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Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen

BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

BApK-Newsletter 18/2021 (02. September)

Das BApK-Projekt "Locating your Soul" sucht neue Mitstreiter*innen für die Redaktion der Internetseite und bei Instagram. Aus der Ausschreibung: "Du bist kreativ, interessierst Dich für das Thema mentale Gesundheit und hast Lust, Teil unserer jungen Redaktion zu werden? Dann bist Du hier richtig, denn wir suchen Mutmacherinnen, Weltverbesserer, kreative Chaos-Köpfe, schusselige Schreibverrückte von 18 bis 29 Jahren." [Link]


► EX-IN Angehörigenbegleitung

Der 4. EX-IN-Kurs für Angehörige krisenerfahrener Menschen findet ab Januar 2022 in Zusammenarbeit von EX-IN Thüringen und EX-IN Hamburg in Erfurt statt. [Link]


Psychische Erkrankungen und Behandlung

► Wie fühlen sich Depressionen an?

NDR-Kulturjournal: Im Film "Wie fühlen sich Depressionen an?" sprechen drei Betroffene über ihre Krankengeschichte: Moderatorin Milka Loff Fernandes, Autor Tobi Katze und Schauspielerin Nova Meierhenrich. [Link]


► Psychiatrische Institutsambulanz besucht Patient*innen zu Hause

Mitarbeiter*innen der Psychiatrischen Institutsambulanz (PIA) am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) betreuen jetzt regelmäßig Patient*innen in ihrem häuslichen Umfeld. [Link]


Eine Alzheimer-Demenz beginnt meist erst nach dem 65. Lebensjahr. Mit der Zeit sterben dabei mehr und mehr Nervenzellen im Gehirn ab. Wie wird eine Demenz festgestellt und behandelt? Gibt es Risikofaktoren? Diese und andere Fragen werden auf gesundheitsinformationen.de beantwortet. [Link]


► Systemische Therapie für Kinder- und Jugendliche

"Systemische Therapie für Kinder- und Jugendliche möglichst schnell bewilligen – Gemeinsamer Bundesausschuss prüft die Kassenzulassung", berichtet die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie. [Link]


► Die entscheidende Therapiestunde

Spektrum der Wissenschaft: Von manchen Therapiestunden haben depressive Patient*innen mehr als von anderen: Aha-Erlebnisse sind oft ungleichmäßig verteilt. Meist treten sie schon in der ersten Sitzung auf, meint Joachim Retzbach. [Link]


► Empathie

Spektrum der Wissenschaft: Viele spüren den Stress anderer Menschen auch am eigenen Körper. Ein gutes Zeichen, denn wer die Gefühle von Freund*innen derart miterlebt, weiß sie auch besser einzuschätzen, meint Christiane Gelitz. [Link]


► Was machen die Bilder aus Afghanistan mit traumatisierten Soldaten?

Ärztezeitung: Die Machtübernahme der Taliban in Afghanistan ist für viele Soldaten, die dort im Einsatz gewesen sind, schwer zu verdauen. Ein Gespräch mit dem Psychiater Professor Stefan Kropp, der selbst zweimal am Hindukusch Dienst getan hat. [Link]


Jürgen Blume meint in der Zeitschrift Psychosoziale Umschau über das Buch: Es "enthält zahlreiche Übungen zur Selbstberuhigung und Selbstfürsorge, um eine »gesunde innere Atmosphäre« herzustellen. Ein anregendes Buch für Profis, Angehörige und Erfahrene." [Link]

Mirjam Tanner: Dem Leben einen Dreh geben. Selbstmitgefühl bei psychischen Erkrankungen. BALANCE buch und medien verlag 2020, 190 Seiten, 18 Euro.


Gesellschaft

► Forderungen an die kommende Regierung

Die Deutsche Psychotherapeutenvereinigung (DPtV) fordert von der neuen Bundesregierung, die Psychotherapie in Deutschland grundlegend zu stärken. Der Verband konkretisiert dies in 16 Einzelforderungen. [PDF]


► "Es trifft immer die Armen"

taz: Christian Falkenstein lebt im von der Flut zerstörten Ahrtal. Der Psychotherapeut spricht über selbstlose Helfer, gute Nachbarschaft und das Tal der Tränen. [Link]


Psychiatriegeschichte

► Veranstaltung zum T4-Gedenken am 3. September

Die Verbände im Kontaktgespräch Psychiatrie werden der psychisch erkrankten und ermordeten Opfer des Nationalsozialismus auch in diesem Jahr gedenken. Dazu gibt es am am 3. September von 14:00 bis 16:30 Uhr eine Online-Diskussionsrunde zum Thema "Vielfalt und Toleranz in einer offenen Gesellschaft" ein. Zoom-Link: https://us02web.zoom.us/j/85810199818?pwd=R0RFbUFNb2oxeXN3THdtV0NyUGQvdz09, Zugangscode: 712032.


Eppendorfer: Aby Warburg (1866–1929) untersuchte die Wechselwirkungen von Bildern aus verschiedenen Epochen und kulturellen Kontexten mit dem Ziel, mit ihrer Hilfe das Weiterleben der Antike in der europäischen Kultur anschaulich zu machen. Dargestellt hat er es im "Bilderatlas Mnemosyne", der bis 31. Oktober in den Deichtorhallen Hamburg zu sehen ist. Ein Bericht über seinen Lebensweg und seine Genesung von seiner Psychose ist >>>hier zu finden. [Link]

Foto: Remake der Zettelkastenwand im Archiv des Warburg Institute. Foto: Wootton / fluid; Courtesy The Warburg Institute

Wissenschaft und Forschung

► 52 neue Projekte in der Versorgungsforschung finanziert

Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) fördert weitere Vorhaben im Bereich der Versorgungsforschung. Dazu gehören auch acht Projekte zur Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und komplexem Behandlungsbedarf. [Link]


► Kölner Fragebogen zu Einstellungen zu Zwangsmaßnahmen

Psychiatrische Praxis: Mit einem fundierten Fragebogen kann die Einstellungen des Personals psychiatrischer Einrichtungen zur Anwendung von Zwang erfasst werden. [Link]


► Gute Vorsätze können Rückfällen vorbeugen

Spektrum der Wissenschaft: Pläne nach dem Wenn-dann-Prinzip können dabei helfen, eine Depression langfristig in Schach zu halten. Sie bilden eine Brücke zwischen Therapie und Alltag, entdeckten Forscher, wie Joachim Retzbach berichtet. [Link]


► Wissenschaftskommunikation und Esoterik

Spektrum der Wissenschaft: Ein Video zu komplexen Systemen, Wissenschaftskommunkation und alternativen Weltbildern mit Harald Lesch. [Link]


Eine neue Online-Lernplattform „Gesundweiser“ soll Jugendlichen Wissen zum Thema digitale Gesundheitskompetenz vermitteln. Die Stiftung Gesundheitswissen hat die Plattform im Rahmen ihrer Schulinitiative „Pausenlos gesund“ entwickelt. [Link]


Fortbildung und Veranstaltungen

► Selbstbewusster Umgang mit Medien

Für das Seminar des BApK am 16. Oktober in Frankfurt/Main sind noch wenige Plätze frei. [Link]


► Sozialpsychiatrische Zusatzausbildung (SPZA) in Berlin

Die Sozialpsychiatrische Zusatzausbildung vermittelt Basiswissen für den psychiatrischen Alltag und Handlungskompetenz in unterschiedlichen Problemlagen auf Grundlage einer gemeindepsychiatrischen Perspektive. Sie umfasst 800 Unterrichtseinheiten und schließt mit einer Prüfung ab. Der Kurs dauert 2,5 Jahre. [Link


Streiflicht

► Woher kommt der Montagsblues?

Informationsdienst Wissenschaft: Die meisten Menschen kennen das mulmige Gefühl zu Beginn der neuen Arbeitswoche. Warum empfinden wir gerade den Montag oft als schwierigsten Tag der Arbeitswoche? Der Arbeitspsychologe Dr. Oliver Weigelt und sein Team haben sich in einer Studie mit dieser Thematik befasst. [Link]


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