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Newsletter 11/2025 (28. Mai)

Anna erzählt im Podcast UNERHÖRT NAH des BApK von ihrer psychischen Krise und wie sie gemerkt hat, dass sie durch den Kontakt zur eigenen Familie belastet ist. Woran hat sie gemerkt, dass ihr der Kontakt nicht guttut? Wie geht sie mit ambivalenten Gefühlen um? Und wie empfindet sie Situationen, in denen sie ihrer Familie gern näher wäre? Sie spricht darüber, was das mit Angehörigen macht, wenn der Kontakt zu viel wird. [Link]

Aus dem BApK

► BApK wählt neuen Vorstand

Nach dem Rücktritt von Dr. Rüdiger Hannig und der interimsweisen Vertretung durch die stellvertretende Vorsitzende Heike Petereit-Zipfel, wählte die Mitgliederversammlung am 24. Mai Karl Heinz Möhrmann vom Landesverband Bayern zum Vorstandsvorsitzenden. Kaveh Tarbiat ist neuer stellvertretender Vorsitzender. Er ist im Landesverband Bayern ebenfalls Mitglied im Vorstand. Die weiteren Mitglieder des Vorstandes sind in der Pressemeldung genannt. [Link]

Gesellschaft und Politik

► Gesundheit von mehr als einer Milliarde Jugendlicher bedroht

ZEIT ONLINE: Zwar nimmt Rauchen und Trinken unter Jugendlichen ab. Dafür wachsen für Millionen Jugendliche andere Gefahren, darunter Übergewicht, Depressionen – und der Klimawandel. Das geht aus einem globalen Bericht der Lancet-Kommission für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Jugendlichen hervor. [Link]

► Was ist Inklusion?

Der Begriff Inklusion begegnet uns immer wieder. Doch was bedeutet Inklusion genau? Und wie kann Inklusion gut umgesetzt werden? Die Lebenshilfe gibt einen Überblick mit wichtigen Infos und Tipps. [Link]

Das Haus des Stiftens bietet ein kostenloses Webinar zur Nutzung von TikTok und LinkedIn an. Während TikTok vor allem durch kreative Kurzvideos punktet und insbesondere jüngere Zielgruppen anspricht, ist LinkedIn die Plattform für Austausch im beruflichen Kontext und dient insbesondere dazu, den Aufbau einer starken Marke zu intensivieren sowie eigene Erfahrungen aus dem Berufsalltag zu teilen. [Link]

Darüber hinaus gibt es eine kostenlose Reihe "Wissen für Non-Profits", u.a. zu den Themen Online-Fundraising, Einführung in Photoshop oder InDesign sowie erfolgreiche Gewinnung von Freiwilligen. [Link]

Internet und Neue Medien

► Jugendliche informieren sich bei digitalen Medien

Jugendliche in Deutschland informieren sich vor allem über Youtube, Tiktok und Wikipedia über medizinische Themen. Das geht aus der Sinus-Jugendstudie 2024/25 hervor, wie die BARMER mitteilt. [Link]

► Künstliche Intelligenz in der Medizin

taz: KI in der Medizin ist überlegen, wenn es um winzige Abweichungen geht. Aber ihr Einsatz kann auch zu weit gehen. Esther Geisslinger stellt zwei KI-Projekte in Kiel und Hannover vor. [Link]

► Virtuelle Begleiter gegen reale Ängste

Informationsdienst Wissenschaft: Eine aktuelle Studie [englisch: https://doi.org/10.1016/j.chb.2025.108657] zeigt, dass virtuelle Charaktere Angstreaktionen deutlich abmildern können, vorausgesetzt, sie haben eine soziale Relevanz. Neben einer gleichgeschlechtlichen virtuellen Figur entfaltete auch eine einfache Holzpuppe eine beruhigende Wirkung, wenn sie als empathischer Partner wahrgenommen wurde. [Link]

► Was die wachsende Bildschirmzeit mit Kindern macht

Ärzteblatt: Kinder und Jugendliche verbringen immer früher immer mehr Zeit am Bildschirm. Deutsche Jugendliche stechen mit besonders intensiver Nutzung hervor. Depressionen, ein ungesundes Körperbild oder Einsamkeit können die Folgen sein, warnt eine neue Studie der OECD [englisch: PDF]. [Link]

► Gut informiert – und seelisch belastet

Informationsdienst Wissenschaft: Jugendliche und junge Erwachsene brauchen in Krisenzeiten mehr Kommunikation, mehr Social-Media-Kompetenz, mehr psychologische Hilfe: Der Lehrstuhl für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie der Universität Regensburg hat ein bundesweites Stimmungsbild erhoben und gibt Empfehlungen. [Link]

Wissenschaft und Forschung

► Soziale Medien und Depressionen

Ärzteblatt: Kinder, die vermehrt Zeit mit sozialen Medien verbringen, zeigen in der Folge häufiger depressive Symptome. Das berichtet eine Arbeitsgruppe der University of California im Fachportal JAMA Network Open (DOI [englisch]: 10.1001/jamanetworkopen.2025.11704). [Link]

► Mehr Zeit auf sozialen Medien und Depressionen

Ärzteblatt: Jugendliche mit psychischen Störungen verbringen im Vergleich zu psychisch gesunden Altersgenossen mehr Zeit auf sozialen Medien. Zu diesem Ergebnis kommt ein britisches Forschungsteam, das Daten des nationalen Gesundheitsdienstes ausgewertet hat. (DOI [englisch]: 10.1038/s41562-025-02134-4). [Link]

Deutschandfunk Kultur: Das Forschungsfeld Graphic Medicine nimmt gezeichnete Geschichten ernst. Denn Comics zu Krankheiten erzählen oft ehrlicher als Akten von Patientinnen und Patienten. Graphic Medicine bringt Medizin, Kunst und persönliche Erfahrung zusammen – und hilft Patientinnen und Patienten, meint Assunta Alegiani im Podcast "Zeitfragen". [Link]

Psychiatriegeschichte

► Die Kinder von Station 19

Deutschlandfunk: In der DDR fristeten Tausende psychisch Kranke und geistig Behinderte auf Verwahrstationen ein menschenunwürdiges Dasein. Die Autorin lernte 1990 als Hilfskraft die Kinderstation in Altscherbitz kennen. Bei der Suche nach den Kindern von damals stieß sie auf eine Mauer des Schweigens. Ein Feature von Marie von Kuck. [Link]

Streiflicht

► Warum das Gute mehr Aufmerksamkeit braucht

ZEIT: Unsere Erwartungen können Schmerzen lindern – oder verstärken. Eine neue Studie zeigt: Wer vom Schlimmsten ausgeht, leidet mehr. Was dagegen helfen könnte, berichtet Ulrich Schnabel. [Link]

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Impressum

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