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BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

BApK-Newsletter 08/2020 (2. April)

Aus dem BApK

► Sprechzeiten erweitert

Der BApK hat seine Sprechzeiten für das Beratungstelefon "SeeleFon" erweitert: Montag bis Freitag 10 bis 20 Uhr, Mittwoch 10 bis 21 Uhr und Samstag 14 bis 16 Uhr. [Link]

► Angehörige und Corona

In einer Pressemitteilung weist der BApK auf die besondere Situation von Angehörigen psychisch erkrankter Menschen hin und fordert dazu auf, ihre Bedürfnisse in der Krise zu berücksichtigen. [Link]

► Informationen im Psychiatrienetz

Im Psychiatrienetz gibt es eine Informationsseite zum Thema "Corona und psychische Gesundheit", die regelmäßig aktualisiert wird. [Link]

► Informationen der DGSP

Die DGSP hat eine Sonderseite zum Corona-Virus eingerichtet. Dort sind unter anderem ein Gespräch mit Dr. Klaus Obert über die Auswirkungen auf die psychiatrische Versorgung sowie Hinweise für gemeindepsychiatrische Einrichtungen zu finden. [Link]

► Psychologische Beratung

Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen bietet für die kommenden Wochen täglich von 8 bis 20 Uhr eine kostenlose und anonyme Hotline zur psychologischen Beratung in der Krise an: 0800 777 22 44. [Link]

► Psychothera­peutische Sprechstunde jetzt auch per Video

Ärzteblatt: Um die psychotherapeutische Versorgung während der Coronakrise zu erleich­tern, haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband Sonderregelungen beschlossen. Sie gelten ab sofort und betreffen die Videobehandlung und die Umwandlung von Gruppen- in Einzeltherapien. [Link]

► Psyche in der Krise

Spektrum der Wissenschaft: Die Corona-Krise bedroht nicht nur unsere körperliche, sondern auch unsere psychische Gesundheit. Sie kann aber auch Chancen bergen, meint Stella Marie Hombach. [Link]

► Psychosomatik in Zeiten von Covid-19

Die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin bietet auf seiner Internetseite aktuelle Informationen, Hinweise und Links auf seriöse Quellen. [Link]

► Psychiatrie und Psychotherapie leisten Maximales

Die jetzige Situation und die Umsetzung aller derzeit notwendigen Maßnahmen bedeuten für Kliniken, Institutsambulanzen und Praxen eine hohe Belastung, meint die DGPPN in einer Pressemitteilung. [Link]

► CBP informiert zum Corona-Virus

Die Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie (CBP) informiert zum Corona-Virus und macht die Politik auf die aktuellen Herausforderungen aufmerksam. [Link]

► Psychische Belastungen können reduziert werden

Ärzteblatt: Der Prävention und Reduktion der psychischen Belastung in der Allgemeinbevölkerung im Rahmen der COVID-19-Pandemie kommt aktuell eine wichtige Bedeutung zu. Eine Synopse von Handlungsempfehlungen für den ärztlichen Alltag. [Link]

► Psychisch Erkrankte leiden besonders unter Krise

Focus Online: Hände waschen, Abstand halten, flexibel sein. Für viele ist das schwierig, für Menschen mit psychischen Erkrankungen ein Riesenproblem. [Link]

► Anstieg von psychischen Erkrankungen und Suiziden befürchtet

Rheinische Post: Die Corona-Krise ist belastend für alle - besonders aber für depressive Menschen. Die Einschränkungen könnten zu psychischen Krankheiten und Suiziden führen, meint Lea Hensen. [Link]

Psychische Erkrankungen und Behandlung

► Die lange Suche nach dem Therapieplatz

ze.tt: Mehrere Wochen – meistens aber eher Monate – müssen Menschen mit psychischen Erkrankungen oft auf einen Therapieplatz warten. So auch Dave (24) und Astrid (60). Zwei Protokolle von Laura Dahmer. [Link]

PSU und Info kostenlos als PDF

Da es aufgrund der aktuellen Situation zu Lieferverzögerungen bei den Printausgaben kommen kann, stellt der Psychiatrie Verlag die aktuellen Ausgaben der Zeitschriften "Psychosoziale Umschau" und "Sozialpsychiatrische Informationen" bis zum 30. April kostenlos zur Verfügung.

"Psychosoziale Umschau": Peter Lehmann erzählt, wie er und Asmus Finzen sich viele Jahre auf Tagungen gestritten und schließlich doch angefreundet haben; sie sind immer noch nicht in allem einer Meinung, aber sie schätzen sich und hören sich zu. [Link]

"Sozialpsychiatrische Informationen": Primärprävention soll den Ausbruch spezifischer Krankheiten verhindern und studiert dazu ihre Entstehungsweisen, um vermeidbare Risikofaktoren zu identifizieren. Die aktuelle Ausgabe der geht der Frage nach, welche Aspekte bei der seelischen Gesundheit zu berücksichtigen sind und wie man diese Herausforderung aus sozialpsychiatrischer Perspektive angehen müsste. [Link]

Wissenschaft

► Klärt uns auf!

ZEIT Campus: Forscher sollten lernen, mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren – die Corona-Krise zeigt, wie nötig das ist. Ein Kommentar von Beatrice Lugger, Direktorin des Nationalen Instituts für Wissenschaftskommunikation. [Link]

► Schatz der Woche

Um dem Virus Corona zu trotzen, stellt die Prinzhornsammlung jede Woche einen Schatz aus der neuen Ausstellung "Ein mehrfacher Millionenwerth" auf seine Internetseite. [Link]

Internet und Neue Medien

Selbsthilfe stärken mit Online-Coaches

Moodgym ist ein selbsthilfestärkender Online-Coach, der kostenfrei für alle Menschen mit leichteren depressiven Beschwerden im Internet zur Verfügung steht. [Link]

Jens Fischer meint in der taz: Das Buch über Hölderlin ist "nicht genial, nicht wahnsinnig, sondern einfach kompliziert vernünftig als Aufruf zur Enthospitalisierung und Entpsychiatrisierung zu lesen. Aus der Auseinandersetzung mit Hölderlin lässt sich einiges über die anhaltend aktuelle Psychiatriereform lernen."

Uwe Gonther und Jann E. Schlimme: Hölderlin - Das Klischee vom umnachteten Genie im Turm. Psychiatrie Verlag 2020, ISBN 3-96605-059-3, 20 Euro.

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