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Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen

BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

BApK-Newsletter 25/2020 (03. Dezember)

Aus dem BApK-Videoprojekt Trialogische Aufklärung ist ein neues Video zum Thema Zwangserkrankungen entstanden. Darin schildern ein Betroffener, ein Angehöriger und ein Arzt, wie sie aus ihrer Sichtweise Zwangsstörungen wahrnehmen. [Link]

► Angehörige, wo seid Ihr?

Der BApK hat zusammen mit mehreren Landesverbänden einen Aufruf verfasst. Darin werden die Angehörigen psychisch erkrankter Menschen aufgerufen, sich für ihre Rechte zusammenzuschließen und von ihren Erlebnissen in der Corona-Pandemie zu berichten. [Link]

► Die Familie – Notnagel der psychiatrischen Versorgung?

In einem offenen Brief weist der Landesverband Hamburg der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e. v. (LApK) auf die Folgen der Coronapandemie für psychisch erkrankte Menschen und ihre Familien hin. [PDF]

Der Landesverband hat auf seiner Mitgliederversammlung am 22. September ebenfalls "Politische Forderungen" beschlossen. [PDF]

► Wie Angehörige lernen, sich selbst zu helfen

Ein Film über die Qualifizierung zu Angehörigen-Peer-Beraterinnen und -Beratern beim ApK Landesverband Berlin e.V. [Link]

► 30 Jahre Landesverband Bayern

Über seine Gründung vor 30 Jahren berichtet der Landesverband Bayern der Angehörigen psychisch Kranker e.V. in seiner Zeitschrift "unbeirrbar" [PDF] und hat zu diesem Anlass eine neue Internetseite einrichten lassen. [Link]

► Informationsmappe für Angehörige

Die Bezirkskliniken Mittelfranken bieten eine Informationsmappe für Angehörige zum Download an. [PDF]

► Krisenerfahrene Gesprächspartner*innen am Telefon

Der Landesverband Bayern Psychiatrie-Erfahrener e.V. hat aufgrund des erneuten Lockdowns eine Telefonhotline für Menschen eingerichtet, die in der Pandemie leiden. Die Nummer 0151/51756840 ist dienstags, donnerstags und samstags von 17 bis 19 Uhr erreichbar. [Link]

Psychische Erkrankungen und Behandlung

► Förderung der Gruppen­psychotherapie

Ärzteblatt: Die psychotherapeutische Behandlung in einer Gruppe ist ein wichtiges Angebot für psychisch kranke Menschen, das zu wenig genutzt wird. Der Gemeinsame Bundes­aus­schuss (G-BA) will deshalb ein neues niederschwelliges Be­handlungsangebot einführen und hat die Psychotherapie­richt­linie [PDF] dahingehend ergänzt. [Link]

► Stress und Depressionen bei Männern

Spektrum der Wissenschaft: Dr. Gernot Langs, Chefarzt an der Psychosomatischen Klinik Bad Bramstedt, erläutert im Podcast, wie Stress und Depressionen von Männern wahrgenommen werden. [Link]

► Kindern Depression erklären

ze.tt: Mutter oder Vater zu sein, ist oft anstrengend genug. Wenn dann eine Depression dazu kommt, wirkt sich das auch auf die Kinder aus. Zwei Mütter erzählen Jessica Wagener, wie sie damit umgehen und ihren Kindern ihre Depression erklären. [Link]

► Psychisch kranke Kinder und Jugendliche intensiv versorgen

Psychisch schwer erkrankte Kinder und Jugendliche in Deutschland benötigen laut Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) eine intensivere ambulante Versorgung als bislang. [Link]

► Kiffen hilft kurzfristig gegen Zwänge

Spektrum der Wissenschaft: Der Konsum von Cannabis scheint die Symptome einer Zwangsstörung vorübergehend abzumildern. Langfristig ist Kiffen aber kein Heilmittel für Betroffene, meint Joachim Retzbach. [Link]

Gesellschaft

► Maßnahmen zum Schutz psychischer Gesundheit

Ärzteblatt: Die Covid-Pandemie hat Auswirkungen auf die psychische Gesundheit, insbesondere wegen der sozialen Isolation. Darauf hat Andreas Heinz, Präsident der DGPPN anlässlich des Jahreskongresses hingewiesen, der vom 26. bis 28. November digital stattfand. [Link]

► Entlastung ist nur kurzfristig

taz: Psychisch Erkrankte, Paare, Singles: Der "Lockdown light" kann sich auf Menschen unterschiedlich auswirken. Psychotherapeutin Kristina Schütz erklärt warum. [Link]

► Psychiatrie-Barometer

Themenschwerpunkte des aktuellen Psychiatrie-Barometer des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) sind u. a. die neue Richtlinie zur Personalausstattung (PPP-RL) und der Fachkräftemangel in der Psychiatrie. [PDF]

► Was macht der Klimawandel mit der Psyche?

Deutschlandfunk: Es gebe eine Reihe von Wegen, auf denen der Klimawandel die psychische Gesundheit beeinträchtige, meint der Psychiater und Direktor des Zentralinstituts für seelische Gesundheit Andreas Meyer-Lindenberg im Interview. [Link]

► Zahl der Suizide gesunken

Ärzteblatt: Die Zahl der Suizide in Deutschland ist seit Jahren tendenziell leicht rückläufig. Das berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP. Im Jahr 2012 nahmen sich danach 9.890 Menschen in Deutschland das Leben, 2016 9.838 Menschen und 2018 9.396 Menschen. [Link]

► "Gott", der Film und die Kritik

EPPENDORFER: Dem Film "Gott von Ferdinand von Schirach" (bis zum 23. Dezember in der ARD-Mediathek) über das Recht auf Suizid folgten eine Zuschauerabstimmung und eine Diskussion bei "hart aber fair". Mediziner*innen und Psycholog*innen haben den Film in einem offenen Brief kritisiert. [Link]

► Darf ich sterben, wie ich will?

Spektrum der Wissenschaft: Darf der Staat da mitentscheiden und wer darf mir eigentlich helfen, wenn ich mir nicht mehr alleine das Leben nehmen kann? Sterbehilfe ist umstritten. Natalie Grams spricht darüber im Podcast mit dem Palliativmediziner Dr. Benedikt Matenaer und dem Medizinrechtler Wolfgang Putz. [Link]

► E-Mental-Health im Podcast

In der zweiten Folge des Redseelig-Podcast der Echkard Busch Stiftung sprechen Paula Meßler und Melanie Czarnik über E-Mental-Health und Fachliteratur rund um psychische Krisen und Erkrankungen. Melanie Czarnik arbeitet im Psychiatrie Verlag in der Vertriebsleitung und beschäftigt sich mit E-Mental-Health. [Link]

Ausgezeichnet

► DGPPN-Preise 2020 – die Gewinner stehen fest

Mit einer Reihe von Preisen zeichnet die DGPPN jedes Jahr innovative und herausragende Arbeiten und Projekte aus, die einen neuen Zugang zu psychischen Erkrankungen vermitteln. Mit drei Preisen bildet das Thema Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen einen thematischen Schwerpunkt. [Link]

Die neue Ausgabe des Magazin "ich-du-wir" vom Netzwerk Angehörigenarbeit Psychiatrie Schweiz beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Selbstwirksamkeit aus Sicht der Angehörigen.

So wird u. a. den Themen nachgegangen: Wenn das Vertrauen in das eigene Handeln nicht mehr da ist, wie Angehörige Selbstwirksamkeit erleben sowie Management des Selbst. [PDF]

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