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Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen

BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

BApK-Newsletter 15/2019 (02. August)

Vorstand des BApK trifft Innenminister des Landes NRW

Am 20. Juli 2019 fand in Düsseldorf ein Treffen zwischen dem NRW-Innenminister Herbert Reul und den Vorstandsmitgliedern des BApK, Dr. Friedrich Leidinger und Wiebke Schubert (Vorsitzende LV Nordrhein-Westfalen), statt. Anlass war der Beitrag "Wenn Wahnvorstellungen zum Tatmotiv werden" in der Tageszeitung „Die Welt“. Zwei renommierte forensische Psychiater werfen der Landesregierung unter Hinweis auf die „Amok-Fahrten“ in Münster und Bottrop darin fahrlässiges Verhalten vor. Während des Gesprächs haben beide Seiten ihre Ansichten zu den Vorschlägen der forensischen Psychiater ausgetauscht. [Bericht als PDF-Datei]

Rechtratgeber

Für die überarbeitete und aktualisierte Broschüre "Unser gutes Recht. Rechtsratgeber für Angehörige" des Landesverbandes Bayern der Angehörigen psychisch Kranker e.V. haben wir im letzten Newsletter leider einen falschen Link hinterlegt. Hier ist der richtige: [PDF]

Selbsthilfe für Angehörige

Noch immer gibt es Vorurteile gegenüber psychisch kranken Menschen. Darunter leiden Betroffene – und deren Familien. Karl Heinz Möhrmann, Vorsitzender des Landesverbandes Bayern der Angehörigen psychisch Kranker e.V. und Mitglied des BApK-Vorstandes, hat darüber einen Artikel für die Mittelbayrischen Zeitung geschrieben. [Link]

Psychische Erkrankungen und Behandlung

Psychische Hintergründe von Beziehungstaten

Ärztezeitung: Gewalt gegen Frauen ist keine Seltenheit. Dabei sind die Täter laut BKA- und UN-Daten meist die Ehemänner oder Partner. Der Psychologe Christian Winkel erklärt, wieso Männer zu Tätern werden. [Link]

Traumatisierte Flüchtlinge warten rund sieben Monate auf Therapie

Ärzteblatt: Die Bundesregierung unterstützt 53 Behandlungszentren für trau­matisierte Flüchtlinge und Folteropfer. Trotz dieser Unterstützung mussten Betroffene im Jahr 2017 im Schnitt 7,3 Monate auf einen Therapieplatz warten. [Link]

Liebeskummer kann tödlich sein

Spiegel Online: Liebeskummer wirkt sich unterschiedlich aus. Der eine leidet zwei Monate, der andere mehrere Jahre. Und manche werden sogar schwer krank. Experten erklären, warum man das "Broken-Heart-Syndrom" nicht unterschätzen darf. [Link]

Gesellschaft

In der "Gesundheitsfabrik"?

der Freitag: Das Krankenhaus ist nicht nur Gesundheitsfabrik, es ist Schauplatz der eigenen Lebenserzählung. David Fuchs über eine Debatte, die derzeit - angestoßen von einer Studie der Bertelsmann Stiftung - geführt wird. [Link]

Kisten voller Leben

EPPENDORFER: Was macht das Leben aus? Was hat etwas ver-rückt, was geholfen? Über mehrere Jahre haben sich Menschen mit psychischen Erkrankungen in einem Projekt im Kunsthaus Rickling mit ihren Biografien auseinandergesetzt. Die Ergebnisse haben sie in Kisten gepackt und kunstvoll gestaltet. Bis September sind die Werke zu sehen. [Link]

Recht und Gesetz

Checklisten zum Bundesteilhabegesetz

Das Bundesteilhabegesetz wird am 1. Januar 2020 in Kraft treten. Damit ändern sich viele Leistungen für Menschen mit Behinderung. Die Lebenshilfe hat dazu verschiedene Checklisten in leichter und schwerer Sprache veröffentlicht. [Link]

Arbeit

Enormer Anstieg der Fehltage wegen psychischer Leiden

Die Zahl der Tage, an denen berufstätige DAK-Versicherte wegen Depressionen oder anderer psychischer Erkrankungen nicht zur Arbeit gehen konnten, hat sich nach dem Psychoreport 2019 [PDF] der DAK binnen 20 Jahren verdreifacht. [Link]

Outing ist immer noch heikel

taz: Früher wurden seelische Beschwerden oft hinter anderen Diagnosen versteckt. Doch in der freien Wirtschaft ist ein Outing nach wie vor problematisch. Ein Kommentar von Barbara Dribbusch. [Link]

Junge psychische kranke Menschen

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift "Kerbe" beschäftigt sich mit dem Thema "Junge psychisch kranke Menschen". Es werden sowohl theoretische Aspekte beleuchtet als auch Unterstützungsangebote anhand von Projekten und spezialisierten Angeboten. Der Artikel "Psychisch kranke Kinder und Jugendliche in Deutschland – gut versorgt?" von Michael Kölch [PDF] kann als Leseprobe kostenlos heruntergeladen werden. [Link]

Sommermix

Die Zeitschrift "Soziale Psychiatrie" gibt einen bunt gemischten Überblick über aktuelle Themen der Sozialpsychiatrie. U. a. die Beiträge "Psychiatrie und Sicherungsauftrag - ist das noch gewollt?" von Heinz Kammeier [PDF] und "Pharmaeinfluss in der Psychiatrie" von Sabine Hensold [PDF] stehen als kostenlose Leseprobe zur Verfügung. [Link]

Neue Medien

Depressiv durch Facebook und Co.

Informationsdienst Wissenschaft: In sozialen Netzwerken zeigen alle ihr Leben von der Sonnenseite. Wer sich hier umschaut, dessen Selbstwertgefühl kann leicht leiden. In Gefahr, dadurch depressive Symptome zu entwickeln, sind vor allem Nutzer/innen, die soziale Netzwerke passiv nutzen. [Link]

Ilja Ruhl meint über das neue Buch von Asmus Finzen in der Zeitschrift "Soziale Psychiatrie": "Wer interessante Anregungen und Argumente zur Diskussion um Normalität und Abweichung, Gesundheit und Krankheit im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen sucht, wird fündig." [Zur Buchbesprechung]

Asmus Finzen: Normalität – Die ungezähmte Kategorie in Psychiatrie und Gesellschaft. Psychiatrie Verlag, 2018, 144 S., 20 Euro

Streiflichter

Mensch, Narziss!

ZEIT ONLINE: Wider besseres Wissen arbeitet der Mensch an der Zerstörung seiner eigenen Lebensgrundlagen. Rational ist das kaum zu erklären. Wie kann das sein? Eine Kolumne von Ferdinand Otto. [Link]

Die gefälschte Fälschung

Spektrum der Wissenschaft: Viele Menschen bezweifeln bis heute, dass Astronauten im Juli 1969 den Mond betreten haben. Schuld daran ist eine hartnäckige Verschwörungstheorie. Von Sebastian Hollstein. [Link]

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