranker Eltern

Gemeindepsychiatrische Träger bieten meist Hilfen basierend auf unterschiedlichen Sozialgesetzbüchern an. Damit haben sie die Möglichkeit, bei komplexen Bedarfen Unterstützung aus einer Hand zu realisieren. Dies wird in dem praxisnahen Rechtsgutachten "Ist‐Analyse zu Hilfe und Versorgung in Familien mit Kindern psychisch kranker Eltern" im Auftrag des AFET Bundesverband für Erziehungshilfe e.V. als ein geeigneter Weg zur Realisierung von Komplexleistungen beschrieben. [PDF]

Eilantrag wegen Wahlrecht für Menschen mit Behinderung

Ärzteblatt: Mit einem Eilantrag zur Teilnahme von Menschen mit gerichtlich bestellter Betreuung an der Europawahl will sich das Bundesverfassungsgericht in einer mündlichen Verhandlung am 15. April befassen. [Link] [Siehe auch den Newsletter vom 28. März]

Hohe Suizidrate in deutschen Gefängnissen

Ärztezeitung: In deutschen und österreichischen Gefängnissen liegen die Suizidraten laut einer neuen Übersicht höher als in vielen anderen Mitgliedstaaten des Europarats. Deutschland kommt auf eine Suizidrate von 11,8 pro 10.000 Gefangene. [Link]

Neue Medien und Internet

E-Mails, die Leben retten können

tageszeitung (taz): Suizide unter Jugendlichen steigen. Mit einer E-Mail-Beratung der Caritas wollen Gleichaltrige helfen. Elisabeth Nöfer geht der Frage nach, ob sie die "Generation Smartphone" erreichen. [Link]

Zeitschrift "Soziale Psychiatrie"

Die Aktuelle Ausgabe der Zeitschrift der DGSP dokumentiert die Jahrestagung 2018 mit dem Titel "Sozialpsychiatrische Versorgung unter dem Gesichtspunkt gesellschaftlicher Ungleichheiten". Drei Beiträge stehen kostenlos als PDF zur Verfügung, ebenfalls das Editorial [PDF], das Inhaltsverzeichnis [PDF] sowie zusätzliche Buchbesprechungen. [Link]

Impressum

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