Probleme bei der Darstellung des Newsletters? Dann klicken Sie hier für die Web-Ansicht.

Newsletter 04/2025 (19. Februar)

SWR: Soldatinnen und Soldaten werden auf den Krieg vorbereitet. Doch was, wenn die Psyche verletzt wird? Für Ex-Elitesoldat Daniel wird jeder Gang durch die Fußgängerzone zur Extremsituation - ständig scannt er die Umgebung nach Attentätern oder Heckenschützen. ARD Wissen über psychische Erkrankungen bei Soldatinnen und Soldaten. [Link]

► Ratgeber "Mental Health" für Studierende

Der Ratgeber des ZEIT-Verlages besteht aus vier Kapiteln. Im Kapitel FÜHLEN kann man herausfinden, wie man gelassener durch den Unialltag kommt. Die Unterschiede zwischen unangenehmen Gefühlen, Symptomen und einer psychischen Erkrankung lernt man im Kapitel ERKENNEN. Das Kapitel RUHEN widmet sich der Pause. Alles zum Thema Therapie und der Frage, wo man Hilfe findet, kann man im Kapitel HEILEN lesen. [PDF]

Angehörige

► Kinder mit psychisch oder suchtkranken Eltern unterstützen

Der Bundestag hat den Antrag "Prävention stärken – Kinder mit psychisch oder suchtkranken Eltern unterstützen" beschlossen. Der BApK würdigt die beschlossenen Maßnahmen als umfassend und dringend geboten. [PDF]

► Gesetz zur Stärkung der Suizidprävention

Der BApK nimmt Stellung zum Gesetzentwurf zur Stärkung der nationalen Suizidprävention [PDF] vom 18.12.2024. [PDF]

► Es tut sich was in Hamburg

Der Landesverband Hamburg der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen äußert sich in einer Stellungnahme zum neuen Psychiatrieplan der Hansestadt. [Link]

AOK: Klinikeinweisungen und Spritzen gegen den eigenen Willen, Fixierungen am Bett: In der Psychiatrie werden immer wieder Zwangsmaßnahmen verhängt, um vermeintliche Gefahren abzuwehren. Doch nicht immer müssen es radikale Eingriffe sein, die Betroffene zu etwas zwingen. Zwang kann auch unbewusst und subtil ausgeübt werden, wie Thorsten Severin berichtet. [Link]

Gesellschaft und Politik

► Fachkräfte aus dem Ausland sind unverzichtbar

Mit einem gemeinsamen Aufruf setzen sich Bundesärztekammer, Bundespsychotherapeutenkammer, Deutscher Hebammenverband, Deutsche Krankenhausgesellschaft, Deutscher Pflegerat, Marburger Bund und ver.di für eine offene Kultur in Deutschland ein. Fachkräfte aus dem Ausland sind unverzichtbar für eine Krankenhausversorgung. Auch deshalb muss Deutschland ein weltoffenes und tolerantes Land bleiben. [PDF]

► Neues Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit

Süddeutsche Zeitung: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Köln in Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit umbenannt. Zudem unterzeichneten der kommissarische Leiter des BIÖG, Johannes Nießen, und der Präsident des Robert-Koch-Institutes (RKI), Lars Schaade, eine Vereinbarung für die künftige Zusammenarbeit der Einrichtungen. Von Bastian Brinkmann und Berit Uhlmann. [Link]

► Besser behandeln statt registrieren

EPPENDORFER: Psychiaterinnen und Psychiater, Psychotherapeutinnen und -therapeuten warnen angesichts der aktuellen Debatte um ein Register für psychisch Erkrankte vor einem Generalverdacht gegen Menschen mit psychischen Problemen. [Link]

► Was die Prävention so schwer macht

rbb24: Nach der Gewalttat in Aschaffenburg hat sich vieles verändert. Die Politik wird getrieben von einer populistischen Migrationsdebatte. Abseits davon stellt sich die Frage, wieso das Gefährdungspotenzial des Täters nicht früher erkannt wurde. Von Simon Wenzel. [Link]

Kulturzeit: In der Ausstellung "Hauptsache gesund" in Lenzburg (Schweiz) können Besucherinnen und Besucher im interaktiven Parcour Fragen rund um das Thema (auch psychische) Gesundheit nachgehen. [Link]

Arbeit

► Trotz Depressionen schnell zurück an den Arbeitsplatz

Das Programm PRO*ACTIVE soll die schnelle Wiedereingliederung von Patientinnen und Patienten mit Depressionen in den Arbeitsprozess fördern. Es startet im Herbst und wird vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) mit rund 4,2 Millionen Euro gefördert. [Link]

In der Serie "Hausbesuch" stellt Anke Hinrichs für die Zeitschrift EPPENDORFER Menschen vor, die der Psychiatrie etwas zu sagen haben, aktuell den Autor, Verleger und Aufklärer über die Risiken von Psychopharmaka Peter Lehmann. Der 74-Jährige hofft auf eine Nachfolge für seinen Antipsychiatrie-Verlag, sortiert seinen Nachlass und erwägt, ob seine angefangene Dissertation noch verwendbar ist. Zwischendurch genießt er seine Datsche am See in Mecklenburg. [Link]

Wissenschaft und Forschung

► ChatGPT schneidet besser ab als Therapeuten

Ärzteblatt: Von ChatGPT generierte Antworten in fiktiven Paartherapiesitzungen sind für Laien kaum von denen realer Psychotherapeutinnen und -therapeuten zu unterscheiden. Sie schneiden zudem besser in Bezug auf die Wirkfaktoren von Psychotherapie ab. Das berichten Forschende im Fachjournal PLOS Mental Health (DOI: 10.1371/journal.pmen.0000145). [Link]

Butten für eine Spende für den Newsletter des BApK

Ihnen gefällt unser Newsletter und Sie möchten unsere Arbeit unterstützen? Wir freuen uns über eine einmalige oder regelmäßige Spende. [Link]

Impressum

Auswahl und Inhalte der im Newsletter genannten Artikel und Hinweise sind keine Meinungsäußerungen des BApK. Sie dienen der Information und sollen zur Diskussion einladen. Anregungen greifen wir gerne auf.

Die letzten Ausgaben finden Sie im Newsletter-Archiv.

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. (BApK) / Oppelner Straße 130 / 53119 Bonn
Telefon: (0228) 710024-00 / Fax: (0228) 710024-29 / E-Mail: kontakt@bapk.de / Internet: www.bapk.de
Redaktion: Ludwig Janssen / E-Mail: news@bapk.de
Leitung Kommunikation und Projekte: Kerstin Trostmann / E-Mail: kerstin.trostmann@bapk.de 
Unsere Datenschutzerklärung
Vereinsregister: Bonn Nr. 20 VR 5250

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. Abmelden