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Newsletter 17/2025 (20. August)

In der Broschüre "Psyche was geht?" des BApK finden junge Angehörige und Zugehörige Informationen zu psychischen Erkrankungen, Hinweise, wie sie mit einer erkrankten Person umgehen können, Tipps, wie sie gut auf sich selbst achten, sowie Adressen, an die sie sich wenden können, wenn sie Unterstützung brauchen. [Link]

► Austausch zwischen Generationen

Im Podcast UNERHÖRT NAH des BApK sprechen Julia Paar und Nele Riepenhusen mit Wiebke Schubert über Angehörigkeit in den 70er-Jahren und heute. [Link]

► Deeskalation und Umgang mit Konflikten

Der BApK bietet vom 17. bis 19. Oktober einen Workshop zum Thema Deeskalation und Umgang mit Konflikten in Bonn an. Die Kosten für die Teilnahme, Übernachtung und Verpflegung trägt der BApK. [Informationen und Anmeldung]

Psychische Erkrankungen und Behandlung

► Gewaltpräventionsambulanzen für psychisch Kranke

taz: Seit Ende 2023 gibt es in Schleswig-Holstein Ambulanzen für Gewaltprävention für psychisch Kranke. Eine erste Bilanz fällt durchaus positiv aus, berichtet Esther Geisslinger. [Link]

► Wegen Essstörung im Krankenhaus

Immer mehr Mädchen und junge Frauen werden wegen Essstörungen stationär im Krankenhaus behandelt. Ihre Zahl verdoppelte sich nach Angaben des Statistischen Bundesamts binnen 20 Jahren: von 3.000 im Jahr 2003 auf 6.000 im Jahr 2023. [Link]

Eine Analyse der Friedrich-Ebert-Stiftung [PDF] kommt zu dem Ergebnis, dass auch eine schlechte Gesundheitsversorgung vor Ort einen Anteil am Wahlerfolg der AfD haben könnte. [Link]

► Fast jeder Zweite mit Gesundheitssystem unzufrieden

Immer mehr Menschen sind unzufrieden mit dem deutschen Gesundheitssystem. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse. [Link]

Internet und Neue Medien

► Anleitung zu Selbstverletzung und Suizid

Berliner Morgenpost: ChatGPT kann innerhalb von zwei Minuten dazu gebracht werden, eine Anleitung zum "sicheren" Ritzen, einer verbreiteten Methode zur Selbstverletzung, zu schreiben. Das zeigt die Untersuchung [PDF] eines Teams des Center for Countering Digital Hate. [Link]

► Besserer Schutz von Heranwachsenden auf Social Media

In dem  Diskussionspapier "Soziale Medien und die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen" [PDF] der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina schlagen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Maßnahmen vor, um Kinder und Jugendliche vor negativen Folgen sozialer Medien zu schützen. [Link]

In der Mediathek-Serie "Everyone Is Fucking Crazy" auf arte stehen Derya, Malik, Chloë und Schröder, allesamt bei der Psychotherapeutin Dr. Thomalla in Behandlung, im Mittelpunkt. Als Dr. Thomalla tot aufgefunden wird, trifft das Quartett zum ersten Mal aufeinander. Diese Begegnung wird Folgen haben. [Link]

► Psychisch Kranke sollten als Bürger gesehen werden

taz: Vor 40 Jahren entstand die "Blaue Karawane" als Protestbewegung gegen stationäre Psychiatrien. Der Psychiater und Vorsitzende des Vereins "Blaue Karawane" Klaus Pramann war damals dabei. In den 80er-Jahren löste er die Anstalt im Kloster Blankenburg mit auf. Leo Schurbohm hat mit ihm gesprochen. [Link]

Wissenschaft und Forschung

► Lebensstilinterventionen fest in Psychiatrie verankern

Ärzteblatt: Bewegung, ausgewogene Ernährung, gesunder Schlaf und Rauchstopp sollten fester Bestandteil der psychiatrischen Versorgung werden. Das fordert die Lancet Psychiatry Commission in einem Report (englisch, DOI: 10.1016/S2215-0366(25)00170-1). [Link]

► Mit Nashorngenen gegen Depressionen

taz: Nicht bei allen wirken alle Medikamente: Die Genetik erlaubt aber dank Forschungen zu Breitmaulnashörnern, das persönlich Passende zu finden, berichtet Esther Geisslinger. [Link]

► Dauerhafte starke Trauer und Sterberisiko

Ärzteblatt: Personen, die nach dem Verlust eines geliebten Menschen dauerhaft stark trauern, haben ein deutlich erhöhtes Risiko, in den folgenden zehn Jahren zu sterben. Das zeigt eine Langzeitstudie, die in Frontiers in Public Health erschienen ist (englisch, DOI: 10.3389/fpubh.2025.1619730). [Link]

► Extreme Einsamkeit

Ärzteblatt: Menschen mit Behinderung erleben offenbar deutlich häufiger anhaltende Einsamkeit als die Allgemeinbevölkerung. In zwei Umfragen unter US-Erwachsenen im erwerbsfähigen Alter berichteten rund zwei Drittel von schwerer Einsamkeit (englisch, DOI: 10.7326/ANNALS-25-00928). [Link]

Wolfgang Schneider meint über das Buch: Viele Beispiele mit einem enormen Praxisbezug machen es "gemeinsam mit der guten optischen Gestaltung zu einem Hort des Wissens für den praktischen Alltag – eine Pflichtlektüre für all jene, die mit Menschen zu tun haben, die Persönlichkeitsstörungen haben." [Link]

Rainer Sachse, Meike Sachse: Persönlichkeitsstörungen verstehen. Zum Umgang mit schwierigen Klienten. Psychiatrie Verlag 2024, 12. Auflage, 132 Seiten, ISBN 978-3-96605-278-8, 25,00 EUR

Historisches

► Datenbank zu NS-Opfern medizinischer Zwangsforschung

Eine neue Datenbank bietet erstmals einen systematischen Zugang zu Namen und Lebensdaten von Opfern medizinischer Zwangsforschung im Nationalsozialismus. Erfasst sind Tausende Profile von Menschen, die in der NS-Zeit Opfer der "Euthanasie"-Morde sowie unethischer Humanexperimente wurden. [Link]

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Impressum

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