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Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen

BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

BApK-Newsletter 19/2019 (25. September)

Dieses Jahr wird zum ersten Mal der Deutsche Verlagspreis auf der Buchmessse in Frankfurt verliehen. 66 kleine und unabhängige Verlage können sich über diese Auszeichnung freuen - unter anderem der Psychiatrie Verlag, zu dessen Gesellschaftern der BApK gehört. Wir gratulieren! Der Verlag ist vom 16. bis 20. Oktober auf der Buchmesse in Halle 3.1 am Stand G74 zu finden. [Link]

Angehörige und Selbsthilfe

Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil

Das Kontaktgespräch Psychiatrie, an dem auch der BApK beteiligt ist, hat die Handlungsempfehlungen "Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil - Komplexe Hilfen in der Lebenswelt sichern!" fachpolitisch konkretisiert und seine Forderungen formuliert. [PDF]

Soziale Phobie

Klaus Nitschke ist Sprecher der Bonner Selbsthilfegruppe "Schritt vorwärts". Er lebt seit vielen Jahren mit einer sozialen Phobie. In einem Interview mit dem BApK erklärt er die Erkrankung und welche Unterstützung er in seiner Selbsthilfegruppe erfährt. [Link]

Seminar in Hamburg: Geschwister psychisch erkrankter Menschen

Der Landesverband Hamburg der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e. V. bietet am 26. Oktober ein Semimar "Ihr seid auch meine Eltern – Geschwister psychisch erkrankter Menschen" ein. Dank einer Förderung durch die AOK können Reisekosten und Zuschüsse für Übernachtung erstattet werden. [Informationen als PDF]

Psychische Erkrankungen und Behandlung

Richtlinie zur Personalausstattung

Am 19. September hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Richtlinie zur Personalausstattung in Psychiatrie und Psychosomatik beschlossen [Pressemeldung]. In der Stellungnahme der DGPPN heißt es dazu: Sie "ist ein Affront für alle Betroffenen, Angehörigen und in der Psychiatrie Beschäftigten. (...) Statt der notwendigen Verbesserung der Personalschlüssel droht Personalabbau." [Stellungnahme]

Gesellschaft

Gibt es bald keine Kinder mit Down-Syndrom mehr?

DIE ZEIT: Schon vor der Geburt lässt sich mithilfe eines Bluttests recht sicher feststellen, ob das ungeborene Kind beispielsweise das Down-Syndrom (Trisomie 21) hat. Die Untersuchung ist jetzt eine Regelleistung der Krankenkassen. DIE ZEIT hat zu diesem Anlass eine Vielzahl von Artikeln zum Thema Pränataldiagnostik zusammengestellt. [Link]

Vorsicht, Ferndiagnose!

Übermedien: Etwas Schlimmes ist passiert, ein schwere Straftat, und alle wollen wissen, wie es dazu kommen konnte. Kriminologen/innen und Psychiater/innen sollen in kürzester Zeit die Tat und ihre Hintergründe erklären. So geschieht es immer wieder, kritisiert Hinnerk Feldwisch-Drentrup. [Link]

Immer häufiger gibt es Verletzte

DIE ZEIT: Blaue Flecke, Schnittwunden, Zwangsfixierungen: In der Psychiatrie nimmt die Gewalt zu, Mitarbeiter/innen und Patienten/innen sind am Limit. Nike Heinen hat die Ergotherapeutin Maja Schauberick befragt, die seit 32 Jahren in der Psychiatrie im Universitätsklinikum Eppendorf in Hamburg arbeitet. [Link]

Knausgård und der andere Munch

Der norwegische Maler Edvard Munch (Ausschnitt "Selbstbildnis") litt viele Jahre unter Agoraphobie und Depressionen und hatte Suizidgedanken. In seinen frühen Arbeiten hat er diese psychischen Befindlichkeiten sichtbar gemacht. Später gesund geworden, vollzog sich auch ein künstlerischer Wandel. Der Schriftsteller Karl Ove Knausgård hat für eine Ausstellung in der Kunstsammlung NRW in Düsseldorf eine Auswahl selten gezeigter Arbeiten von Munch zusammengestellt. Zeitgleich ist sein Buch "So viel Sehnsucht auf so kleiner Fläche - Edvard Munch und seine Bilder" erschienen.

Internet und neue Medien

Online-­Interventionen nicht ohne Diagnose

Internetgestützte und mobilbasierte Interventionen (IMI) können die psycho­the­rapeutische Versorgung sinnvoll ergänzen – Ersatz für eine/n Psychotherapeuten/in oder Psychiater/in sind sie hingegen nicht. Das ist das Fazit des "Zukunftsforums" des Verbandes der Ersatzkassen. [Link]

Im virtuellen Behandlungsraum

Medizinstudierende der Ruhr-Universität Bochum sollen künftig psychi­a­trische Untersuchungsgespräche mit sogenannten Avataren üben. Sie erhalten dazu eine Virtual-Reality-Brille und treffen die digitalen Patientenkonstrukte in einem virtuellen Behandlungsraum. [Link]

Internationales

Europäischer Aktionsplan für psychische Gesundheit

Er ist zwar schon aus dem Jahr 2015, aber wenig bekannt. Der Europäische Aktionsplan für psychische Gesundheit (2013–2020) verfolgt sieben miteinander verknüpfte Ziele und propagiert wirksame Maßnahmen, mit denen psychische Gesundheit und Wohlbefinden gefördert werden sollen. [PDF]

Hunderttausende Drogensüchtige

taz: Mit dem Schmerzmittel Oxycontin hat Purdue Pharma Milliarden verdient – und Hunderttausende süchtig gemacht. Nun versucht der US-Pharmakonzern über einen Vergleich die vielen Klagen zu umgehen und hat Gläubigerschutz beantragt. [Link]

Migration und Flucht

24 Millionen Kinder brauchen psychologische Hilfe

Millionen Kinder in Konfliktgebieten und auf der Flucht sind extremen psychischen Belastungen ausgesetzt. Und sie erhalten keine professionelle Hilfe, die ihre seelische Gesundheit stabilisieren könnte. Save the Children schätzt, dass allein in den besonders umkämpften Gebieten weltweit mehr als 24 Millionen Kinder psychologische Hilfe benötigen. [Link]

Dabei sein

Borderline-Tag

Am 11. und 12. Oktober findet ein Borderline-Tag in Köln statt. Getragen von der Eckhard Busch Stiftung und weiteren Organisation und Einrichtungen werden eine wissenschaftliche Vortagung und ein Informationstag für die Öffentlichkeit angeboten. [Link]

Zeitschriften

Die neue Ausgabe der Zeitschrift EPPENDORFER macht mit einer gefährlichen Entwicklung in der Akutpsychiatrie auf: Der Zunahme von Gewalt und Zwang auf den Stationen. Weitere Themen u.a.: Ein Portrait der Grünen-Bundestagsabgeordneten und Psychiaterin Dr. Kirsten Kappert-Gonther und eine Ausstellung über Edvard Munch (siehe oben). [Link]

Streiflicht

Weil Geld doch glücklich macht..

taz: Die Berliner Psychotherapeutin Eluada Gulistan hat die neue Pecunia-Therapie gegen Depressionen entwickelt. Ein Interview zum schmunzeln von Christian Y. Schmidt. [Link]

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