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Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen

BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

BApK-Newsletter 06/2021 (18. März)

Die Broschüre "Psychisch erkrankt. Und jetzt? Informationen für Familien mit psychisch erkrankten Menschen" des BApK ist als Neuauflage wieder erhältlich - als PDF-Datei und als gedruckte Version zum bestellen. [Link]

► Podcast für Angehörige

Der Podcast "angehören" ist für Angehörige psychisch erkrankter Menschen. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der ApK München und der Oberbayerischen Initiative für Angehörige psychisch Kranker. Themen waren bisher u.a.: Trauer und Angehörige, Beziehung und Partnerschaft sowie Belastbarkeit und Abgrenzung. [Link]

► Berater*innen gesucht

Die Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen (DGBS) sucht Angehörige von Menschen mit Bipolaren Störungen für das Beratungstelefon. Interesent*innen mögen sich per E-Mail (b.wagenblast@dgbs.de) oder telefonisch (07731 794869) melden. [Link]

► Gemeinsam durch die Depression

Mit einer Studie zur Onlinehilfe für Angehörige soll die Wirksamkeit eines Web-basierten Selbsthilfeprogramms für depressive Patient*innen durch einen standardisierten und individualisierten E-Mail-Support überprüft werden. [Link]

Psychische Erkrankungen und Behandlung

► Immer mehr junge Patient*innen erhalten eine Psychotherapie

Innerhalb von elf Jahren hat sich die Zahl der jungen Patient*innen mehr als verdoppelt. Das geht aus dem Arztreport [PDF] der Barmer hervor. [Link]

► Psychopharmaka? Kritischer Trialog

Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Menschen mit seelischen Krisen. Ebenso sind Menschen aus deren Umfeld eingeladen. Jede Veranstaltung wird trialogisch vorbereitet und geleitet. Am 12. April um 17 Uhr geht online es um das Thema "Scham oder Beschämung? Stigma durch Psychopharmaka". [Link]

► Torsten Sträter und seine Depressionen

Comedian Torsten Sträter hat es sich zur Aufgabe gemacht, der Depression das Stigma zu nehmen. In "Hirschhausens Sprechstunde" berichtet der Schirmherr der Deutschen Depressions-Liga, wie schwierig es nach wie vor ist, Verständnis für diese Krankheit zu vermitteln. [Link]

► "Die Magersucht wurde zu meiner Vertrauten"

jetzt: In einer Folge der Reihe "Talking Minds" erzählt Jenni von ihrer schweren Magersucht und den langen Monaten in der Psychiatrie. Ein Protokoll von Hanna Winterfeld. [Link]

Gesellschaft

► Bund setzt Zeichen für psychische Gesundheit

Wissen zu generieren, zu vernetzen und für die klinische Praxis verfügbar zu machen, ist Ziel der vom Bund geförderten Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung. Für das neue Deutsche Zentrum für Psychische Gesundheit sind jetzt sechs Standorte ausgewählt worden. Der BApK sowie der Landesverband Bayern der Angehörigen psychisch Kranker sind an der Entwicklung beteiligt. [Link]

► Kritik an Neubau auf dem "Nervenhügel" in Kiel

EPPENDORFER: Das Zentrum für Integrative Psychiatrie (ZIP) in Kiel wird neu gestaltet. Moderner und geräumiger soll das neue Bettenhaus der Unipsychiatrie werden – aber Psychiatrieerfahrene und Mitglieder der Unabhängigen Beschwerdestelle kritisieren, dass sie in die Planungen nicht einbezogen waren. [Link]

► "Ohne Hoffnung kommt hier keiner durch"

derFreitag: Der Psychiater und Stressforscher Mazda Adli erklärt im Gespräch mit Konstantin Nowotny die Zusammenhänge zwischen Pandemie, Wirtschaftskrise und psychischen Erkrankungen und gibt Tipps für gegenseitige Unterstützung. [Link]

► Jugend in der Klimakrise

Kontext/Wochenzeitung: Für junge Aktivist*innen endet der Kampf gegen die Klimakrise immer häufiger in der Psychiatrie. Das ist nicht nur ein persönliches Problem. Hinter psychischen Erkrankungen stecken gesellschaftliche Strukturen, meint Minh Schredle. [Link]

► Aufklärung erreicht Mehrheit der Kranken nicht

Aufklärungs- und Hilfsangebote kommen bei der Mehrheit der Menschen mit chronischen und schweren Erkrankungen nicht an. Das zeigt eine Befragung des Institutes YouGov im Auftrag der Siemens-Betriebskrankenkasse (SBK). [Link]

► Künstliche Intelligenz für die persönliche Gesundheitsförderung

Wissenschaftler*innen des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit und der Universität Ulm wollen gemeinsam mit jungen Menschen eine KI-basierte Gesundheits-App entwickeln. [Link]

► Depression auf Twitter sichtbar gemacht

Depression ist tödlicher als viele Seuchen - doch die Erkrankung ist oft unsichtbar. Darauf wollen Nutzer*innen auf Twitter nun mit einer Aktion unter #FaceTheDepression aufmerksam machen.

Forschung

► Renommierter Psychologe unter Betrugsverdacht

Süddeutsche Zeitung: Hans-Ulrich Wittchen soll Daten für die wichtigste psychiatrische Studie der letzten Jahrzehnte gefälscht und sie somit wertlos gemacht haben. Hinweise auf privat verwendete Forschungsmittel werfen weitere Fragen auf. Von Marc Scheloske. [Link]

► Aufgabenverteilung in der Familie und psychische Probleme

Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn führt ein Forschungsprojekt zum Thema Aufgabenverteilung in der Familie und ihren Einfluss auf die spätere Entwicklung durch. Für eine Befragung werden Teilnehmer*innen gesucht, die in ihrer Kindheit/Jugend besonderen Herausforderungen ausgesetzt waren, wie z.B. einer psychischen Erkrankung eines Elternteils. [Link]

► Digitale Gesundheitsanwendung für psychische Erkrankungen

Die Freie Universität Berlin möchte untersuchen, wie hilfreich eine App für Menschen mit leichten bis mittelschweren psychischen Erkrankungen ist. Für die Studie werden Teilnehmer*innen gesucht. [Link]

Jürgen Karras meint in der Zeitschrift Soziale Psychiatrie: "Der Heerschar reduktionistischer, vom Gehirn eindimensional besetzter Psychiater sei dieses faszinierende Buch einer Schriftstellerin zur Fortbildung und Erweiterung ihres oftmals arg schmalen Blickwinkels dringendst empfohlen." [mehr]

Siri Hustvedt: Die zitternde Frau. Eine Geschichte meiner Nerven. Rowohlt Taschenbuch, 236 Seiten, 10 Euro

Recht und Gesetz

► Merkblatt zur Grundsicherung

Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. (bvkm) hat sein Merkblatt zur "Grundsicherung nach dem SGB XII" aktualisiert. Es richtet sich an erwachsene Menschen mit Behinderung. Diese können Leistungen der Grundsicherung nach dem SGB XII beziehen, wenn sie dauerhaft voll erwerbsgemindert sind. [PDF]

Streiflicht

► Warum sind Morde so faszinierend?

Fiktive Horrorgeschichten, aber auch echte Mordfälle ziehen Menschen schon immer an. Warum eigentlich? Ein Gespräch mit der Psychologin Lydia Benecke im "ÄrzteTag"-Podcast über den beständigen Crime-Hype und die Faszination für das "Böse". [Link]

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