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Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen

BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

BApK-Newsletter 18/2020 (27. August)

Die Internetseite des BApK-Projektes "Locating your Soul" ist online. Jungen Menschen wird damit eine Plattform geboten, um über ihre Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen als Betroffene, Angehörige oder Freunde zu sprechen. Der erste Themenschwerpunkt ist "Body and Mind". Folgen kann man dem Projekt auch bei Instagram. [Internetseite]

Psychische Erkrankungen und Behandlung

► Was mit psychisch Kranken im Maßregelvollzug passiert

Deutschlandfunk: In den forensischen Kliniken des Maßregelvollzugs soll psychisch Kranken, die straffällig geworden sind, geholfen werden. Aber in den hochgesicherten Anstalten fehlen Standards und öffentliche Kontrolle. Für die Patient*innen ist der Alltag ein Kampf gegen Ungewissheit, Willkür und das Vergessenwerden. Ein Feature von Carolin Haentjes und Antonia Märzhäuser. [Link]

► Keine Lust

Spektrum der Wissenschaft: Manche Menschen mit psychischen Erkrankungen fühlen sich nicht nur niedergeschlagen, sondern empfinden auch keinerlei Freude mehr. Corinna Hartman fragt, wie man ihnen helfen kann. [Link]

► Wie Musik helfen kann

Ärztezeitung: Gemeinsames Singen tut gut. Doch wie lässt sich das therapeutisch sinnvoll nutzen, etwa bei Demenzkranken? Im Podcast berichtet Musiktherapeut Professor Lutz Neugebauer von aktuellen Projekten und eigenen Erfahrungen. [Link]

► Wie PTBS-Hund Yoshi Julia hilft, ihren Alltag zu bewältigen

ze.tt: Für Julia können schon Alltagssituation wie Einkaufen oder Bahn fahren unglaublichen Stress bedeuten. Sie leidet unter einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung. Assistenzhund Yoshi soll ihr jetzt helfen, wie Laura Dahmer berichtet. [Link]

► "Biologisch gesehen gibt es die psychiatrischen Diagnosen nicht"

Spektrum der Wissenschaft: In der Psychiatrie denke man noch immer in Schubladen, sagt Anke Hammerschlag von der Universität Amsterdam. Doch laut ihrer Forschung verbergen sich hinter verschiedenen psychischen Erkrankungen oft dieselben Gene, und die Störungen bilden große Cluster. Im Interview mit Anouk Bercht erklärt sie, warum das auch für die Therapie wichtig ist. [Link]

Gesellschaft

► In Kontakt bleiben – Psychische Belastungen stärker beachten

Die erste Welle der Corona-Pandemie hatte massive psychische Konsequenzen. Vor allem die Kontaktsperren und deren Folgen haben viele Menschen überfordert. Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) fordert zusätzliche Schutzkonzepte bei einer zweiten Corona-Welle für besonders gefährdete Menschen. [Link]

► "Der Autismus meines Mannes bereichert mein Leben"

ze.tt: Dorothea ist mit einem Autisten verheiratet. Welche Besonderheiten ergeben sich dadurch für das Paar im Alltag? Konrad Wolf hat nachgefragt. [Link]

► Einsamkeit ist keine Krankheit

ZEIT ONLINE: Der eine hat sie, wenn er allein ist, die andere, wenn sie unter Menschen ist: Einsamkeit. Nur ist sie weder Diagnose noch Epidemie. Ein Essay von Jakob Simmank über ein Missverständnis. [Link]

► Wie arbeitet eigentlich der Ethikrat?

Ärztezeitung: Wissenschaft und Politik sind oft nur schwer unter einen Hut zu bringen: Doch das muss der Deutsche Ethikrat leisten – auch jetzt in der Corona-Pandemie. Wie das Gremium sich dieser Herausforderung stellt, erläutert die neue Vorsitzende Professor Alena Buyx im Podcast. [Link]

► Lena Marie oder das wahre Gesicht der Anorexie

Der Dokumentarfilm (Foto: Screenshot) auf Arte ist ein doppeltes Porträt: das einer Künstlerin und das einer Erkrankung. Als die norwegische Fotografin Lene Marie Fossen kurz vor dem internationalen Durchbruch stand, litt sie bereits an Magersucht im fortgeschrittenen Stadium: Sie hatte im Alter von zehn Jahren beschlossen, nicht mehr zu essen, um nicht erwachsen zu werden. [Link]

Geschichte

► Wissen über den Missbrauch der Medizin im Nationalsozialismus

Ärzteblatt: Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, will angehen­den Ärzt*innen in ihrer Ausbildung mehr Wissen über den Missbrauch der Medizin während des Nationalsozialismus vermitteln lassen. [Link]

Forschung

► Vertrauensvolle Zusammenarbeit fördert den Therapieerfolg

Eine vertrauensvolle Beziehung und eine gezielte Zusammenarbeit zwischen Therapeut*in und Patient*in sind für die erfolgreiche Behandlung psychischer Erkrankungen zentral. Dies zeigt eine Task Force der American Psychological Association (APA) in einer Serie von Metastudien. [Link]

Internet und neue Medien

► Wirksamkeit von iFightDepression

Eine Studie des Forschungszentrums Depression der Stiftung Deutsche Depressionshilfe spricht für die gute Wirksamkeit des Online-Programms iFightDepression bei leichter und mittelgradiger Depression. Es handelt sich um ein internetbasiertes, kostenfreies Selbstmanagement-Programm. [Link]

► Was man seinem Therapeuten nie erzählen würde

Süddeutsche Zeitung: Ein Smartphone verrät viel über seine/n Besitzer*in. Dieses Wissen könnte Psychotherapeut*innen bei der Behandlung von Depressionen und anderer psychischer Krankheiten helfen. Wie das funktionieren soll, beschreibt Jan Schwenkenbecher. [Link]

► Patientendaten digital

Daten von Psychotherapie-Patient*innen sind besonders sensibel. Die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung fordert deshalb Nachbesserungen bei der ersten Version der elektronischen Patientenakte (ePA). [Link]

Stellenausschreibung

Mitarbeiter*in für Öffentlichkeitsarbeit gesucht

Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) sucht zum 1. November eine*n Mitarbeiter*in für Öffentlichkeitsarbeit und redaktionelle Mitarbeit an der Fach- und Mitgliederzeitschrift "Soziale Psychiatrie" in Teilzeit (25 Wochenstunden) als Elternzeitvertretung bis Ende August 2022. [Ausschreibung als PDF]

Streiflichter

► "Vielleicht wagen jetzt mehr Menschen einen Neuanfang"

brandeins: Stefan Bauberger begleitet in einem Meditationszentrum Menschen bei Umbrüchen im Leben. Ein Gespräch mit Thomas Ramge über die große Krise und persönliche Folgen. [Link]

► Antidepressiva machen Fische zur leichten Beute

Informationsdienst Wissenschaft: Rückstände von Arzneimitteln in Gewässern wirken auch bei Fischen. Besonders starke Effekte haben Medikamente zur Behandlung von Depressionen. Bei ihnen verlieren die Fische ab einer bestimmten Konzentration der Substanzen im Wasser ihre natürliche Reaktion auf Stress. [Link]

Impressum

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