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Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen

BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

BApK-Newsletter 08/2021 (15. April)

Über Grenzen des Small Talks und ihre Erfahrungen bei einem Gespräch an der Bar über psychische Probleme berichtet Redakteurim Kim aus dem BApK-Projekt Locating your Soul (die Illustration ist von der Redakteurin Antonia). [Link]

Auf der Instagram-Seite des Projektes beantwortet Dr. Christiane Tilly im Video-Interview Fragen zum selbstverletzenden Verhalten. [Link]

► Selbsthilfenetz des BApK

Der BApK möchte sein Selbsthilfenetz um Gruppen zum Thema Postpartale Depression sowie um Angehörigen- und Betroffenengruppen erweitern, die sich aktuell online treffen. Kontakt über die Projektleiterin Kerstin Riemenschneider: riemenschneider.bapk@psychiatrie.de.

► Erfahtungsaustausch online

Der Landesverband Bayern der Angehörigen psychisch Kranker e.V. bietet Selbsthilfegruppen für Angehörige online an: Am Montag, den 19. April (19 bis 21 Uhr) für Geschwister von psychisch erkrankten Menschen und am Donnerstag, den 22. April (19 bis 21 Uhr) für erwachsene Kinder von psychisch erkrankten Menschen. Telefonisch Anmeldung unter 089-51086325 oder per E-Mail: info@lapk-bayern.de.

► SeelenLaute

Die neue Ausgabe der Selbsthilfezeitung für seelische Gesundheit "SeelenLaute" steht als PDF-Datei zur Verfügung. [PDF]

► GeschwisterNetz

Die Lebenshilfe bietet für Geschwister von Menschen mit Beeinträchtigung das GeschwisterNetz als Plattform zum Austausch und zur Hilfe an. [Link]

► Interkulturelle Selbsthilfe

Die BAG Selbsthilfe hat ein informatives Internetportal veröffentlicht, das zahlreiche Tipps zur interkulturellen Kompetenz in der Selbsthilfe anbietet. [Link]

Psychische Erkrankungen und Behandlung

► Psychische Gesundheit: Herausforderung für die Prävention

Ärzteblatt: Präventionsprogramme zur Förderung der psychischen Gesundheit müssen nach evidenzbasierten Kriterien evaluiert werden. Anschließend sollte die Implementierung wirksamer Interventionen unter Alltagsbedingungen gefördert werden. Das meint Prof. Dr. med. Nicolas Rüsch, Universität Ulm und Bezirkskrankenhaus Günzburg. [Link]

► Corona-Krise fordert unsere Psyche heraus

SWR: Immer mehr Menschen lassen sich im Pfalzklinikum in Klingenmünster wegen psychischer Erkrankungen behandeln. Das hängt mit der Corona-Krise zusammen, sagt die stellvertretende Ärztliche Direktorin Sylvia Claus. [Link]

► Stress und Entspannung

Stressige Lebenssituationen kennt jeder. Sind wir jedoch dauerhaft angespannt, hat das negative Folgen für Körper und Seele. Eine Themenseite von Spektrum der Wissenschaft. [Link]

► Therapie für junge Menschen

ZEIT MAGAZIN: In der Serie "Deutschlandkarte" hat Matthias Stolz die Versorgung mit Kinder- und Jugendpsychotherapeut*innen sowie Psychiater*innen transparent gemacht. [Link]

Gesellschaft

► Gefühle im Lockdown: Aggressivität und Ignoranz

Süddeutsche Zeitung: Deutschlands Psychotherapeut*innen fordern von Bund, Ländern und Kommunen einen stärkeren Schutz der Menschen vor psychischen Belastungen durch die Corona-Pandemie. [Link]

► Nachbarschaft in Corona-Zeiten

ze.tt: Die eine singt fast so gut wie Alicia Keys, die andere jubelt, als hätte sie täglich einen Sechser im Lotto. Wie junge Menschen ihre Nachbar*innen in der Pandemie kennenlernen. [Link]

► Gesundheitsausgaben legen kräftig zu

Ärztezeitung: Die Ausgaben für Gesundheit und Pflege haben im Jahr 2019 die 400-Milliarden-Euro-Marke überschritten. Statistiker*innen rechnen Corona-bedingt mit weiteren Milliardensteigerungen, berichtet Thomas Hommel. [Link]

► "Als hätten Frauen keine Nieren"

taz: Das Gesundheitssystem müsse geschlechtergerecht werden, sagt Kirsten Kappert-Gonther. Die Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und Bundestagsabgeordnete für die Grünen will Frauengesundheit fördern. Ein Interview von Patricia Hecht. [Link]

► Wenn das Studium psychisch krank macht

taz: Wer sich für das juristische Staatsexamen vorbereitet, ist enormem Leistungsdruck ausgesetzt. Eine grundlegende Reform wird aber dauern, meinen Valeria Nickel und Larissa Rickli. [Link]

"Jung und Freudlos" ist dein Podcast zu psychischer Gesundheit aus der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Uniklinik Freiburg. Themen waren bisher u.a. "Selbstverletzendes Verhalten", "Zwischenmenschliche Konflikte" und ein "Interview mit einem netten Narzisten". [Link]

Wissenschaft und Forschung

► Hin und her – oder Vernunft und Wissenschaft?

Spektrum der Wissenschaft: Ja, es nervt, aber: Impfempfehlungen können sich auch mal ändern. Und das ist gut so, wenn Wissenschaft und ernsthaft betriebene Impfstoffüberwachung gute Gründe liefern, schreibt die Kolumnistin Natalie Grams. [Link]

► Psychische Störungen nach überstandener COVID-19 häufig

Ärzteblatt: 1/3 aller US-Amerikaner*innen, die im letzten Jahr an COVID-19 erkrankt waren, wurden in den ersten 6 Monaten nach der Infektion wegen neurologischer oder psychiatrischer Erkrankungen behandelt. Am häufigsten waren Angststörungen und Depressionen laut der Auswertung von fast einer Viertelmillion Krankenakten in Lancet Psychiatry (DOI: 10.1016/S2215-0366(21)00084-5). [Link]

Arbeit

► Betriebliche Wiedereingliederung aus der Perspektive der Zurückkehrenden

Die Rückkehr in den Betrieb nach einer psychischen Krise ist ein komplexer, jedoch nicht hinlänglich erforschter Prozess. Eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (PDF) analysierte das Erleben, Verhalten und Handeln der zurückkehrenden Beschäftigten. [Link]

► Lotse bei psychischen Belastungen am Arbeitsplatz

Blaufeuer ist ein neues, kostenfreies und unabhängiges Beratungsangebot in den Regionen Berlin, Köln und Nürnberg. Es begleitet Erwerbstätige mit psychischen Belastungen und bietet mit individuellen Lösungsstrategien einen Weg zurück zu verbesserter Arbeitsfähigkeit und mehr Lebensqualität. [Link]

Viele psychosoziale Angebote mussten während des Lockdowns modifiziert werden, aber sie wurden nicht eingestellt. Die Psychosoziale Umschau berichtet u.a. von der Stadtimkerei Mainz, von regionaler Resilienzförderung und von verstärkten Online-Aktivitäten.

Über die Angehörigenberatung im Schatten von COVID-19 schreibt Birgit Esch. Stefan und Martina Körber leben seit vielen Jahren mit der Depression und schildern jeweils, wie sie den gemeinsamen Alltag erleben. [Link]

Streiflicht

► Langeweile

taz: Der Psychologe Thomas Götz erklärt im Interview mit Stella Schalamon, warum Langeweile nie verschwinden wird. Und wie man das Beste aus ihr macht, nicht nur in Coronazeiten. [Link]

► Persönliche Fragen sind nicht so unangenehm wie gedacht

Spektrum der Wissenschaft: Viele vermeiden es, Persönliches anzusprechen, weil sie nicht unhöflich oder aufdringlich erscheinen wollen. Doch im Versuchslabor kommen heikle Fragen gar nicht so schlecht an, meint Christiane Gelitz. [Link]

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