Für Angehörige zählt der Mensch.
Der BApK: Seit über 40 Jahren engagierte Selbsthilfe
Seit über 40 Jahren steht der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) e. V. für engagierte Selbsthilfe. Er setzt sich auf allen politischen und gesellschaftlichen Ebenen für eine kontinuierliche Verbesserung der Situation psychisch erkrankter Menschen und ihrer Familien ein.
Wer ist angehörig?
Für den BApK sind Angehörige nicht nur Familienmitglieder wie Eltern, Kinder, Ehe- oder Lebenspartner:innen, sondern alle Personen, die in einer engen Beziehung zu einer psychisch erkrankten Person stehen – dazu zählen auch enge Freundinnen, langjährige Nachbarn und andere Vertrauenspersonen. Sie alle übernehmen vielfältige Aufgaben, um die erkrankte Person zu unterstützen:
* Sorgearbeit und emotionaler Halt
* Begleitung bei Behördengängen und Behandlungswegen
* Unterstützung im Alltag
*Beistand in akuten Krisen
Unsere Angebote für Angehörige
Der BApK möchte alle Menschen, die sich in diesem Sinne als Angehörige verstehen, mit seiner Arbeit unterstützen. Die Beratungsangebote SeeleFon und Peer4U bieten die Möglichkeit, sich mit anderen Angehörigen auszutauschen, von den eigenen Erfahrungen zu erzählen und sich über Hilfeangebote zu informieren.
Selbsthilfe vor Ort
Die Landesverbände des BApK organisieren Selbsthilfegruppen und bieten Hilfe vor Ort – nah an den Menschen, die sie brauchen.
Stimme für Angehörige in Politik und Gesellschaft
Besonders wichtig ist dem BApK die Vertretung der Interessen von Angehörigen in Politik und Gesellschaft. Er beteiligt sich aktiv in Gremien und Verbänden an der Diskussion gesundheitspolitischer Themen. Mit seinen Antistigma-Projekten setzt er sich zudem gegen die gesellschaftliche Diskriminierung psychisch erkrankter Menschen und ihrer Angehörigen ein.

Unsere Unterstützungsangebote:
* SeeleFon: Telefon- und Emailberatung
* PEER4U: Beratung der Jungen Selbsthilfe
* SelbsthilfeNetz Psychiatrie
* Beratung Forensik
* Beratung für Angehörige, Betriebsräte und Arbeitgeber (SGiU)

Neuigkeiten aus dem Verband.
* Eufami-Kongress 2026
* Beitragssatzstabilisierungsgesetz gefährdet die Versorgung psychisch erkrankter Menschen
* Offener Brief zu Einsparungen bei der Eingliederungshilfe
* Stellungnahme zum DGPPN-Positionspapier "Prävention von Gewalttaten"
* Bayerische Staatsmedaille für Karl Heinz Möhrman

