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Newsletter 05/2026 (4. März)

Der BApK hat die Aktivitäten der Jungen Selbsthilfe zusammengefasst. Ein neues Internetportal bündelt Informationen, Projekte und Vernetzungsmöglichkeiten. Es richtet sich an junge Menschen, die als Angehörige psychisch erkrankter Menschen Unterstützung, Austausch und Orientierung suchen. [Link]

► Wenn Betroffene, Angehörige und Profis sich begegnen

In der fünfzehnten Folge des Podcasts UNERHÖRT NAH der Jungen Selbsthilfe des BApK spricht Conni Schäfer über den Trialog. Zu Gast sind Susanne Heim und Norbert Liedtke, vom Psychoseforum in Köln sowie Petra Schmitz, die einen Trialog in Bergisch Gladbach leitet. [Link]

► Telefonberatung in der Selbsthilfe

Die BAG SELBSTHILFE startet am 2. April eine Online-Schulungsreihe zur Telefonberatung. Sie richtet sich an ehren- und hauptamtlich Engagierte, die Ratsuchende telefonisch begleiten oder neu in die Beratung einsteigen möchten. Die Module dauern jeweils zwei Stunden, beinhalten Übungen, Fallbesprechungen und Reflexion sowie begleitende Arbeitshilfen. Die Teilnahme ist kostenfrei, auch einzelne Module können besucht werden. Anmeldungen an katja.mirring@bag-selbsthilfe.de.

► Suizid des Kindes

Deutschlandfunk: Emil war 16, als er sich aufgrund einer Depression das Leben nahm. Kein Einzelfall: Etwa jeder fünfte Minderjährige ist von einer psychischen Erkrankung betroffen. Heute engagieren sich Emils Eltern dafür, Suizide anderer Jugendlicher zu verhindern. Eine Reportage von Burkhard Schäfers. [Link]

Politik und Gesellschaft

► Teilhabe ist Menschenrecht

Am 5. Mai findet der Europäische Protesttag unter dem Motto "Menschenrechte sind nicht verhandelbar" statt. Für Aktionen vom 2. bis zum 10. Mai stellt die Lebenshilfe 2 Millionen Euro Fördermittel bereit. Anträge sind bis zum 31. März möglich. [Link]

► E-Patientenakte: wenig Nutzen, hohe Hürden

taz: Ein knappes Jahr nach dem Start ziehen Ver­brau­cher­schüt­ze­r*in­nen Bilanz zur E-Patientenakte. Und weisen auf Potenziale hin, berichtet Svenja Bergt. [Link]

Ärzteblatt: Jugendliche, die Cannabis konsumieren, erhöhen ihr Risiko deutlich, im jungen Erwachsenenalter schwere psychiatrische Störungen zu entwickeln. Das berichtet eine Arbeitsgruppe aus Kalifornien nach einer Langzeitstudie im JAMA Health Forum (englisch, DOI: 10.1001/jamahealthforum.2025.6839). [Link]

► Entscheidungshilfen für Patient*innen

Ein Forschungsteam der Medizinischen Hochschule Brandenburg entwickelt eine Plattform für Entscheidungshilfen. Ziel ist es, qualitativ hochwertige Entscheidungshilfen zentral zu bündeln, um deren Zugänglichkeit und Auffindbarkeit für Patient*innen zu verbessern. [Link]

► Suchtartige Mediennutzung in der frühen Jugend

Ärzteblatt: Ein problematischer Umgang mit Handy, Soziale Medien oder Videospielen im Alter von 11 bis 12 Jahren ging ein Jahr später mit erhöhten Risiken für die mentale Gesundheit, Schlafproblemen und Suizidalität einher. Das ist ein Ergebnis einer US-amerikanischen Studie, an der mehr als 8.000 Kinder teilnahmen (American Journal of Preventive Medicine, DOI: 10.1016/j.amepre.2025.108248). [Link]

Internet und Neue Medien

► Social-Media-Nutzung für Heranwachsende

Wissenschaftliche Fachgesellschaften und Verbänden der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie haben in einer Stellungnahme Empfehlungen für die Nutzung von sozialen Medien für Heranwachsende veröffentlicht. [PDF]

► Internet als wichtige Informationsquelle bei Gesundheit

83 Prozent der Bürgerinnen und Bürger nutzen das Internet für die Recherche zu Gesundheitsthemen. Gleichzeitig führt die Online-Suche nach Diagnosen, Behandlungen und Co. bei einem Drittel der Befragten zu Verunsicherung. Das ergab eine forsa-Umfrage im Auftrag des AOK-Bundesverbandes unter rund 2.000 Personen. [Link]

Der Themenschwerpunkt Sexualität Tabu, Trauma, Teilhabe steht in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Sozialpsychiatrische Informationen im Mittelpunkt [Inhaltsverzeichnis und Editorial als PDF]. Behandelt werden u.a. die Themen Sexualität und Geschlecht, sexuelles Wohlbefinden sowie Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderungen als Orte sexueller Selbstbestimmung. Der Beitrag "Sexualisierte Gewalt in Ost und West: Was erklärt die Unterschiede?" steht als Download zur Verfügung [PDF]. [Link]

Internationales

► Die Seele im Krieg

Le Monde diplomatique: Über Posttraumatische Belastungsstörungen in der Ukraine und die überforderte Psychiatrie berichtet Caroline Thirion. [Link]

► Viele junge Erwachsene weltweit psychisch belastet

Ärzteblatt: Vier von 10 jungen Erwachsenen weltweit leiden unter psychischen Problemen. Das berichtet ein Wissenschaftsteam im neuen Report "Global Mind Health in 2025" [PDF, englisch]. Die Ergebnisse des Berichts kehrten das Bild aus den frühen 2000er-Jahren um, als die 18- bis 34-Jährigen in Bezug auf das psychische Wohlbefinden alle anderen Altersgruppen anführten. [Link]

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