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BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

BApK-Newsletter 11/2020 (14. Mai)

Angehörige und Selbsthilfe

► SeeleFon des BApK

Der BApK sucht eine/n Psychologin/en für die ehrenamtliche Auswahl von Interessenten/innen für die telefonische und Online-Beratung. Gesucht werden auch weiter Berater/innen für das SeeleFon, für die es in der zweiten Hälfte des Jahres eine Schulung geben wird. Kontakt über Christian Kleissle (kleissle.bapk@psychiatrie.de).

► Deeskalationstraining für Angehörige

Das im Frühjahr ausgefalle Seminar des BApK findet am 26. September in Ahrensburg (bei Hamburg) statt. [Link]

► Arbeitshilfe für virtuelle Treffen von Selbsthilfegruppen

Weil aktuell reale Gruppentreffen nicht möglich sind, hat der Paritätische Gesamtverband eine Arbeitshilfe für die Planung und Organisation virtueller Treffen von Selbsthilfegruppen erstellt. [Download]

► Selbsthilfe stärkt die Seele

Das Selbsthilfe-Büro Niedersachsen stellt mit einer Dokumentation und Arbeitshilfe die verschiedenen Bausteine des Projektes "Selbsthilfe-Unterstützung für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Problemen" [PDF] vor und bietet Anregungen für ihre Arbeit und ihre Aktivitäten. [Link]

Aus den Landesverbänden

► Online-Gesprächgruppe für Angehörige und Geschwister

Die Angehörigen psychisch Kranker Landesverband Berlin bieten eine Online-Gesprächsgruppe für Angehörige am 20. Mai um 18.00 Uhr und für Geschwister am 8. Juni um 18.00 Uhr an. Eine vorherige Kontaktaufnahme ist Voraussetzung. [Link]

► Stellungnahme des Kontaktgesprächs Psychiatrie

Das Kontaktgespräch Psychiatrie - an dem auch der BApK beteiligt ist - hat zu den Empfehlungen "Prävention und Management von COVID-19 in Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen" des RKI Stellung genommen. [PDF]

► Depressionen in Zeiten von Corona

Süddeutsche Zeitung: Die Autorin und Betroffene Heide Fuhljahn im Podcast mit Lars Langenau darüber, wie man mentale Probleme erkennt, wer besonders betroffen ist - und was helfen kann. [Link]

► Größere Belastung - weniger Therapien

Tagesschau: Je länger die Corona-Krise dauert, desto mehr kann die Seele leiden. Psychisch Erkrankte trifft das besonders hart. Viele Therapieangebote sind weggefallen. Das könnte schwerwiegende Folgen haben, meint Sandra Stalinski. [Link]

► Die Corona-Krise belastet psychisch Kranke besonders

jetzt: Einige Einrichtungen und Ambulanzen mussten schließen, Therapien finden über Videochat und Telefon statt. Hanna Winterfeld geht der Frage nach, wie es den Patienten/innen damit geht. [Link]

► Psychosoziale Auswirkungen des Lockdowns

Ärzteblatt: Der Lockdown wegen der Coronapandemie geht mit einer deutlichen mentalen Belastung einher. Wissenschaftler/innen des Zentrums für Seelische Gesundheit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) sehen Belege für einen Anstieg von Stress, Angst, depressiven Symptomen, Schlafpro­ble­men, Reizbarkeit und Aggression. [Link]

Psychische Erkrankungen und Behandlung

► Was hält Menschen davon ab, eine Therapie zu beginnen?

ze.tt: Die Entscheidung, sich in therapeutische Behandlung zu begeben, trifft niemand leichtfertig. Philipp Kienzl hat anonyme Antworten von Leser/innen nach ihren persönlichen Hürden zusammengetragen. [Link]

► Immer mehr Deutsche bekommen eine Depression diagnostiziert

Spektrum der Wissenschaft: So steht es zumindest in den Statistiken der gesetzlichen Krankenkassen. Aber erkranken tatsächlich mehr Menschen an Depressionen? Christiane Gelitz geht der Frage nach. [Link]

► Werde ich im Job benachteiligt, wenn ich eine Therapie mache?

ze.tt: Nach wie vor werden Psychotherapien stigmatisiert. Das führt zu Verunsicherung, besonders am Arbeitsplatz. Aber darf die Tatsache, dass man eine Therapie macht, Auswirkungen auf den Job haben? Janus Galka, Anwalt für Arbeitsrecht, beantwortet Fragen von Laura Dahmer. [Link]

Gesellschaft

► Fachgespräch "Psychiatrie ohne Zwang"

Aus dem Fachgespräch der Linksfraktion zur Situation der Psychiatrie in Hessen sind "wichtige Aufträge und Impulse für unsere Arbeit zu diesem Thema in den kommenden Monaten" entstanden. Zu den Ergebnissen gibt es einen kurzen Filmbeitrag. [Link]

► Wem gehören die Krankenhäuser?

taz: Der Verkauf der Krankenhäuser an Asklepios war für Hamburg ein durchwachsenes Geschäft. Jetzt geht die Diskussion wieder in die andere Richtung. Ein Bericht von Gernot Knödler. [Link]

Förderpreis der DGPPN

Die DGPPN und das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit verleihen den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten DGPPN-Antistigma-Preis. Ausgezeichnet werden Projekte, Institutionen und Selbsthilfegruppen, die sich für eine nachhaltige gesellschaftliche Integration psychisch erkrankter Menschen engagieren.

Im Letzten Jahr wurde das Geschwisterbuch "Die Wunschperle" des BApK mit dem Preis ausgezeichnet. Bewerbungen sind noch bis zum 31. Mai möglich. [Ausschreibung als PDF]

75 Jahre nach Kriegsende

► Wo Ärzte die Ideologie der Nazis lernten

Ärztezeitung: In Alt Rehse paukten Ärzte im Dritten Reich an der "Führerschule der Deutschen Ärzteschaft" Nazi-Ideologie. 75 Jahre nach dem Ende der Naziherrschaft soll der Ort zum Gedenken erhalten bleiben. Von Dirk Schnack. [Link]

► Virtueller Gedenk- und Informationsort

Der virtuelle Gedenk- und Informationsort wurde geschaffen, um die Entstehung des Gedenk- und Informationsortes für die Opfer der nationalsozialistischen "Euthanasie"-Morde an der Berliner Tiergartenstraße 4 zu begleiten und zu fördern. [Link]

► Tag der Befreiung

taz: Mit der Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 endete vor 75 Jahren in Europa der Zweite Weltkrieg. Die taz nimmt den Jahrestag der Befreiung Europas zum Anlass, diejenigen zu Wort kommen zu lassen, die damals den 8. Mai erlebt, gefeiert oder erlitten haben. [Link]

Michael Konrad meint in der Zeitschrift Sozialpsychiatrische Informationen über das Handbuch zu den soziologischen Perspektiven auf die Gemeindepsychiatrie: Es "richtet sich sowohl an die Wissenschaft als auch an die Praxis und kann als neuestes Standardwerk zur Thematik nur wärmstens empfohlen werden."

Patrick Jung (2019): Die "verführerische Banalität" strukturbildender Orte - Soziologische Perspektiven auf die Gemeindepsychiatrie in Deutschland. Beltz Juventa, 176 Seiten, 29,95 Euro

Zur Buchbesprechung

Die Corona-Krise wurde vom Hilfesystem und von Patienten/innen mancherorts besser bewältigt als befürchtet. Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift "EPPENDORFER" bietet im Schwerpunkt "Pandemie und die Folgen" dafür viele Beispiele, Berichte und Anregungen.

Außerdem geht es u.a. um das BVerfG-Urteil zur Suizidbeihilfe, um eine besondere Form der Geschichtsforschung in der Psychiatrie, Drogenkauf im Internet und die Erfahrungen von Genesungsbegleitern. [Link]

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