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BApK

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

BApK-Newsletter 25/2022 (08. Dezember)

Der BApK hat Materialien zum Thema Resilienz - bestehend aus einem Handbuch, Arbeitsblättern, Präsentationsfolien und Literaturempfehlungen - zusammengestellt. Sie sollen Angehörige unterstützen, mit belastenden Situationen erfolgreich umzugehen und sich möglichst rasch davon zu erholen. [Link]


► Alternative Finanzmodelle für Verbände

Neu sind auch Materialien zu alternativen Finanzmodellen für Verbände, die im Anschluss an zwei Veranstaltungen des BApK zum gleichnamigen Thema entstanden sind. Darin sind alle wesentlichen Informationen, Checklisten und Ablaufpläne zusammengestellt. [Link]


► Rück- und Ausblick

Karin Momsen-Wolf, seit vielen Jahren Mitglied im Landesverband der Angehörigen Hamburg, stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin des Vorstandsteams, zieht sich aus der aktiven Mitgliedsarbeit zurück. Aus diesem Anlass blickt sie in einem Interview mit Grania Grözinger auf ihre aktive Zeit zurück und gibt einen Ausblick. [Link]


► Berater:innen gesucht

Für seine Telefon- und Mailberatung für Familienmitglieder und Freund:innen psychisch erkrankter Menschen sucht der BApK Verstärkung. Voraussetzung ist, dass die Beratenden Angehörige, Nachbar:innen, Kolleg:innen oder enge Freund:innen sind. Neben einer Schulung gibt es jährlich zwei Supervisionen sowie kurzfristige Unterstützung durch eine Psychologin nach schwierigen Gesprächen. Kontakt über Christian Kleissle: christian.kleissle@bapk.de oder telefonisch (0228) 71002403


► Rechtliche Betreuung psychisch kranker Menschen

Der Landesverband Baden-Württemberg hat in Zusammenarbeit mit Dr. Gerwald Meesmann die wichtigsten Details zur rechtlichen Betreuung psychisch erkrankter Menschen zusammengestellt. [PDF]


In eigener Sache: Wegen einer technischen Umstellungen waren die Links im letzten Newsletter nicht aktiv. Eine funktionierende Version ist hier zu finden: [Link]


Psychische Erkrankungen und Behandlung

► Bessere Versorgung psychisch erkrankter Straftäter:innen

Der Umgang mit psychisch erkrankten Straftäter:innen wird immer wieder kritisiert. Wie sich die Situation tatsächlich darstellt, ist allerdings aufgrund eines Mangels an öffentlich zugänglichen Daten unklar. Die DGPPN hat eine Befragung an deutschen Kliniken für Maßregelvollzug durchgeführt. [Link]


Psychiatriegeschichte

► Kampf gegen Medizinverbrechen

Professor Frank Schneider, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD), engagiert sich seit Jahren für die Aufarbeitung von NS-Verbrechen durch die Psychiatrie. Dafür ist er mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. [Link]


Spektrum der Wissenschaft: Der "Struwwelpeter" des Frankfurter Psychiaters Heinrich Hoffmann gilt als das bekannteste Kinderbuch der Welt. Was als Weihnachtsgeschenk begann, lebt in zig Parodien fort. Die erste Auflage von 1.500 Stück verkaufte sich rasant, den ursprünglich sechs Geschichten wurden bald weitere hinzugefügt - wie Richard Hemmer und Daniel Meßner erzählen. [Link]


Gesellschaft und Politik

► "Kein Nice-to-have"

taz: Jürgen Dusel ist Behindertenbeauftragter der Regierung. Ein Gespräch mit Maniela Heim über Grenzen seines Amts, Expertise durch Erfahrung, Vorurteile und Bürokratie. [Link]


► Mehr psychosoziale Angebote für junge Menschen nötig

Kinder und Jugendliche brauchen nach Ansicht des Deutschen Ethikrates in Folge der Coronapandemie jetzt eine bessere Versorgung mit Beratungs-, Therapie- und Hilfsangeboten. [Link]


► DGPPN-Preise 2022

Mit einer Reihe von Preisen zeichnet die DGPPN jedes Jahr exzellente Arbeiten und Projekte aus, die einen neuen Zugang zu psychischen Erkrankungen, ein neues Verständnis von Diagnostik und Therapie sowie mehr Wissen über deren Ursachen und Entstehung vermitteln. Die Preise wurden im Rahmen des DGPPN Kongresses verliehen. [Link]


Internet und Neue Medien

► Wie eine App bei psychischen Erkrankungen hilft

Deutschlandfunk Kultur: Burnout, Depressionen, Angst: Bei psychischen Störungen kann es auf Rezept digitale Hilfe geben. Doch macht eine App die Psychotherapie überflüssig? Anne Etzelmüller von der TU München erklärt, wie wirksam digitale Gesundheitsanwendungen sind. [Link]


Christiana Tylli meint in der Zeitschrift "Psychosoziale Umschau": "Ein großartiges Buch für den Praxisalltag, das nicht zuletzt über das Format der Merksätze im Klappentext Antworten und Anknüpfungspunkte bietet. Das Buch ist so geschrieben, dass auch einzelne Kapitel gelesen werden können, die bei der Suche nach einer bestimmten Problemstellung helfen..."

Michael Eink und Horst Haltenhof: Beziehungsgestaltung mit suizidgefährdeten Menschen. Psychiatrie Verlag, Köln 2022, 160 Seiten, 20,00 Euro, ISBN: 3-96605-192-7.


Wissenschaft und Forschung

► Mit personalisierter Medizin gegen Depressionen

An der Medizinischen Hochschule Hannover startet ein Forschungsprojekt, das die Behandlung von Depressionen auf die einzelnen Patient:innen zuschneiden will. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe ist daran beteiligt, um die Perspektive der Menschen mit Depression einzubringen, die Studie kommunikativ zu begleiten und bei der Suche nach Studienteilnehmenden zu helfen. [Link]


► Verlangsamung des kognitiven Abbau bei Alzheimer

Spektrum der Wissenschaft: Der Amyloid-Antikörper Lecanemab zeigt in einer klinischen Studie vielversprechendere Ergebnisse als andere Medikamente. Mediziner äußern sich optimistisch – doch einige Fragen bleiben offen, meint Daniela Mocker. [Link]


Streiflicht

► Aus dem Land der verlorenen Dinge

Deutschlandfunk: Wohin verschwindet das, was wir verlieren? Muss es nicht noch irgendwo sein – wie der verlorene Schlüssel im Fundbüro? Wo und wie aber findet man die verlorene Heimat, den Humor oder den Verstand wieder? Ein Feature von Sophie Müller vom Hofe. [Link]


Impressum

Auswahl und Inhalte der im Newsletter genannten Artikel und Hinweise sind keine Meinungsäußerungen des BApK. Sie dienen der Information und sollen zur Diskussion einladen. Ihre Anregungen greifen wir gerne auf.


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