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Newsletter 13/2026 (24. Juni)

"Aufbruch ins Helle" ist ein Film über die Genesungswege von drei Menschen. Die Filmemacherinnen begleiten sie in ihrem Alltag und geben ihnen Raum, von ihren Krisen zu erzählen, aber auch von dem, was ihnen geholfen hat. Der ca. einstündige Film kann in Selbsthilfegruppen, Kinos, Volkshochschulen und ähnlichen Einrichtungen gezeigt werden. Bei Interesse stehen die Filmemacherinnen sowie Protagonist*innen für eine Diskussion zur Verfügung. [Link]

► Wenn die erste Liebe suizidal ist

Julia Paar und Nele Riepenhusen von der jungen Selbsthilfe des BApK sprechen im Podcast UNERHÖRT NAH mit Sarah Jane darüber, wie es war, mit 21 den Suizid des ersten Freundes zu erleben – und was sie sich für sich als junge Angehörige gewünscht hätte. [Link]

► Gelingende Kommunikation

Perspective Daily: Ein Interview mit Julia Paar, Kommunikationsreferentin des BApK, beschäftigt sich mit Aspekten der Gesprächsführung, gelingende Kommunikation und Sprache sowie der Umgang mit wiederkehrenden Krisen und schwierigen Gesprächssituationen. [Link]

► Angehörigengruppenleitungstreffen

Für den 15. August lädt der Landesverband Rheinland-Pfalz aktive und angehende Gruppenleitungen zum jährlichen Austausch- und Workshop-Tag nach Mainz. [Link]

► Ehrenamt in der Gemeindepsychiatrie

Das Projekt des Dachverbandes Gemeidepsychatrie zur Untersuchung der Bedeutung ehrenamtlichen Engagements in der Gemeindepsychiatrie ist abgeschlossen. Der Ergebnisbericht mit einer ausführlichen Darstellung der zentralen Befunde steht zum Download bereit. [PDF]

► Therapeutin mit Psychiatrie-Erfahrung

In der Reihe "Bock auf Dialog" sprechen die Genesungsbegleiterin Gwen Schulz und Prof. Dr. Sebastian von Peter von der Medizinische Hochschule Brandenburg mit Dr. Astrid Freisen, Fachärztin für Psychiatrie, Autorin und Mitbegründerin der AG Psychiatrieerfahrene Profis. [Link]

Wissenschaft und Forschung

► Ketamin zur Behandlung von Depressionen

Ärzteblatt: Eine systematische Metaanalyse (englisch, DOI: 10.1001/jamapsychiatry.2026.0612) bestätigt, dass Ketamininfusionen in der Behandlung von Menschen mit akuter depressiver Episode sowohl Depressivität als auch Suizidalität reduzieren. Die Wirkung trat innerhalb weniger Stunden ein. Unklar bleibt allerdings, wie lange sie anhält. [Link]

► KI diagnostiziert Hirntumore in Minuten

Expertinnen und Experten des Deutschen Krebsforschungszentrums haben ein KI-System entwickelt, das Hirntumoren anhand mikroskopischer Gewebeschnitte mit bislang unerreichter Genauigkeit klassifizieren kann. Das System erkennt Tumoren des zentralen Nervensystems und liefert Ergebnisse innerhalb weniger Minuten. [Link]

Arbeit

► Einsam im Job

Mit der neuen Broschüre "Einsam im Job" stellt der BKK Dachverband Unternehmen und Betrieben konkrete Hilfestellungen zur Verfügung. Die Publikation bündelt Hintergrundinformationen sowie praxisnahe Handlungsempfehlungen zur Prävention und Intervention bei Einsamkeit am Arbeitsplatz. [Link]

KONTUREN: Messie-Syndrom und pathologisches Horten: Differenzierung, Einordnung und Handlungssicherheit für die Fachpraxis. Ein Beitrag des Messie-Kompetenz-Zentrums Stuttgart. [Link]

► Depressionen, Angststörungen und Co.: Merkst du schon was?

taz: Bei jungen Menschen kommen psychische Erkrankungen immer häufiger vor. Wie sich durch bessere Früherkennung eine Menge Leid verhindern ließe, berichtet Laura Catoni. [Link]

► Hohe Ausgabenzuwächse für psychiatrische Behandlungen

Ärztezeitung: Die Ausgaben für stationäre psychiatrische Behandlungen sind in den vergangenen zehn Jahren deutlich angewachsen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Grünen-Fraktion im Bundestag hervor [PDF]. Dem Bund zufolge haben sich die Ausgaben "sehr dynamisch" entwickelt. [Link]

► Leitlinie Psychosen mit komorbider substanzbezogener Störung

Eine neue S3-Leitlinie [PDF] soll die Versorgung von Menschen mit Psychosen und einer zusätzlichen Suchterkrankung deutlich verbessern. Sie wurde gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) und der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht) herausgegeben. [Link]

► Wartezeiten in der Psychotherapie weiter reduzieren

Die Wartezeiten auf eine reguläre ambulante Psychotherapie sind nach Einschätzung von Krankenkassen deutlich kürzer als oft angenommen. Gerade bei schweren Fällen gebe es aber dringenden Handlungsbedarf, teilt der Verband der Ersatzkassen mit. [Link]

► Jeder fünfte Erwachsene stressbelastet

Etwa 20 Prozent der Erwachsenen in Deutschland berichten von erhöhter Stressbelastung, insbesondere Frauen, Personen im erwerbsfähigen Alter und Menschen mit niedrigem und mittlerem formalen Bildungsabschluss. Das berichtet eine Arbeitsgruppe des Robert Koch-Instituts im Journal of Health Monitoring (DOI: 10.25646/14239). [Link]

► Psychosoziale Notfallversorgung

Die Bundespsychotherapeutenkammer will dazu beitragen, die Psychosoziale Notfallversorgung als Teil des gesundheitlichen Bevölkerungsschutzes zu stärken. Sie hat dazu ein 19-seitiges "Impulspapier" vorgelegt. [PDF]

Das Museum Sammlung Prinzhorn in Heidelberg feiert sein 25-jähriges Bestehen. Die Jubiläumsausstellung "Alles Kunst?" vom 28. Juni bis 31. Januar 2027 rückt eine Frage in den Fokus, die das Haus seit seiner Gründung begleitet: Wie lassen sich bildkünstlerische Werke aus psychiatrischem Kontext ausstellen, von denen viele ursprünglich nie für die Öffentlichkeit bestimmt waren oder nicht als Kunst erschaffen wurden? [Link]

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