BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

Internet-Plattform für Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit der Selbsthilfe in der Psychiatrie

Von Angsterkrankungen bis Zwangsstörungen, von Aachen bis Zwickau, von Angehörige bis Zuwanderer: Psychische Erkrankungen können jeden treffen. Überall.

Was wir wollen
Ob "Empowerment", "Experten in eigener Sache" oder "Peer-to-Peer-Konzepte", alle diese Begriffe meinen im Grunde das Gleiche: Die Erfahrungen und Kompetenzen von Betroffenen – Patienten und ehemaligen Patienten genauso wie von Angehörigen – sollen genutzt werden, zum Wohl der Betroffenen und zur Verbesserung des Versorgungssystems. 

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Was jedoch weitgehend fehlt, ist die Vernetzung untereinander, ist die unüberhörbare Stimme der Selbsthilfe. Deshalb hat die Familien-Selbsthilfe Psychiatrie, gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit, die Initiative ergriffen, um der Selbsthilfe mehr Aufmerksamkeit und Wirksamkeit zu verschaffen.

Organisationen und Gruppierungen aus den Bereichen "seelische Gesundheit" und" psychische Erkrankungen", die an einer Zusammenarbeit interessiert sind, erhalten hier die Möglichkeit, sich und ihre Arbeit zu präsentieren.

Die Plattform soll allen Interessierten die Möglichkeit eröffnen, sich mit anderen Gruppierungen zu vernetzen, sei es regional, überregional oder auch themenbezogen.

Was wir tun
Die ersten Schritte wurden bereits erfolgreich getan: Viele Gruppen haben sich inzwischen dem Selbsthilfe-Netzwerk angeschlossen. Durch das aktive Miteinander und den Austausch entsteht nun nicht nur eine Informationsplattform für Menschen, die nach einer geeigneten Selbsthilfe-Anlaufstelle suchen - sondern ein lebendiges Forum, von, mit und für Betroffene sowie ihre Familien und Freunde. 

Wer wir sind
Als Familien-Selbsthilfe Psychiatrie vertritt der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen Familien mit psychisch Kranken gegenüber der Gesellschaft, der Politik und Kosten- und Leistungsträgern im System der medizinischen und psychosozialen Versorgung. 

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Der Bundesverband wurde 1985 gegründet. Mitglieder des Bundesverbands sind die einzelnen Landesverbände. Oberstes Gremium ist die Mitgliederversammlung, die einmal jährlich tagt. Sie trifft alle wichtigen inhaltlichen, personellen und finanziellen Entscheidungen.

Der Vorstand besteht aus sieben Mitgliedern, die – wie auch die Vorstände der Landesverbände – ehrenamtlich tätig sind.

Die Bundesgeschäftsstelle hat ihren Sitz in Bonn, in Berlin unterhält der Verband ein Pressebüro. Der Bundesverband finanziert sich überwiegend aus den Beiträgen seiner Mitglieder, Zuwendungen der öffentlichen Hand, der Selbsthilfeförderung der Krankenkassen, Förderbeiträgen und Spenden. Die Mittel werden nach den Prinzipien der Gemeinnützigkeit, der Verantwortbarkeit, der Kostenminimierung und der Transparenz eingesetzt; ihre Verwendung wird in einem jährlichen Geschäftsbericht dokumentiert.

Wie man sich am Netzwerk beteiligen kann
Wenn Sie sich am Selbsthilfe-Netzwerk beteiligen wollen, können Sie sich an unsere Mitarbeiterin Kerstin Riemenschneider wenden. Teilen Sie uns bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer mit. Frau Riemenschneider wird sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen. 

Es ist hilfreich - aber nicht unbedingt notwendig - wenn Sie auch schon den Namen Ihrer Gruppe oder Ihrer Organisation und ein paar Zeilen zu den Zielen und Angeboten schreiben. Diese Kontaktaufnahme ist völlig unverbindlich; Vertraulichkeit sichern wir Ihnen selbstverständlich zu. 
Also: Melden Sie sich einfach, wir freuen uns auf Sie!