Probleme bei der Darstellung des Newsletters? Dann klicken Sie hier für die Web-Ansicht.

Newsletter 11/2024 (22. Mai)

Farbverlauf als Illustration für die Landestagung des Landesverbandes Bayern der Angehörigen.

► Angehörige zwischen Belastung und Selbstfürsorge

Am 15. Juni veranstaltet der Landesverband Bayern seine Landestagung in Würzburg. Die Veranstaltung ist nicht nur den Mitgliedern vorbehalten – sie richtet sich unter dem Titel "Angehörige zwischen Belastung und Selbstfürsorge" auch an alle anderen Angehörigen, Betroffenen, Fachkräfte und einfach an dem Thema Interessierte. [Link]

► Die 113 für die psychische Krise

Der Vorsitzende des BApK, Dr. Rüdiger Hannig, setzt sich in einem Artikel in der Zeitschrift f&wPSYCH für die bundeseinheitliche Notfallnummer ein. [Link]

► Kinder psychisch kranker Eltern: Versorgung oft schwierig

rbb: Zwischen drei und sechs Millionen Kinder in Deutschland wachsen in einer Familie auf, in der mindestes ein Elternteil psychisch krank oder suchtkrank ist. Die Versorgung dieser Kinder schwierig: unterschiedliche Angebote, unterschiedliche Zuständigkeiten. Anke Burmeister hat u.a. die Kommunikationsreferentin des BApK Julia Paar zu ihren Erfahrungen befragt. [Link]

Psychische Erkrankungen und Behandlung

► Was kann mein Krankenhaus?

Tagesschau: Der bundesweite Klinik-Atlas ist online. Das Verzeichnis des Bundesgesundheitsministeriums vergleicht Krankenhäuser. Was bietet das Portal - und was ist umstritten? Antworten von Tina Handel. [Link]

► Psychiatrische Betreuung zu Hause

taz: In besonderen Fällen kommt die Psychiatrie nach Hause. Und erreicht so „stationsäquivalent“ Menschen, für die es bisher keine passende Unterstützung gab. Eine Reportage von Aaron Wörz. [Link]

► Was ist ein Mental-Health-Kurs?

Apothekenumschau: Was tun, wenn der Kollege plötzlich manisch wirkt? Oder die Freundin zu viel trinkt? Redakteurin Andrea Mayer-Halm hat sich für solche Krisen mit einem MHFA-Kurs gewappnet. [Link]

Szenefoto aus dem Theaterstück "LebensWert" am Theater Kiel.

Viele haben es gewusst und die Täter gedeckt: Das Theater Kiel befasst sich im Dokumentar-Stück "LebensWert" mit der Euthanasie und den dafür Verantwortlichen, die in Schleswig-Holstein nach dem Krieg ungestört lebten und arbeiteten. Auch die Geschichten der Opfer erzählt die Regisseurin Marie Schwesinger. [Link]

Politik und Gesellschaft

► Rasche Hilfe für Suizidgefährdete

Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) hat die Suizidpräventionsstrategie der Bundesregierung [PDF] begrüßt. Sie drängt aber auf einen raschen Ausbau von Psychotherapieangeboten für Gefährdete. [Link]

► Wahlprüfstein Inklusion

Zur Europawahl hat die Aktion Mensch alle 14 im aktuellen EU-Parlament vertretenen deutschen Parteien zu ihren Zielen rund um Inklusion befragt. Die Antworten gibt es auch in Leichter Sprache. [Link]

► Bezahlkarte diskriminiert Geflüchtete mit psychischen Erkrankungen

Die DGSP spricht sich in einer Stellungnahme gegen die Einführung einer Bezahlkarte für geflüchtete und Asyl suchende Menschen aus. Sie diskriminiere Geflüchtete mit psychischen Erkrankungen besonders drastisch. [Link]

Diskus-Olympiasieger Christoph Harting.

In der aktuellen Ausgabe des Podcasts "Raus aus der Depression" von NDR Info und der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention spricht Diskus-Olympiasieger Christoph Harting mit Stiftungs-Schirmherr Harald Schmidt über seine Depression und den schweren Weg in Hilfe: "Dann kam der arrogante Sportler raus: 'Ich habe keine Kopfprobleme. Ich setze mich im Wettkampf nur mit meinen Gegnern auseinander und habe eine starke Psyche. Das habe ich auch unter Beweis gestellt.' Die Einsicht, dass man Hilfe braucht, war unglaublich schwer." Nach einer Panikattacke im Training wandte er sich schließlich an eine Psychologin am Olympiastützpunkt. [Link]

Wissenschaft und Forschung

► Psychiatrische Betreuung zu Hause

taz: Ist die psychiatrische Behandlung zu Hause besser als in der Klinik? Chefarzt Andreas Bechdolf an der Berliner Charité leitet die erste große Studie dazu. [Link]

► Psychische Belastung des Gesundheitspersonals

Die psychische Belastung von Fachkräften im Gesundheitswesen ist auch nach der Corona-Pandemie konstant hoch. Besonders Pflegefachkräfte weisen erhöhte Symptome von Stress, Angst und Depression auf. Zu diesem Ergebnis kommt eine wissenschaftliche Studie des Fachbereiches Psychologie der PFH Private Hochschule Göttingen. [Link]

► Kann Oxytocin gegen Einsamkeit helfen?

Informationsdienst Wissenschaft: Einsamkeit ist ein erhebliches Gesundheitsproblem: Depression, Herzerkrankungen oder Demenz - wer dauerhaft einsam ist, hat ein höheres Risiko krank zu werden. Wie man gezielt gegen Einsamkeit vorgehen könnte, haben Wissenschaftslerinnen und Wissenschaftler in Bonn untersucht (Originalpublikation: https://doi.org/10.1159/000538752). [Link]

► Transparenz in der Gesundheitsforschung

Klinische Studien unterliegen nicht für alle Medizinbereiche gesetzlichen Veröffentlichungspflichten. Dadurch würde das Gesamtbild der verfügbaren Evidenz verzerrt, wodurch es zu klinischen Fehlentscheidun­gen kommen könne, warnt das "Bündnis Transparenz in der Gesundheitsforschung". [Link]

Titelabbildung des Buches "Hilfe bei Depressionen – Symptome verstehen, Alltag meistern, Unterstützung finden" von Christina Müller-Flechtenmacher und Mirjam Weinstein.

Jürgen Karres entdeckt in der Zeitschrift Soziale Psychiatrie "ein hochdifferenziertes Buch, das erfreulicherweise am eigenen bzw. psychosozialen Umgang mit der depressiven Erkrankung ausgerichtet ist statt an einem reduktionistischen medizinischen Modell. Für den Einstieg in das Thema Depression gut geeignet und mit einem schönen Überblick, wo man Hilfen findet. [Link]

Christina Müller-Flechtenmacher, Mirjam Weinstein: Hilfe bei Depressionen – Symptome verstehen, Alltag meistern, Unterstützung finden. Berlin: Verlag Stiftung Warentest, 2023, 176 Seiten, 20,00 Euro, ISBN: 978-3747106693

Impressum

Auswahl und Inhalte der im Newsletter genannten Artikel und Hinweise sind keine Meinungsäußerungen des BApK. Sie dienen der Information und sollen zur Diskussion einladen. Anregungen greifen wir gerne auf.

Bisherige Ausgaben des Newsletter finden Sie in unserem Newsletter-Archiv.

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. (BApK) / Oppelner Straße 130 / 53119 Bonn
Telefon: (0228) 710024-00 / Fax: (0228) 710024-29 / E-Mail: kontakt@bapk.de / Internet: www.bapk.de
Redaktion: Ludwig Janssen / E-Mail: news@bapk.de
Leitung Kommunikation und Projekte: Kerstin Trostmann / E-Mail: kerstin.trostmann@bapk.de 
Unsere Datenschutzerklärung
Vereinsregister: Bonn Nr. 20 VR 5250

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. Abmelden