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Newsletter 09/2026 (29. April)

Am 29. Mai findet mit dem Thema "Wir Angehörige in Europa – Probleme, Entwicklungen, Lösungen" in Baden-Baden das erste internationale Forum für Angehörige psychisch erkrankter Menschen in Deutschland statt. Veranstalter sind der BApKEUFAMI, Stand by You (Schweiz) und UNAFAM (Frankreich). Der Austausch über Selbsthilfe und Erfahrungen steht im Mittelpunkt. [Link]

► "Unsichtbar verbunden"

Die Wanderausstellung "Unsichtbar verbunden" des BApK wird vom 4. bis 27. Mai in der Volkshochschule Hannover gezeigt. Dazu bietet die VHS zusätzliche Veranstaltungen zum Thema an. [Link]

► Wenn man in der eigenen Familie unsichtbar wird

In der siebzehnten Folge des Podcast UNERHÖRT NAH ist Lisa zu Gast. Sie ist psychisch erkrankt. Als ihre Schwester ebenfalls erkrankt, merkt sie, wie ihre Eltern die ganze Energie in ihre Schwester stecken – und Lisa wird mit ihren Problemen wie ein Geist in der eigenen Familie, denn sie muss ihre Bedürfnisse immer weiter zurücknehmen. [Link]

► Fragen zu schizophrenen Psychosen

Der Landesverband Hessen bietet für den 19. Mai um 18.30 Uhr eine Online-Veranstaltung mit Dr. Bittner, stellvertretender Direktor der Klinik für Psychiatrie Frankfurt an. Er leitet die Informationsgruppe für Angehörige von Menschen mit schizophrener Diagnose. [Link]

Internet und neue Medien

► Mit KI über Probleme sprechen

Süddeutsche: Chatbots als Gesprächspartner für seelische Probleme: Für viele junge Menschen ist das längst Alltag. Rund zwei Drittel der 16- bis 39-Jährigen haben schon einmal mit Künstlicher Intelligenz über psychische Belastungen gesprochen. Das zeigt eine repräsentative Befragung der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention. [Link]

► Suizidprävention per App

Ärzteblatt: Mithilfe von digitalen Tools versuchen Forschende aus dem Bereich Psychiatrie, Menschen vor dem Suizid zu bewahren. Verschiedene Ansätze dafür wurden auf dem Kongress der European Society of Psychiatry (EPA26) in Prag vorgestellt. [Link]

Deutschlandfunk: Plenardebatten bis spät in die Nacht, Dauerstress und kaum Auszeiten: Die Arbeit in der Politik ist kräftezehrend. Dazu der Druck durch die permanente Öffentlichkeit, und immer häufiger Hass, Hetze und Gewalt: Wer tut sich das an – und warum? [Link]

► Kahlschlag im Sozialwesen stoppen

Lebenshilfe: Teilhabe ist kein Privileg, sondern Menschenrecht. Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung warnen vor dem systematischen Abbau von Grundrechten durch geplante Sozialkürzungen. [Link]

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Psychosoziale Umschau" [Editorial und Inhaltsverzeichnis] stehen Menschen in Wohnungsnot im Mittelpunkt: Wie gelingt der Weg in eigenen Wohnraum? Wer ist in Deutschland wohnungslos und welche Versorgungslücken bestehen für psychisch erkrankte Betroffene? Kritische Beiträge fragen, ob sich die Psychiatrie in Richtung mehr Zwang entwickelt und welche Auswirkungen aktuelle sozialpolitische Reformen für Menschen mit psychischen Erkrankungen haben? [Link]

Internet und neue Medien

► Chatbots über Gesundheit

Ärzteblatt: Mehr und mehr Menschen informieren sich zu gesundheitlichen Themen mithilfe von KI-Chatbots – mit allen Chancen und Risiken, die dieses noch relativ neue Angebot mit sich bringt. "Prinzipiell explodiert die Chatbot-Nutzung derzeit", sagte Elena Link, Juniorprofessorin für Wissenschaftskommunikation. [Link]

► Gefährliche Fehlinformationen

Konturen: Auf TikTok wird psychische Gesundheit in vielen Fällen teilweise oder ganz falsch dargestellt, das zeigt eine neue Studie. Aussagen wie "Symptome einer Angststörung: zu viel essen" oder "Narzissten lieben niemanden" sind in deutschsprachigen TikTok-Videos weit verbreitet: Nur knapp jeder fünfte Videoinhalt ist korrekt. [Link]

Das Buch der Lebenshilfe erklärt das Betreuungsrecht in Leichter Sprache. Menschen mit Unterstützungsbedarf erfahren, welche Rechte sie haben und wie sie bei einer rechtlichen Betreuung selbstbestimmt Entscheidungen treffen können. Schritt für Schritt werden wichtige Begriffe, Aufgaben und Abläufe erklärt – verständlich, anschaulich und mit Beispielen. Das Buch unterstützt Betreute, Angehörige und Fachkräfte dabei, gute rechtliche Betreuung zu gestalten und die Wünsche der betreuten Person in den Mittelpunkt zu stellen. Schutzgebühr: 3 Euro. [Link]

Wissenschaft und Forschung

► Gesundheitsrisiken durch den Klimawandel

Ärzteblatt: Schon heute beeinträchtigt der Klimawandel die Gesundheit von Menschen in Europa spürbar – und die Lage droht sich zu verschärfen, wenn nicht gehandelt wird. Das zeigt der neue "Lancet Countdown Europe Report 2026" zu Klimawandel und Gesundheit (englisch; DOI: 10.1016/S2468-2667(26)00025-3). [Link]

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